Uups, so war das mit Benq nicht gedacht. Siemens-Chef Kleinfeld

Benq-Insolvenz

Kleinfeld: „Insolvenzantrag unverständlich“

Der Siemens-Chef gibt sich betroffen über die Entwicklung der ehemaligen Siemens-Handy-Sparte. Vorwürfe, Siemens habe Benq für die Abwicklung der Sparte bezahlt, weist er zurück. Der taiwanesische Konzern reagiert moralisch und wirft Siemens vor, die Handysparte im Stich gelassen zu haben.

Lesermeinungen zum Beitrag

30. September 2006 13:35

BenQ

Frank Richter (firstbelair)

Das der Verkauf der Handysparte ein Betrug, Untreue, Korruption und Konkursverschleppung ist wird jeder Wirtschaftler sehen. Und die Justiz? Jeder kleinere Betriebsinhaber, der seinen maroden Betrieb auf diese Weise verkauft hätte wäre mit dem Käufer schon lange im Knast. Aber Siemens mit seinen korrupten Politikern im Fahrwasser wird 110%ig ohne Probleme aus der Sache heraus kommen. Das ist das Deutschland von gestern und heute. Wundert es wirklich jemanden warum NPD gewählt wird? Warum die Menschen die Schnauze voll haben und wer kann das Land verlässt? Es gehen nicht die "einfachen Leute", es gehen die, die Geld oder eine Ausbildung haben. Warten wir es ab, wann die korrupten Politiker (90% Juristen) eine Mauer aufstellen müssen und werden um die Flucht zu verhindern. Auf Dauer kann Deutschland so nicht überleben. Die DDR lässt grüßen.

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30. September 2006 10:18

Leider alles Lüge !

Juergen Pichl (jupich)

Das vorgehen bei BENQ ist nicht ein Einzelfall sondern der Plan der SIEMENS Götter!
Der Service Teil der SBS wurde im März 2006 an FSC verkauft. Der Serviceteil hat immer und macht noch immer EBIT! Der Verekauf war ein Betriebsübergang mit 12 monatiger Beschäftigungs uns Statuszusicherung...weit gefehlt...nach 3 Monaten wurden alle Kleinstandorte geschlossen - Eindeutig unzulässig man muß halt KLAGEN - jeder Einzelne! Leider sind zu wenige abgesprungen, nun kam der große Wurf alle KFM Betreuer arbeiten ab 01.2007 zentral in München...nun hat man die gewünschte Abfindungswelle..........ist die BENQ Geschichte nun ein Einzelfall oder das neue System bei SIEMENS das kann jeder selbst entscheiden! Die Notwendigen Anpassungen bei COM und der Rest-SBS stehen ja noch aus...gute Nacht. Ein ehemaliger SBS Mitarbeiter der getäuscht und veraten wurde.....nun in der Selbstständigkeit ist....SIEMENS Produkte sind für mich TABU....für alle Zeiten!

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30. September 2006 09:59

Kein Interesse am Kunden, keine Zukunfstechnologie

Hans-Joachim Duebel (aduebel)

Siemens ist doch nur die deutsche Wirtschaft in der Nussschale, mit ihrem exzessiven Fokus auf Engineering und Desinteresse am Kunden.

Die Handymarkt hat wie die meisten anderen eine Pionier- und eine Reifephase. In der Pionierphase sind deutsche Techfreaks gefragt, in der Reifephase kommt es auf Zuhoeren und Kommunizieren mit dem Kunden an, keine deutsche Staerke.

Mein erstes Handy war ein Siemens, mein zweites ein Nokia. Warum? Weil ich als Mann die Mini-Tastatur eines Siemens-Handys nicht bedienen kann. Ein Dutzend Mal habe ich vergeblich versucht, dies dem Unternehmen ueber seine Vertriebskanaele mitzuteilen.

Wer nicht hoeren will, muss also fuehlen.

