08. August 2003 Was die Abkürzungen rund um Internet und Telekommunikation bedeuten, können Sie bei FAZ.NET nachlesen:
DAB: Digital Audio Broadcasting ist digitales Radio mit sehr gutem Empfang. Zusätzlich zum Ton werden Textdaten übermittelt, die dann als Nachrichten, Wetterbericht oder Musiktitel dargestellt werden. Man braucht zum Empfang ein spezielles DAB-Radio, dafür reicht aber eine herkömmliche Antenne.
DSL (Digital Subscriber Line): Verfahren, um eine schnelle Verbindung ins Internet über das normale Telefonkabel zu ermöglichen. DSL ist zwölfmal schneller als eine normale ISDN-Verbindung. Mehr als zwei Millionen Haushalte in Deutschland haben bereits einen DSL-Anschluss. Marktführer ist mit großem Abstand die Deutsche Telekom.
DVD: Abkürzung für Digital Versatile Disc oder Digital Video Disc. Sie soll die Audio-CD, die CD-ROM und die Videokassette ablösen. Die DVD sieht aus wie eine CD, bietet aber eine erheblich größere Speicherkapazität bis zu 17 Gigabyte. Erreicht wird dies mit der Verkleinerung der Spurweite und einem empfindlicheren Lesegerät. Damit passen komplette Spielfilme auf eine Silberscheibe.
DVD-RAM/ DVD-RW/ DVD+RW: Diese drei Aufnahmeverfahren für DVD sind Konkurrenten. Entwickelt von Panasonic, Pioneer und Philips können sie in etwa das gleiche. Besonderheiten: Die DVD-RAM kann gleichzeitig abspielen und aufnehmen, bei DVD-RW kann man die Aufnahmen nachträglich bearbeiten.
E-Commerce: Der Handel über digitale Datennetze wie das Internet. Man unterscheidet zwischen dem Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen (Business to Business - B2B) und dem Handel mit dem Endkunden (Business to Consumer - B2C).
Emoticon: Ein Kunstwort aus Emotion und Icon, zu deutsch etwa Stimmungssymbol. Mit diesen Zeichen, die aus Interpunktionszeichen wie Komma oder Semikolon bestehen, kann man in E-Mails oder Chat-Räumen ausdrücken, wie eine Mitteilung zu verstehen ist. Die Zeichenkombination ;-) etwa zeigt ein auf der rechten Seite liegendes, zwinkerndes Gesicht und besagt, dass die Mitteilung nicht ganz ernst zu nehmen ist.
Ethernet: Ein Protokoll, das die Datenübertragung in lokalen Netzwerken (LANs) regelt. Der Übertragungsstandard wurde 1976 von dem kalifornischen Konzern Xerox entwickelt.
Extranet: Netzwerk zwischen Unternehmen einer Branche, beispielsweise zwischen Hersteller und Händler von Lebensmitteln. Das Extranet arbeitet technisch wie das Internet. Unternehmensinterne Netze nennt man Intranet.
Firewall: Schutzsystem, um unerlaubte Zugriffe auf ein privates Datennetz zu verhindern. Alle ein- und ausgehenden Meldungen passieren die Firewall und werden dort entweder durchgelassen oder wegen fehlender Sicherheits-Nachweise abgeblockt.
Firewire: Ein von Apple entwickelter neuer Übertragungsstandard, der Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 400 Millionen Bits pro Sekunde übermittelt. Eignet sich vor allem für Videoübertragung in Echtzeit. Andere Unternehmen vertreiben den Standard auch unter den Namen i.link oder Lynx. An einen Firewire-Anschluss können bis zu 63 externe Geräte angeschlossen werden.
Text: @cop, @kano
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Hartz-Urteil: Der soziale Zusammenhalt
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