Für Vistas optische Feinheiten bedarf es guter Hardware...

Betriebssystem

Auch Vista bleibt Windows

Ab nächster Woche ist das neue Betriebssystem Windows Vista für jedermann erhältlich. Jeder, der nicht auf einen Apple-Rechner oder Linux umsteigen will, wird sich früher oder später damit auseinandersetzen müssen. So fragen sich Millionen Computernutzer: Was hat uns Microsoft diesmal vorgesetzt?

Lesermeinungen zum Beitrag

26. Januar 2007 16:46

Mut zu Linux!

Clemens Adolphs (Clemens_Adolphs)

Wer Linux scheut, weil es hier viele Hardware-Inkompatibilitäten, fehlende Treiber usw. gibt, hat leider berechtigte Zweifel.

Aber: Je mehr Leute zu Linux wechseln, desto stärker werden Soft- und Hardwarefirmen unter Druck gesetzt, kompatible Alternativen anzubieten, um nicht schmerzhafte Einbußen hinnehmen zu müssen.

Und wer sich sowieso ein komplett neues System besorgen will, der kann auch die Hardware nach Linux-Kompatibilität auswählen. Es ist ja nicht so, dass _nichts_ unterstützt würde.

In Punkte Benutzerfreundlichkeit hat Linux enorm zugelegt. Ubuntu und OpenSuse seien hier besonders erwähnt. Dass Windows einen "Vorsprung" in der Benutzerfreundlichkeit hat, liegt meiner Meinung nach einzig und allein daran, dass man mit Windows "aufgewachsen" ist.

Also: Mut zum Wechsel, je mehr mitmachen, desto besser wird es für alle.

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24. Januar 2007 16:07

Apple und Birnen - Vergleiche

Martin Morgenstern (Solobratscher)


Viel bleibt nicht zu sagen - schöner wärs gewesen, die beiden Autoren hätten wirklich einmal die jeweils neuesten Betriebssysteme v. Mac, Linux und Windows auf vergleichbarer Hardware hergenommen und nach Alltagskriterien (Bootzeiten, Fehleranfälligkeiten, Kompatibilitäten, Komfort, Schnelligkeit, Preis, Zeit zum Umrüsten) verglichen.

Vielleicht zwei Monate alt ist ein FAZ-Artikel, der beschrieb, wie man den neuen iMac einrichtet: man verbindet ihn mit seinem alten Mac via Firewire, wählt, welche Software man gern auf dem neuen nutzen möchte, geht nen Kaffee trinken, und macht nach einer halben Stunde da weiter, wo man vorher aufgehört hat.

Dem wäre nichts hinzuzufügen, Bill...

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24. Januar 2007 09:44

Sinnloses Windows-Bashing von Apple-Jüngern

Florian Käding (kaedinger)

Sehr geehrter Herr Genser,

eines vorweg: ich bin begeisterter Mac- und zufriedener Windows-User (2003/XP). Auch ich habe nicht vor, auf Vista umzusteigen, einfach weil ich keine Notwendigkeit sehe. Ein Betriebssystem soll Arbeit erledigen, je besser, je lieber. Punkt.

Zu Ihrem Kommentar:

>Wer jedoch grundsätzlich an einen Umstieg denkt, sollte
>sich in jedem Fall die neuen Apple-Rechner ansehen.

Ja. Man sollte objektiv bleiben und dafür muß man sich informieren.

>Außer MacOS läuft auf diesen Rechnern auch XP und das
>sogar schneller, als auf vergleichbaren Windows-
>Rechnern.

(Hinweis: XP ist ein Windows.)
Ein vergleichbarer PC besitzt heutzutage den gleichen Prozessor, gleichen Speicher und gleiche Peripherie. Und damit ist kein Geschwindigkeitsunterschied feststellbar. Warum auch?

>Das alles schafft ein Mac sogar parallel! Beide
>Betriebssysteme können bei entsprechender
>Softwareausstattung gleichzeitig genutzt werden.

Wenn Apple OS X z.B. für VMWare oder Parallels freigeben und nicht nur auf proprietären Maschinen erlauben würde, wäre es umgekehrt genauso.

>Das schafft Vista niemals.

Wieso nicht? Und: was hat das mit Vista zu tun? Achso: Apple-Jünger sind ja Propheten...

Gruß,
kaedinger

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24. Januar 2007 08:19

Le Roy est mort, vive le Roy

St. Koch (Pensacola)

Wenn man sich die Hardwarevoraussetzungen mal anschaut, die Vista allein braucht um wirklich wie der neue Star am Betriebssystemhimmel auszusehen....dann frage ich mich was die Leute machen sollen die sich nicht zu jedem Betriebssystem einen neuen Rechner kaufen wollen/können ?
Zumal Vista zu bestehender Software ein ähnliches Verhältnis haben soll wie die Amis zur UNO.

