„Wir haben keinen Grund, Entwarnung zu geben”, klagt der Bund der Steuerzahler

Der deutsche Steuerzahler

Eine arme Sau

Er ist eine arme Sau: Da rackert und ackert er sich den lieben langen Tag ab - und dann landet mehr als die Hälfte seines Verdienstes in fremder Leute Taschen. Aber seit Mittwoch morgen darf er strahlen, denn es ist sein Gedenktag, der Steuerzahlergedenktag.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. August 2006 23:15

Eine arme, hochverschuldete Sau

norbert doerre (ndoerre)

In den bisherigen Beiträgen wird zwar richtig auf die Verschwendungssucht von unfähigen, nicht sachkundigen Politikern hingewiesen, die ja schließlich nicht einmal aus der Mitte der Bürger deligiert, sondern völlig absolutistisch von den Parteien als Fahnenträger aufgestellt werden. Die Parteien haben sich den Staat untertan gemacht.
Politiker haben sich darum nur ihren Parteien zu verantworten. Werden sie nicht wiedergewählt, kommen andere, ebenso unfähige an ihre Stelle. Denn die Pappfiguren, die zur Wahl oder zum Abschuß freigegeben werden, repräsentieren nur ein Smiley Face der Parteien als Kaffeefahrt-Werbegeschenk für die Bürger. Die eigentliche mafiose Struktur der Parteien wird dagegen von Leuten gebildet, die zum Stammpersonal gehören und nie auf Wahlplakaten erscheinen.
So wird auch in allen Beiträgen bislang gnädig übersehen, daß neben der Steuer- und Abgabenlast die Staatsschulden zu den höchsten zählen, die sich in der Welt angesammelt haben. Wovon sollen die 1.500.000.000.000 € bezahlt werden? Ich dividiere einfach mal durch aktuell 25.000.000 wertschöpfenden Arbeitnehmer. Das ergibt dann pro Kopf eine Summe von 60.000 €. Ich weiß, Politiker rechnen gern anders.

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06. Juli 2006 17:25

Lieber Herr Pfeiffer

Peter Luther (HAHOHE)

Es ist korrekt, wenn Sie auf die Zusammensetzung der Abgaben verweisen und dabei darauf, dass nicht alles Steuern sind (noch zumindest nicht). Es ist auch korrekt, dass die höchsten Steuersätze nicht pauschal und für jeden anfallen.
Aber eines muss doch auch festgehalten werden: Es wird - ganz gleich von wem - eine m.E. bewußte Fehlinformations-Politik betrieben, damit z.B. wir uns hier darüber auslassen und den Überblick noch mehr verlieren. Mich interessiert es schon, wie viele ABGABEN insgesamt zu berücksichtigen sind. Es ist natürlich ganz egal, in welchem sozialistischen Gleichmacher- und Leistungsträgervernichtungs-Topf die Kohle letztlich verschwindet. Aber es ist eine Tatsache, dass z.B. ich einen gehörigen Betrag an alle diese Stelle leisten muss. Übrigens: Rente erwarte ich keine vom Staat!

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06. Juli 2006 16:15

@J. Pfeiffer: Altersvorsorge ??

Richard Herden (richardherdenqwert)

Schön, dass Sie wenigstens noch an die sichere Rente
glauben, oder sind Sie Beamter bzw. privatversichert ?

Gälten für Politiker dieselben Gesetze wir für Privatleute,
wäre eine gerichtliche Untersuchung über den Verbleib
der veruntreuten Gelder der Sozialkassen fällig.

Es reicht, dass wir gegen unseren Willen in diese Zwangs-
"versicherungen" enorme Beträge einzahlen müssen.
Tritt dann der Versicherungsfall ein, teilt man uns mit,
dass das Geld leider schon für Wahlgeschenke
verpulvert wurde.

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05. Juli 2006 12:07

In einem uns bekannten Land ...

Andreas M. Wirth (mightyson)

vor gar nicht allzu langer Zeit ...

