Automobile

Harte Zeiten für Spritschlucker

Jahrelang haben Ford, Chrysler und General Motors die Muskeln spielen lassen und nichts als große Schlitten gebaut. Das rächt sich nun. Amerikanische Kunden kaufen sparsame Autos - bei der Konkurrenz.

Lesermeinungen zum Beitrag

07. Januar 2007 22:51

Peitsmeier hat keinen Sachverstand

Gunther Michel (G_Michel)

Ich schließe mich den Vorrednern an.
Es handelt sich um einen sachlich falschen und tendenziösen Bericht - keine Ahnung, der Herr Peitsmeier, aber was macht das schon!

Man könnte so richtig wütend werden, weil man vermuten muss, dass solche Artikel nicht von allein entstehen.
Hier werden absichtsvoll Kommentar und Nachricht vermengt - um Lesern etwas zu suggerieren.

Ich empfehle Peitsmeier eine Stelle bei Toyota als Werbefachmann (oder VW, Marktanteil in USA: 1-2 %).

Die FAZ ist für mich gestorben.

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07. Januar 2007 18:10

Schon vor 10 Jahren

Christian Buchsteiner (chrbuchsteiner)

Ich bin beim Aufräumen auf einen Artikel aus der New York Times vom 29.09.1996 gestossen: "The Downsizing of Detroit". Hierin wird beschrieben, dass die US-Hersteller immer noch die falschen, zu grossen Typen produzieren. Entweder hat Detroit seit 10 Jahren nichts gelernt oder die Welt ist komplizierter als ihr aktueller Artikel nahelegt. Richtig, Fahrzeuge mit weniger Verbrauch werden aktuell mehr nachgefragt, aber das war in den letzten 10 Jahren auch in Deutschland nicht so. Vermehrt haben sich zwar die Smarts, aber noch mehr die X3, X5 und Q7, also, Autos, die nicht für sparsamen Verbrauch stehen.
Als Kleinwagen-Fahrer mag man das bedauern. Aber auch ich fahre meinen Twingo nicht aus Spritsparsamkeit, er trinkt eigentlich zu viel, sondern weil das Paket passt. Das Problem von Detroit, aber auch von Untertürkheim und Wolfsburg, ist die fehlende Originalität und Bedarfsgerechtigkeit ihrer Produkte.

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07. Januar 2007 11:43

Verzerrung der Wirklichkeit

Till Scheller (Provyder)

Das dieser Kommentar wenig neues bietet, dürfte wirtschaftsinteressierten Leuten klar sein. Seltsam finde ich allerdings schon, dass vollkommen ausgelassen wurde, dass zumindest die neu-vorgestellten Autos der Marke Ford zwar beide weit über 300 PS haben, beide jedoch von "sauberem" Ethanol E 85 angetrieben werden sollen.

Dieser Fakt lässt meiner Meinung nach den Artikel in einem anderen Licht erscheinen und nimmt ihm die ohnehin sehr aufgetragenene Brisanz. Das ein Milliarden-Konzern in Schwierigkeiten ist, wird er wohl selbst merken. Das Abenteuer amerikanischer Automarkt ist somit NOCH NICHT für die asiatischen und deutschen Autohersteller entschieden.

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