Energie aus dem Chemiebaukasten: ein Modell des ersten funktionierenden Osmosekraftwerkes

Energie

Neuartiges Kraftwerk macht mit Salzwasser Strom

In Norwegen baut der Energieerzeuger Statkraft am Oslofjord das erste Osmose-Kraftwerk der Welt. Es wird nicht viel größer als eine Doppelgarage und nutzt die Energie beim Zusammentreffen von Süß- und Salzwasser. Von Sebastian Balzter

Lesermeinungen zum Beitrag

22. November 2008 23:48

Ich behaupte einfach einmal:  

Guido Stepken (stepken)

Spinnerei!

Bewerten: schlecht gut
21. November 2008 13:58

"... eine Kochplatte ..."  

Jim Bartel (Jean-Carlo)

10 Kilowatt - für eine Kochplatte? Was für Kochplatten benutzen Sie denn bitte? Zudem werden die 1600 Terawatt mit "13 Mal soviel wie alle Norwegischen Wasserkraftwerke" recht pompös angepriesen. Das sind nicht mal 1% des Weltenergiebedarfs.

Bewerten: schlecht gut
21. November 2008 13:53

physikalisch falsch  

Joseph Schmitz (ahallab)

"weil die Membran ja nur in eine Richtung durchlässig ist", stimmt nicht. Die Membran ist nur für Wasser, nicht aber im Wasser gelöste Salze durchlässig!

Bewerten: schlecht gut
21. November 2008 13:20

der Zukunft entgegen  

Christoph Möckel (onlineopi)

Es ist immer wieder erstaunlich, was es alles für Möglichkeiten gibt Strom zu erzeugen - ich bin fasziniert.

Bewerten: schlecht gut
21. November 2008 12:59

Wo ist die Energie sonst?  

Tom Scott (SCT1)

Sehr interessant. Das heißt also Osmose ist stärker als Druck. Interessant wäre es gewesen zu erfahren, ab wieviel Bar Schluss ist. 5 Bar oder gar 10 Bar? Wenn dem so ist wo ist dann die ganze Energie hin, wenn der Fluss einfach wie gehabt ins Meer strömt? Wärme??

Bewerten: schlecht gut
21. November 2008 12:30

...ja, sauber !  

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

So kann so etwas funktionieren. Es hat keinen Sinn, energieliefernde Anlagen zu instalieren, die in der Herstellung mehr Energie verbrauchen, als sie in ihrer Betriebsdauer erzeugen! Die nennen sich dann im Volkssprachgebrauch: Solarkraftwerke und werden nur gekauft, weil sie mit Milliarden staatlich subventioniert werden - also sich allemal nur für den Betreiber rentieren; haben dazu das Problem, dass im Falle eines Regentages, mit stark gesenkter Energieausbeute, die maximal zu erzielende Energiemenge gepuffert werden muss. Von konventionellen Kraftwerken!! Und wer mir noch erzählen möchte, dass ein Windrad, das ich aus Aluminium und gebackenen Kunststoffen baue keine Herstellungs-Energie gekostet hat, für den kommt Strom doch so wieso aus der Steckdose. Aber mit solchen Anlagen, die unabhängig von äußeren Einflüssen Energie produzieren entfällt die 'gepufferte' Menge und eröffnet man sich eine neue Technologie. Alles andere ist Augenwischerei durch ideologischen Ökoterrorismus, weil es die Probleme nicht löst sondern nur kaschiert und teuer bezahlt werden muss. Ob die Osmosetechnik ausbaufähig, wettbewerbsfähig und wirtschaftlich ist werden wir, so glaube ich nach diesen Meldungen, bereits in wenigen Jahren wissen.

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