Ebenfalls noch zu klären ist, wie weit genau die Gängelei von Microsoft im Dienste amerikanischen Datensammelwahns diesmal gehen wird. Was werden sie wohl diesmal wissen wollen? Welchen Teil meiner virtuellen Privatspäre darf ich an Redmont abtreten damit die teuer bezahlte Hardware überhaupt huldvoll anerkennt das sie mein ist ?

Nicht mehr der Rechner wird auf die Bedürfnisse des Users angepasst, sondern der User an die Bedürfnisse von Microsoft. Es wird Zeit für Alternativen. Hoffentlich bosseln die irgendwann bald mal was kompatibles in Linux zusammen (die "Gibts-schon"-Kommentare könnt ihr Euch schenken, Linux ist immer noch was für Freaks) . Mit der Kompatibilität zu älterer und weniger hochgerüsteter Hard-und Software stehen und fallen die Windows-Alternativen.





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24. Januar 2007 08:14

Die unverbesserlichen Verbesserer

Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Man sollte meinen, dass Microsoft aus den vielen Fehlschlägen in der Vergangenheit gelernt hätte. Weit gefehlt! Die Macher dort bleiben in der Spur! Sie bringen abermals ein unausgegorenes Programm auf den Markt, dass sie durch den Verbraucher testen lassen, um dann den Anwender mit unzähligen Nachbesserungen zu beglücken. Wenn man rund 500 Euro hinlegen soll, dass dafür die restlichen Programme nicht mehr laufen, dann sollte wirklich eine Umstellung in absehbarer Zeit nicht erfolgen. Die Erfahrung lehrt, dass die Systemprogramme von Microsoft erst nach Ablauf einer Verbesserungszeit von rund fünf Jahren zu 90 % zuverlässig laufen. Das ist bei XP gerade jetzt erst der Fall! Voraussichtlich wird das bei VISTA erst im Jahr 2012 der Fall sein, wenn man einschlägige Erfahrungswerte zu Grunde legt.

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24. Januar 2007 00:05

Typisch...

Volker Hirsch (hirsch30)

Die Upgrade-Hilfe von "Mighty MS" zeigt sich im typischen Firmengewand der Firma, naemlich partiell inkompatibel - sogar mit den eigenen Programmen (und zwar high-end, nicht umgekehrt): der Upgrade-Advisor enthaelt folgenden Hinweis: "The Windows Vista Upgrade Advisor [...] will not work with Windows 98, Windows 2000, or Windows XP Professional x64 Edition."

Muss man da noch mehr sagen?

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23. Januar 2007 21:12

Switch

Mats Liljedal (MGLiljedal)

Das ganze liest sich wie die Ankündigung von MacOS X Beta. Wann war das? Vor 6 oder 7 Jahren?

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23. Januar 2007 20:46

Muß mich nicht damit auseinandersetzen - zum Glück.

Gunnar Dieling (Jakobiner)

Für einen wirklich aussagekräftigen Vergleichstest hätten Sie Vista nicht mit XP, sondern mit den Alternativen MacOs und vor allem mit Linux vergleichen müssen. Insbesondere Letzteres ist Vista technisch um Jahre voraus, was sich nicht nur auf das Aussehen mit schicken Transparenzen, die es bei der beliebten Linux-Oberfläche KDE übrigens schon seit längerem gibt, sondern auch auf sie Sicherheit auswirkt. Von Zwangsregistrierung etc. ganz zu schweigen. Zum Glück muß mich mit diesem Betriebssystem nicht auseinandersetzen. Ich habe ein wesentlichen Besseres: Linux. Und das ist schicker, sicherer, schneller, anwenderfreundlicher und - kostenlos.

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23. Januar 2007 18:32

Dann doch lieber das Original!

Albert Genser (agens1)

Mal wieder hat MS bewiesen, dass es gut kopieren kann. MacOS musste mal wieder als Vorbild herhalten. Und bei Linux sind sicher auch ein paar features abgekupfert worden. Weshalb also auf Vista umsteigen? Wer dennoch über einen Umstieg nachdenkt, dem sei eine aktuelle Meldung von Novell zur Lektüre empfohlen (Nachzulesen auf Channelpartner.de). Danach kostet ein Umstieg auf Suse Linux inkl. Officepaket nur etwa ein Zehntel vom Umstieg auf Vista und MS Office 2007. Und das ohne wesentliche Funktionseinbußen.

Wer jedoch grundsätzlich an einen Umstieg denkt, sollte sich in jedem Fall die neuen Apple-Rechner ansehen. Außer MacOS läuft auf diesen Rechnern auch XP und das sogar schneller, als auf vergleichbaren Windows-Rechnern. Und das Beste ist: Das alles schafft ein Mac sogar parallel! (Beide Betriebssysteme können bei entsprechender Softwareausstattung gleichzeitig genutzt werden. Das schafft Vista niemals.)

Fazit: Anstelle MS zu viel Geld für eine Kopie zu geben, dann doch lieber das Original von Apple!