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30. September 2006 01:42

Benq-Insolvenz

U. Schmid (hamballe)

Das ist ist doch schon die höchste Form von Wirtschafts-Kriminalität die es gibt. Zuerst kommen ausländische Firmen ins Land, kaufen inländische Firmen auf, holen unser Know How, lassen dann diese Firmen den Bach runter gehen und das wars dann! Warum machen die das?
Ist doch ganz klar! Man kann keine Konkurenz brauchen!
Und Siemens hat sich von der Handysparte doch so am besten und einfachsten trennen können! Was man davon halten soll? Haben die gewusst was passieren wird?
Da braucht man sich nicht mehr über Arbeitslose wundern die sich dann so äußern: Wenn der Vater Staat und unsere Regierungsfachleute das so weiterhin zulassen, warum soll man dann da als Arbeitsloser sich noch motiviert fühlen und sich nach Arbeit suchen, solang die Manager oder Geschäftsführer von großen Firmen solche Machenschaften in unserem Land machen dürfen. Da haben die Arbeitslosen kein Vertrauen mehr in unsere Arbeitspolitik, sollen die doch für uns bezahlen, die uns nicht mehr wollen!
Es schlicht weg eine riesen Sauerei was hier mit Arbeitnehmern passiert!

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30. September 2006 00:12

Siemens Management / Benq-Insolvenz

Hans Geretshauser (geretshauser)

Der Siemens-Chef hat offensichtlich Fehler gemacht. Ich halte es für unmoralisch, als Vorstand 30% mehr Gehalt zu kassieren während man es selbst nicht schafft Mitarbeitern einen sicheren und gut bezahlten Arbeitsplatz zu bieten. Ich denke darüber nach, in Zukunft keine Siemensprodukte mehr zu kaufen. Anders wird man sein Missfallen gegen solches Management wohl nicht zeigen können.

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29. September 2006 22:20

BenQ-Insolvenz

Andreas Wirth (ClarkKent1978)

** Was erlauben Kleinfeld? Erstens: Die Firma Siemens ist in der Champions League der Global-Player eine Lachnummer geworden und daher nicht mehr Existenz. Danke Trainer Herr von Pierer und sein Assi Herr Kleinfeld. Für Deutschland brechen schwarze Zeiten an. Die Geschäfte der Firma Siemens AG werden in Amerika und Asien getätigt, aber nicht mehr in Deutschland. BenQ in Deutschland war der erste Schritt zur Sanierung der Marke Siemens. Zweitens: Die jetzige Reaktion der Mutterfirma vom Wittelsbacher Platz in München kommt 10 Jahre zu spät. Drittens: Herr von Pierer, wer von Shareholder-Value spricht, muß sein Handwerk verstehen und nicht blind ein Unternehmen wie die Siemens AG wie wild künstlich aufblähen und einen Hardliner zur Sanierung der Marke Siemens einkaufen. Viertens: Werner von Siemens dreht in seinem Grab spirale mit dem Versagen seiner Erben, dieses schließt auch die heutige Familie von Siemens ein. Fünftens: Die Marke Siemens hat in Deutschland mit der BenQ-Insolvenz Schiffbruch erlitten und wird absaufen. Meine Devise: Angestellte und Arbeiter in Deutschland von BenQ wehrt Euch, fordert Eure Rechte ein, sorgt für Eure Geldtaschen und setzt Eure Bedinungen knallhart durch. Der Chef von BenQ wird sich noch wundern! **

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29. September 2006 21:12

Märchenstunde bei Siemens

Dirk Nickel (Teddy0123)

Wie schon von anderem Autor an anderer Stelle angemerkt wollte BenQ lediglich die Namensrechte und Patente. Bedingung war die Übernahme der Standorte. Diese "bittere Pille"wurde Ben versüsst mit mehreren Hundert Millionen Euro. Da war doch schon abzusehen das die aus der Nummer schnell wieder raus wollten. Sonst hätte man auch keinen Elektronic Zwerg das Geschäft überlassen. Beiden ist so am besten geholfen. Siemens wahrt das Gesicht und die Taiwanesen lassen die Belegschaft im Regen stehen.
Der Hohn an der Sache ist, wenn die Leute wirklich auf der Strasse stehen, der vorherige Verzicht auf 30% der Bezüge. Die kann jetzt auch keiner mehr beim Arbeitsamt geltend machen.
Da werden die MA doppelt abgestraft nachdem sie vorher gehörig verladen worden sind.
Steht das den Leuten in der Produktion von schnurlosen Telefonen in Bocholt die sich ja jetzt SHC nennen auch bevor?
Da spaltet man ja auch Bereich ab.

