Wenn es um EU-durchschnittliches, globales Lohnniveau gehen soll, könnte ich zustimmen.
Und so, nicht national-begrenzt sollten wir denken lernen.
Es macht einen großen Unterschied ob man direkt an diesen Ländern grenzt oder einige tausend Kilometer weiter weg ist.
Es ist naheliegend, dass bei gleichem Niveau eher zu den der Heimat näheren Ländern gezogen wird.
Wie hier schon erwähnt, wird es die "einfachen" Berufe am meisten treffen. Eine Fachkraft bleibt auch in Polen eine Fachkraft mit entsprechender Vergütung.
Schöne Grüße aus Wien
Dass in der EU verquaster planwirtschaftlicher Steuerungsglaube existiert hat man mit der Lissabonstrategie erkennen können - innerhalb von 10 Jahren wollte man wettbewerbsfähigster Wirtschaftsraum der Welt werden. Allein daran zu glauben oder es zu wollen ist etwas anderes, als die richtigen Weichen dafür zu stellen. Insofern sind EU-Bürokraten keinesfalls die Referenz für ökonomischen Sachverstand und der grundfalsche Käse von den ökonomischen Vorteilen offener Arbeitsmärkte von einer Europarechtlerin, sprich Juristin, gehört in die gleiche Kategorie. Hier wird ein hochwichtiges Thema wieder von inkompetenten Nichtfachleuten vermurkst.
Es kommt zu einer Anpassung der Löhne nach unten, wenn das Angebot auf überlasteten Arbeitsmärkten zunimmt, sprich bei schon herrschender hoher Arbeitslosigkeit. Die Antwort, wie dies durch zusätzliche Dynamik ausgeglichen werden soll, bleiben die "offene Grenzen"-Politiker regelmäßig schuldig, weil sie es einfach nicht wissen. Zuwanderungsländer wie Deutschland verlieren auf die kurze Sicht und auf die lange Sicht wohl auch, weil sie ihr kulturelles und ethnisches Profil immer mehr verlieren.
...ist jedoch, das insbesondere die Handwerkerlöhne in Ostdeutschland durch polnische Konkurrenz rapide gesunken sind. Viele Ostdeutsche Handwerker fliehen von daher in die Schweiz. Hier wiederrum nehmen die deutschen die Rolle der billigen Polen ein. Zumindest für das einfache Volk stimmt diese Behauptung einfach nicht. Höchstens für die Unternehmen.
Allerdings ist es durchaus möglich, dass ein langfristiger Nutzen daraus entsteht.
Schöne Grüsse aus Zürich, Schweiz.