Ich glaube der Sport wird immer unberechenbar bleiben. Aber klar ist auch, dass Vereine mit viel Geld ein besseres Umfeld, teurere Spieler kaufen und eigene gute Talente halten können. Das ist in jeder Sportart so. Weil es einfach gute, sehr gute und Weltklasse Sportler gibt. Und es gibt eben auch schlechte Sportler, die nie auf einen grünen Zweig kommen. Egal wie viel die verdienen würden. Das ist halt so. Früher blieben Spieler in der Region. Aus Verbundenheit aber vor allem, weil sie dort auch Arbeit und Familie hatten. Das ist aber bei den globalen Vollprofis heutiger Prägung vorbei. Deshalb wird es einfach Qualitätsunterschiede geben und die messen sich dann in den Europapokal Wettbewerben. Auf hohem Niveau.
Selbst nach den Jahren größtmöglicher Dominanz hat Bayern wieder mal ein schlechtes Jahr, oder zwei, gehabt. Anfang der 90er haben sie Leute teuer gekauft, die sich vielfach als Fehleinkäufe herausstellten: Valencia, Papin, Sternkopf, Rizzitelli, Daei, etc. Wenn die Leitung des FC Bayern mal wieder eine Serie von Fehleinkäufen hinlegen würde, wäre es auch mit der Dominanz erst einmal vorbei. Dortmund hat gezeigt, dass man durchaus viel erreichen kann, bevor der Club durch schlechtes Wirtschaften zu Grunde gerichtet wurde. Letztendlich ist es doch die Schuld der anderen Vereine, dass sie sich nicht dauerhaft etablieren können. Entweder, weil die Trainer nicht gut genug, oder das Management zu schlecht ist. Das Argument, dass Bayern alle guten Spieler wegkauft, ist doch hohl: Von dem Geld können die anderen Vereine neue unbekannte Leute verpflichten oder die Jugendarbeit stärken.
