Wenn ein Handwerker sich "verspekuliert" hat und Insolvenz anmeldet, haftet er meist mit allem was er hat, auch mit seinem privatem Vermögen! Die Finanzjongleure an der Wallstreet und anderen Handelsplätzen spielen mit der Wirtschaft ganzer Länder, ja der ganzen Welt, doch wenn sie sich verspekulieren darf die Allgemeinheit dafür haften. Die dicken Gewinne aus den Jahren davor behalten die Aktionäre und Fond-Inhaber aber für sich. Am besten in einem Treuhandfond in Luxemburg oder einer anderen Steueroase.
So machen Luftgeschäfte doch richtig Spaß.
Mann sollte sich dringend nochmal über eine Internationale Spekulationssteuer Gedanken machen und zwar bevor die nächste Finanzblase platzt.
Wunderbare Welt des Kapitalismus! Im letzten Jahr strichen sich die Herren und Damen Investmentbanker allein in London über 10 Milliarden Euro Gratifikationen ein (bei geschätzten 3000 Bankern allein über 1 Mio Euro) - und heute rufen die Ackermänners dieser Welt nach 'staatlicher Hilfe' (= Neuverschuldungen, höhere Steuerlasten für den Bürger) und 'konzertierten Aktionen der Notenbanken' (= Inflation, Kaufkraftverlust aller). Wenn der gierige Raubtierkapitalismus dann doch irgendwann seine Grenzen findet und das System zu implodieren droht, besinnt man sich nun offensichtlich auch in den vornehmen Vorstandsetagen der Finanzinstitute plötzlich der Werte des Sozialismus. Allerdings anders als sich der deutsche Michel das vorstellt. Denn Sozialismus für Reiche bedeutet: Profite werden privatisiert, Verluste sozialisiert. Der Effekt ist allerdings immer der Gleiche: Es findet weiterhin und dauerhaft Vermögenstransfer von unten nach oben statt. Normalverdiener dürfen den Gürtel enger schnallen und die Rechnung für das 'Große Fressen' der Eliten begleichen. Langfristig könnte das jedoch ein Spiel mit dem Feuer sein, denn die Entpolitisierung der Demokratien und die Radikalisierung der Gesellschaften schreitet voran. Leider!
Seit Monaten wird alles und jedes aus dem Finanzbereich kommentiert und bewertet. Dabei sind diese Themen doch nur die Auswirkungen von Korruption, whnwitzigem Hochmut und der unendlichen Gier der Märkte bzw. Menschen.
Wie können vernüftig denken Menschen Hedge Fonds Hebelsätze von wahnwitzigen Faktoren anbieten? Vor allem als Unternehmer in Deutschland sind derartige Vorgehensweisen unbegreiflich und meiner Minung nach strafbar. Es ist einfach Stafbar einem Fond der beispielsweise lediglich 20. Mio $ Eigenkapital besitzt Kredite in Höhe vom zehn- , zwanzig- oder gar dreissigfachen einzuräumen! Wie mein Bänker mir immer predigt, man braucht halt nur GENUG Schulden zu machen!
Auch die Politik ist mal wieder (wie hätte es auch anders sein können) lediglich ein Puppentheater welches keinerlei reale Auswirkung aufweisen kann! Dank den managern der IKB, der Sachsen LB, der Bayrischen Landesbank u.s.w. werden wieder einmal Millionen Steuerzahler, welche sowieso schon unter den extrem Hohen Belastungen leiden zur Ader gebeten.
ich könnte hier stundelange Kommentare schreiben, jedoch fehlt die Zeit.
Erst wenn die Rothschilds, Bilderbergs, Gates und Rockefellers dieser Welt es für angebracht halten werden wir ein "zweites" 1929
Nun, man könnte meinen, der politischen (im Sinne von demokratischen Werten der Verfassung) Bankrotterklärung folgt die wirtschaftliche Marktbereinigung. Die Wertes des "old Europe" - 2001 von USA / GB mit Häme überzogen - übernehmen die Leitfunktion. Der USD hat ausgedient wie einst das "Commonwealth-Pfund", der YEN ist substanziell nicht untermauert und der Rubel nicht wirklich staatswirtschaftlich und politisch abgestützt.
Natürlich hat das auch Auswirkungen auf alle Vermögen, die auf Luft - also Geld aus Geld - gebaut sind und auch spekulative Werte wie Gold (Industriewert deutlich unter Kurswert), Kunstwerke und was auch immer werden wieder ein wenig zurechtgestutzt.
Hoffentlich lernen nun Politik und Unternehmen, daß: Human Capital, Rohstoffe und Energie die echten Spieler bleiben - und wer auf Aktienkurse schielt und Personal abbaut oder Kurzfristverträge mit unsicheren Kantonisten (Gas ?, Rohöl ???) eingeht, läuft fehl.
Europa muß in den 3 Bereichen so unabhängig wie möglich werden und langfristig denken. Denn bald sind die USA ein relativ großer aber unbedeutender Markt mit instabiler Währung, der mehr aufsaugen will, als er zahlen kann - oder "Kolonialisierten zu können glaubt" - was ja eine Sackgasse ist - s.o.
