Von Winand von Petersdorff
29. März 2004 Zwischen Bundeswirtschaftminister Wolfgang Clement (SPD) und Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) ist ein offener Streit um den CO2-Emissionshandel ausgebrochen.
Da es nicht nur um die Verbesserung des Klimaschutzes geht, sondern auch um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Erhaltung von Arbeitsplätzen, bilden sich Koalitionen, die man in dieser Form selten gesehen hat.
Die Gewerkschaften im Verein mit den Wirtschaftsverbänden und Bundesminister Clement gegen die Pläne seines Kollegen Trittin, dem wiederum Umweltverbände und Klimaschützer den Rücken stärken.
Das Parlament, das letztlich über die Aufteilung der Verschmutzungsrechte auf Privathaushalte, Verkehr, Gewerbe, Industrie und Energiewirtschaft entscheiden muß, tappt noch im dunklen.
Worum geht es in dem Streit um den Emissionshandel? Sieben Fragen, sieben Antworten.
Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.03.2004, Nr. 13 / Seite 41
Bildmaterial: Dpa, F.A.Z.