Jetzt kann es ja wirklich nicht mehr lange dauern:

- Eine völlig inkompetente, selbstverliebte Regierung, welche die erdrückenden Probleme mehr ver- als ent -schärft,
- Eine heraufziehende Weltwirtschaftkriese im Schlepptau
von Spekulation, Dekadenz und Ignoranz
- Ein wiedererstarkter, an den Haaren herbeigezogener Nationalstolz

und dann werden wir schon bald wieder dem nächsten dahergelaufenen geistesgestörten Führer zu- jubeln ...

(zu Glück werden wir jetzt zumindest doch nicht Weltmeister!)

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05. Juli 2006 10:46

Solidarität gefordert!

Xaver Augustin (xaver.augustin)

Jedem Bürger sollte mittlerweile klar sein, daß wir zur Sicherung unserer Zukunft den Gürtel etwas enger schnallen müssen. Die Tabelle zeigt ganz klar, daß insbesondere die Belastung der Familien entgegen aller Beteuerungen der Politik immer höher wir. Aber wo bleibt die Solidarität unserer "politischen" Klasse, wenn sich die Abgeordneten zB in Bayern die Diäten und die steuerfreie Pauschale erhöhen und man von Reformen der Altersversorgung der Politiker nichts mehr hört.
Wir sind ein einig, solidarisch Deutschland!

Deshalb:
Koppelt die Altersversorgung der Parlamentarier an das allgemeine Rentenniveau und die Zahl der Mandate an die Wahlbeteiligung

Deutschland sei einig (auch im Sparen)!

Xaver Augustin
Erich-Kästner-Weg 10
86529 Schrobenhausen
08963633030 oder 01712268011
p: 082525858

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05. Juli 2006 09:25

Der deutsche Steuerzahler

Jörg Walter (jowatro)

Wer unterstützt mich beim Verklagen der Bundesrepublik?! Was hier passiert (das sind nur die Anfänge!), verstößt doch gegen das Grundgesetz: der Staat hat für seine Bürger eine Fürsorgepflicht. Diese wird seit Jahren massiv verletzt - ohne dass jemand widerspricht - Tendenz steigend!
Wo bleibt der Aufruf des Bundes der Steuerzahler zu einem Generalstreik? Wer vertritt den Steuerzahler wirklich? Müssen wir alles wie Schafe hinnehmen? Jetzt sind die zwei größten Parteien an der Macht, was dazu führt, dass die Regierenden machen können, was sie wollen. Sinkende Schiffe sollte man verlassen: wäre ich Mitte 30, würde ich dieses Land verlassen - was tatsächlich auch viele tun. Es macht keinen Spaß, von inkompetenten, nur auf den eigenen Vorteil bedachten Bürokraten kaputtregiert zu werden. Wenn schon untergehen, dann aus eigener Schuld...

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05. Juli 2006 09:09

Diese Betrachtung ist noch geschönt.

Andreas Seidl (ASeidl)

Korrekterweise müßen die Arbeitgeberanteile der Sozialversicherung hinzugerechnet werden, da auch diese von den Arbeitnehmern erwirtschaftet werden müssen und letztendlich verdeckter Lohn sind.

Desweiteren fehlt in unserer Gessellschaft eine Diskussion, in welchen Grenzen eine Staatsquote sinnvoll ist. Selbst das Verfassungsgericht hat in einem Urteil über eine Klage eines Selbständigen, der sich auf ein altes Urteil bezog, daß 50 % Steuern eine Obergrenze seien gegen den Kläger entschieden. Die entscheidende Botschaft hier ist nicht der Fall, nicht die 50 % sondern die Ausführungen zum Urteil, die besagten daß dem Kläger ja noch reichlich zum Leben bleibt. Das ausgelegt legitimiert einen Zugriff des Staates bis auf Hartz 4 Niveau, denn davon kann man ja amtilicherseits legitimiert leben.

Ich denke es wird Zeit das Thema Staatsquote zu diskutieren. Ein Zielwert von 30 % auf Arbeitsleistung, 40 % gesamt wäre anzustreben, um die wirtschaftliche Dynamik der Gesellschaft anzukurbeln.



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