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29. September 2006 20:45

gut ausgedacht

Craig Aird (craigffm)

Die Beteiligten haben sich das ganze gut ausgedacht. Die Patente & Markenrechte sind nun bei der Muttergesellschaft in Taiwan und was bleibt in Deutschland - die Pleite.

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29. September 2006 20:34

Kleinfeld überfordert

Marc Harpke (Harpke)

Schauen Sie in das Gesicht eines 42-jährigen, der offensichtlich weder berufliche noch private Rückschlage erfahren hat. Was in Gottes Namen hat Herrn von Pierer dazu bewogen, einen sicher sympathischenund befähigten jungen Mann mit der Führung eines 300.000-Mann-starken Unternehmens zu betrauen?

Die Fehleinschätzung von Herrn von Pierer scheint mir symptomatisch für viele deutsche Unternehmen. Unter dem Druck von Innovation und Berichterstattungspflichten Typ NSYE - SEC setzt man auf eine Generation von Mitarbeitern, die letzteres beherrschen, aber beleibe nicht die normale BWL eines Unternehmens.

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29. September 2006 19:48

Eine Handy wäscht die andere.Das ist ein : BIG BENQ...

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

Natürlich wollte ich BENQ schreiben.

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29. September 2006 19:46

Eine Handy wäscht die andere. Das ist ein:BIG BANQ...

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

dürfte man sich gdacht haben:die Firma Benq wickelt die
Handy-sparte endgültig ab,also der Verkäufer hat damit nichts zu tun.
Aber das geschäft hat sich als bumerang entpuppt...
Das war als neuste innivation gedacht:
Eine Handy wäscht die andere.
Aber wie man sieht:man kann sich die Hände schmutzig machen auch,wenn es nur um einen warmen Händedruck
handelt(nachdem Abschluß des Geschäfts).
Nun werden alle versuchen sich die Hände un Unschuld zu waschen...
Und die Zukunftstechnologie des Handys werden andere
an wenden und die Produkte auf den Markt bringen...
Wer kann darüber die Hände in den Schoß legen?
Das ist ein : BIG BANQ ...

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29. September 2006 18:02

Seltsames Vertrauen

Dieter Linde (linde-buch)

Man lernt immer noch dazu:
Das Siemens-Management vertraute darauf, dass sich die Marke Siemens-BenQ im Markt weiter etabliert und damit die Arbeitsplätze gesichert sind.
Tja, warum geht man dann mit Nokia in Form eines Joint Ventures ins Bett? Waren das nicht einmal Mitbewerber im Handy-Markt? Seltsam...

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29. September 2006 17:06

Kleinfeldt ist seinen Aufgaben nicht gewachsen

B Santina (BAS2)

Er imitiert, wie andere Vorstandsvorsitzende, die Strategie von Jack Welch (ehemals General Electric), seinen nachgeordneten Managern vorzugeben "Unrentable Unternehmensbereiche werden entweder per Termin rentabel gemacht, oder abgestossen!"

So ungeschickt wie er lassen sich nur Anfänger über den Tisch ziehen, BenQ war um Längen raffinierter. Den Schaden für das Image hat Siemens, und den wird Kleinfeld in seiner Amtsziet nicht mehr reparieren können. Den Schaden tragen die Aktionäre. Zurück ins betriebswirtschaftliche Seminar, bitte auch Kurse in Jura, Wirtschaftsethik, und Public Relations belegen!

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