FAZ.NET-Spezial: Afrika

Zwischen Hoffnung und Verzweiflung

Spezial Als man sich im Kanzleramt auf die G-8-Präsidentschaft vorbereitete, rückte Afrika fast von allein auf die Themenliste. Während die russische Präsidentschaft die Probleme auf jenem Teil der Erde ausklammerte, hat Frau Merkel nun offenbar das Thema Afrika für sich entdeckt. Ein FAZ.NET-Spezial.

Lesermeinungen zum Beitrag

04. Juni 2007 09:33

Opferbereit ? Tja,das ist tatsächlich die Kern-Frage !

Markus Teuber (arathorn)

Wieviel sind wir eigentlich bereit,an Hilfe und Gegenleistung zu leisten ? Das ist die Kernfrage,der sich insbesondere auch die G8-Demonstrierer stellen sollten!
Wären Sie denn bereit,weitreichende Opfer zu bringen ?
Würde die Umsatzsteuer um weitere 2% erhöht mit der absoluten Garantie,dieses Geld für die Entwicklung der Dritten Welt einzusetzten,wären Sie alle dafür ?

Wenn weitere Arbeitsplätze (die aufgrund der "einfachen" Tätigkeit in diese Länder verlagert werden könnten) in die Entwicklungsländer verlagert würden,damit dort mal der erste wirtschaftliche Anschub beginnt,wären Sie alle dafür ?

Wenn die deutsche/europäische/westliche Landwirtschaft nicht mehr subventioniert würde-um die PReise entsprechend zu gestalten-,wären Sie (und die Bauern) dafür und würden Sie auch teurere Produkte (zB Kaffee) aus diesen Ländern kaufen ?

Wenn die Mineralölsteuer mit dem Zweck des Klimaschutzes um weitere 1-2 Euro erhöhten würde,wären Sie dafür ?

Auf diese und weitere Fragen soll sich jeder eine Antwort geben.
Dann ,aber nur dann darf er auch Antworten von den G8-Politikern verlangen !

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03. Juni 2007 22:45

meine Gedanken zu Afrika und G-8-Gipfel

Andreas Westerbarkei (westerbarkei)

Unfassbar die entstehenden Kosten für diesen G-8-Gipfel. Das sprengt den Rahmen, darüber hinaus unerträglich, was während dieser Zeit durch Proteste und Strassenschlachten zerstört wird...
Es soll gehen um Afrika, um Armut dort und gesundheitliche Not, währenddessen gastieren Politiker in wunderbaren und weiträumigen Suiten. Herrliche Kulisse. Exzelente Küche. Das passt nicht.
Der Gipfel müsste in Afrika stattfinden - ohne Schutzzäune, ohne Barrikaden, jeder der Politiker im Vorfeld anonym ein Spaziergang durch nahegelegene Krankenhäuser oder Besuch bei Afrikanern in ihren Hütten, danach Zusammenkommen und neu überdenken, was ist global möglich, damit die "Ärmsten" nicht ärmer und die Reichen immer reicher werden.
Doch das ist ja schon in diesem Land ein großes Problem. Wo sind unsere Politiker zu Hause und wo leben sie? Welche Produkte kaufen die Politiker?
Was ist mit unseren christlichen Gemeinden, die hier und da gerne einen Gospelgottesdienst feiern, sich aber noch immer schwer tun, fairgehandelte Produkte bei Festen und Feiern anzubieten?

Andreas Westerbarkei, Dipl.-Theologe/Heilpädagoge Berlin

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03. Juni 2007 18:56

Entwicklungshilfe

Sophia Orti (rum)

Wenn sie aus Geldschenkungen von Staaten an Staaten bestehen soll, dann soll sie, wie alle Staatsausgaben, aus Steuern kommen. Wieviel kann Deutschland schenken?

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