Schade eigentlich das niemand Klartext redet. Der Karren ist schon im Dreck und der kommt da auch nicht mehr raus, denn Symptombehandlung (z.B. die aggressivsten Leitzinssenkungen aller Zeiten) werden nicht helfen.
Aber warum eigentlich?
Leider wird der schwarze Peter mal dem einen und mal dem anderen zugeschoben. Die Notebanken tun zu wenig. Die Banker sehen nur Rendite... Die wahre Ursache der Krise ist hausgemacht und wird von keinem erwähnt.
Der wissbegierige FAZ-Leser möge sich belesen und einfach mal nach dem Wort Geldsystem „googlen“ und staunen.
Unser Fundament der Wirtschaft das Geldsystem ist destruktiv und steht auf sehr wackeligen Beinen, welches eine Krise nur so fordert! Zu dieser Thematik kann ich das z.B. das Buch „Das Geldsyndrom“ von Helmut Creutz (kostenlos als PDF im Netz) empfelen.
Warum weiss keiner was davon und macht etwas dagegen?
Wahrscheinlich weil die, die aufklären könnten oder etwas dagegen unternehmen könnten von diesen System profitieren!
Deutschland ist von dem amerikanischen Crash vielmehr psychologisch als real betroffen. Die größte Teil des deutschen Exports geht nach Europa und Asien, der USA Handel macht nur relativ einen kleinen Teil aus.
Es ist auf Dauer für den Wohlstand in Deutschland sowieso nicht förderlich einen so hohen Handelsüberschuss mit den USA zu erziehlen, denn dies bedeutet nur, daß in den USA auf Kosten von arbeitenden Menschen in Deutschland konsumiert wird.
Deutschland muss eine ausgeglichene Handelsbilanz anstreben, also den Binnenkonsum deutlich steigern. Wenn dies nicht durch den privaten Konsum funktioniert weil Deutsche mental weniger Konsumfixiert sind als Amerikaner, dann muss der Staat den Binnenkonsum steigern.
Wo bleiben die Haftstrafen für dieses gigantische Betrugsmanöver?
Ach, Finanzkrisen können so grausam sein. Fressen sich nicht nur gierig durch Marktkapitalisierungen und Aktienkursgewinne, wie im Kinderbuch meiner zweijährigen Tochter die “kleine Raupe Nimmersatt” durch Blätter, Obst und Kuchen. Fegen nicht nur Hedgefonds und komplexeste Finanzinstrumente vom Antlitz des Planeten und lassen die eine oder andere Investmentbank buchstäblich übers Wochenende implodieren. Nein, in ihrem unstillbaren Blutdurst fordern sie auch im “zivilen” Bereich Opfer, da, wo die Börsenwelt noch “bullish” ist, der S&P500 Ende 2008 bei 1700 steht, und eine liebenswürdige Tante den Kinderlein Kursmärchen erzählt, damit diese friedlich einschlafen können, auf dass der Nikkei über Nacht 500 Punkte zulegt und die Dow Futures am nächsten Morgen dick im grünen Bereich sind.
Abby Joseph CohenEine derartige Märchenerzählerin tritt nun von der Bühne ab, wie uns heute vom bösen Wolf, ääh Goldman Sachs, ihrem Arbeitgeber, via Newsticker kundgetan wurde. Ihr Name: Abby Joseph Cohen. Beruf: Grande Dame des US Permabullenlagers, Hohepriesterin des “Dow Jones 15.000?-Kults und, wie bereits oben erwähnt, bis dato Chef-Märchenerzählerin der US Investmentbank Goldman Sachs ... weiterlesen: http://www.weissgarnix.de/?p=38
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Als Amerika 'entdeckt' wurde, gab es dort ein paar Wigwams und Büffelherden. Alles, was dort den Anschein von Kapital erweckt, kommt aus Europa. Genuines Kapital gibt es nur in Europa, Japan und Indien. Die Europäer haben Amerika aber immer finanziert, denn ohne Amerika würde Europa sofort ins Mittelalter zurückfallen. Das Bischen, was man hier an Marktliberalisierung erreicht hat, ist nur entstanden, weil man auf die amerikanische Herausforderung reagiert hat. "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it." (Santayana)
Hier kommt das Ergebnis der Gier. Künstliche Gewinne wurden realisiert und nun kommt die Rechnung. Meiner Meinung nach, wird in den nächsten Wochen die Inflation stark ansteigen und sich verselbständigen. Dies wird zur Folge haben, dass kleine und mittlere Unternehmen in turbulenzen geraten werden. Das Ende der Geschichte wird für uns alle nicht gut ausgehen.
Die Vorzeichen waren klar und deutlich. Löhne und Gehälter sind in USA und Deutschland rückläufig und die Vergütung für 2 % steigt unaufhörlich. Somit wird die Kaufkraft in die falsche Richtung gelenkt. Es ist ein Unterschied ob sich 1er etwas kauft oder es sich 10 leisten können. Und nun? Der Staat soll das Geld billiger machen. Dies ist der falsche Weg. Viel mehr müssen die Aktionäre zur Kasse gebeten werden. Wer in guten Zeiten feiert soll in schlechten Zeiten auch die Rechnung begleichen.
Wenn dies so weiter geht, werden Parteien wie die Linken an Einfluss gewinnen. Es ist nur eine Frage der Zeit.