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23. Januar 2007 14:48

Ja, getestet und nicht akzeptables Ergebnis

Michael Menzel (Galenos)


Es gibt leute, die ARBEITEN mit ihrem PC und das nicht nur mit MS-eigenen Programmen sondern eben mit maßgeschneiderten Applikationen.

Ihr Beitrag klingt ziemlich parteilich bzw. geben Sie einen Ratschlag, der klingt, als ob er direkt von der MS-Hotline käme. Vielleicht gehören Sie ja zu dem erlauchten Kreis handverlesener User, die kostenlos mit den Back-Offices von MS kommunizieren dürfen oder gar selbst zu MS gehören.

Ich habe nicht nur den Test gemacht sondern leidvoll feststellen müssen, daß auch kleine wichtige Programme NICHT laufen und einige Peripheriegeräte eben nicht mit bestehenden Treibern zu verbinden sind.

Also,- Schluss, Aus mit dem Rumprobieren. Nicht noch mehr entgangene Lebensfreude opfern.

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23. Januar 2007 14:12

vorher testen!

Andreas Matz (andreasmatz)

Microsoft bietet unter der Adresse http://www.microsoft.com/windowsvista/
getready/upgradeadvisor/default.mspx
ein kostenloses Programm an, welches nicht nur die Hardware sondern auch die installierte Software auf Kompatibilität mit Vista überprüft.

Aus eigener Erfahrung kann ich dieses Programm nur jedem empfehlen, der ein Upgrade auf Vista plant.

Im Ergebnis liefert der Microsoft Vista Upgrade Advisor eben auch eine Liste der installierten Programme, die unter Vista nicht (oder noch nicht) korrekt laufen. Das kann eine Aufwand -Nutzen-Abwägung erheblich erleichtern.

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23. Januar 2007 13:57

Am Ende des Tages sieht es wirklich nur öde aus

Michael Menzel (Galenos)


Dem vorhergehenden Beitrag ist absolut nichts entgegenzusetzen, vor allem kein "aber".

MS bleibt stumpf, unkreativ, angewiesen auf Vorbilder (MacOS), unanständig teuer, Lebenszeit raubend, anwenderfeindlich, marktschreierisch, unbeweglich, paranoid im ganzen Schutzbedürfnis (Schutz des eigenen Umsatzes - was den Umgang mit Installationen, Updates betrifft; Man lese mal die "EULA" - schlimmer als das ganze BGB).

Wir haben nach wie vor, und vielleicht noch schlimmer als zuvor, ein System vor uns, für Cyberborgs und nicht für Menschen gemacht. Leute, die schon seit Jahren in der virtuellen Welt des verküppelten Windows bzw. in dessen Eingeweiden leben und die wesentlichen Fußangeln von XP mittlerweile ausgelutscht haben, werden vielleicht eine neue Runde dieses Adventure Spieles begrüßen. Aber Leute, die nur arbeiten möchten sollten abwinken und auf eine echte Revolution eines Betriebssystems warten, das vielleicht irgendwann - aber sicher nicht von Micro$oft kommen wird.

Es kreisste der Elephant und gebar eine Maus.

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23. Januar 2007 13:18

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Bernhard Sporkmann (bsfaz)

Dieser Artikel ist mal wieder reines Microsoft-Marketing. Mit vielen Worten wird darüber fabuliert, ob man von einem Microsoft-Produkt zu einem anderen wechselt oder nicht. Wie selbstverständlich bleiben beide Autoren am Ende bei Microsoft. Einer meint sogar noch, sein Rechner sei sicherer geworden. Offenbar fehlt den Autoren die fachliche Kompetenz, um das Thema vertieft zu betrachten. Wo sind die konkreten Vergleiche mit MacOS und Linux? Wo bleibt die Auseinandersetzung mit der Brachialpolitik von Microsoft, die sich nicht um Standards schert, um so zu verhindern, daß Konkurrenten eine Chance haben? Das ist kein Fachjournalismus.

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23. Januar 2007 10:00

Am Ende des Tages

harald schneider (asklepion)

bleibt, das ausser der Aero-Oberfläche keine wesentlichen Gründe zum Umsteigen präsentiert werden (und diese auch nur in den (über-) teuerten Luxusvarianten.
Cleverer ist, wie im Beitrag erwähnt abzuwarten, bis MS die Kinderkrankheiten ausgemerzt hat.
Direkt10 ist ein weiterer Grund, den ausser Technikfreaks, die es haben müssen, den kein Programm (und kein Spiel) derezit nutzen kann.
Das MS seit Jahr und Tag Ideen von Apple abkupfert ist auch kein Novum, das überrascht.
Auch der Versuch alles mögliche (Firewall, Internet-Browser, ectr.) direkt ins Programm zu pressen und damit andere Mitbewerber, als quasi Monopolist, aus dem Markt zu drängen setzt sich konsequent fort.
DAS EINZIG NEUE an VISTA ist, das MS versucht den Hardware Upgrade Reigen neu anzustossen.
Das gelingt partiell (Grafik), der Rest ist kalter Kaffee

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