Andreas Langenscheidt: „Wir werden eine Antwort auf Wikipedia geben”

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„Wir werden eine Antwort auf Wikipedia geben“

Das Internet greift mit kostenlosen Online-Lexika wie Wikipedia die klassischen Verlage an. Firmen wie Langenscheidt wehren sich. Der Herausgeber von Brockhaus und Duden beschreitet einen schmalen Grat zwischen modisch und veraltet.

Lesermeinungen zum Beitrag

04. Oktober 2006 22:29

...nicht nur Wikipedia wartet auf eine Antwort!

Friedrich August von Hayek (friedrich.august.von.hayek)

Na das klingt ja richtig unternehmerisch. Fast so wie sich das mein Freund Joseph immer vorgestellt hat. Aber mal im Ernst: Für Langenscheid schwimmen nicht nur bei Brockhaus die Felle davon. Warum soll jemand mit Taschen-PC oder Windows-Mobile-fähigem Handy sein Geld noch in ein Langenscheid-Wörterbuch investieren wenn er für knapp 80 € ein Software-Paket Deutsch-Englisch, -Französisch, -Latein, -Spanisch und -Italienisch und umgekehrt mit ca. 80 000 Einträgen je Sprachkombination plus individuell speicherbaren Vokabeltrainer und Ergänzungswörterbuch bekommt? Und warum sollte man sich das Synonymwörterbuch der Duden PC-Bibliothek (mit ihrem lästigen Autostart-Fenster) kaufen, wenn man im MS-Word Thesaurus (Umschalttaste+F7) bei fast jedem Wort ein Vielfaches an Synonymeeinträgen findet? Ja wenn es wenigstens den Rechtschreib-Duden in der PC-Version mit flektierten Wortformen gäbe - oder hat irgendjemand noch ernsthafte Speicherplatz-Probleme? Nachfrage nach innovativen Produkten gäbe es ja, aber so innovativ, wie mein Freund Joseph sich das immer vorgestellt hat, sind sie halt doch nicht alle, die Unternehmer!

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