China-Bär oder Schwaben-Bär?

Bis 2010 wird die Produktion zurückgeholt

Steiff-Tiere sagen China ade

Einmal China und zurück - diesen Weg geht der Stofftierhersteller Steiff. Qualitätsprobleme und lange Lieferzeiten sorgen dafür, dass die Schwaben ihre Produktion im Reich der Mitte bis 2010 wieder nach Deutschland zurückholen wollen.

Lesermeinungen zum Beitrag

03. Juli 2008 12:27

An die Jubler

Sven Michaelsen (Der_kleine_Amrumer)

Leider sind sie in der irrigen Anmahme, dass der Rückzug aus China bedeutet, dass Steif würde hier (wieder) produzieren, womöglich sogar gerade zu neue Fabriken aus dem Bodenstampfen, und Stofftiernäher für 20-30 Euro Brutto Die stunde( also Kostne für Steif zwischen 30 und 50 Euro!!) einstellen, Nein Liebe Freunde: die Kapazitäten gehen dahin wo heute schon das Gros der Steiftiere herkommt, da wo die qualifizierten Mitarbeiter sitzen !!! Nach Nordafrika und Osteuropa!! Das ist natürlich ein grosser Tag zum Feiern für den Standort Deutschland...

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03. Juli 2008 07:43

So ist es richtig...

Melanie Schmidt (yummibaerchen)

Die hohen Energiepreise haben im Umkehrschluss auch erfreuliche Aufwirkungen. Ausgelagerte Produktionen sind nicht mehr profitabel genug weil die Logistikkosten den Preisvorteil eliminieren. Globalisierung hat auch Schattenseiten. Es freut mich, das ein weiteres deutsches Traditionsunternehmen wieder zurück kommt. Und es wird nicht das letzte Unternehmen sein.

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02. Juli 2008 22:35

Juhuuuu!

Jürgen Zwiebel (Konspirant)

Freut mich!

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02. Juli 2008 18:35

Ölpreise bedrohen Chinas Export

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Es ist nicht nur Steiff -- es sind auch viele andere Firmen, die plötzlich wieder konkurrenzfähig geworden sind. Die Transportkosten pro Container haben sich verdreifacht -- das rentiert sich lediglich noch bei winzigen Gegenständen. Aber wo es sich um platzraubende Exportprodukte handelt, sind die Exportkosten einfach zu teuer für China, etwa für Maschinen, Flugzeugreifen oder Rohstahl. Um z.B. Stahl exportieren zu können, muss China erst Eisen aus Brasilien und Australien sowie Kohle aus Kanada importieren. Die Kosten jedes dieser drei Schiffswege haben sich jetzt verdreifacht.

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02. Juli 2008 18:30

Wer hätte ahnen können das China so weit weg ist?!

Smidy oHara (smidy)

Die längeren Lieferzeiten sollten kein Geheimnis für die Steiff Manager gewesen sein und das man Arbeitsschritte die eigentlich nur von Fachkräften durchgeführt werden sollten nicht in ein Low Cost Land wie es China nunmal ist outsourced weiss man auch schon länger.

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02. Juli 2008 17:56

China waere ...

Frank Geiser (geiser123)

... schon seit langem fuer viele Unternehmen uninteressanter wenn man die dortige Waehrung nicht kuenstlich niedrig halten wuerde ...

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02. Juli 2008 17:22

Globalisierung im Umkehrschub

Gerd Diethelm (G.Diethelm)

Es ist heute schon mehr als absehbar, dass der Drang zur Globalisierung in Fertigung und Vertrieb abnehmen und lokale, qualitaetsorientierte Fertigung, verbunden mit kundennahem Service zunehmen wird. Die Bruecke zur Identitaet zwischen Produkt, Produzenten und Konsumenten wird immer oefter geschlagen werden. Was nuetzt denn vordergruendig billig zu erwerbender Weihnachtsbaumschmuck, der fern jeglichen Christfestes produziert wurde? Auch wird die Qualitaet ueber eine moeglichst lange Produktlebensdauer mehr Ausschlag erhalten. Eine Waschmaschine, die alle fuenf Jahre ersetzt werden muss, ist nunmal wesentlich teurer als eine Maschine von Miele, die aber dann auf Lebenszeit, denn eine Miele haelt laenger als jede Ehe. Insofern wird ein Rueckzug aus der kulturfremden Billigprodukltion erfolgen. Gut fuer Deutschland!

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02. Juli 2008 16:29

...

David Weinmann (Terratex)

"Es werden in Zukunft keine Steiff-Tiere mehr in China produziert“ Da soll er sich mal nicht so sicher sein.

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02. Juli 2008 16:23

sieht man vielleicht bald häufiger

Fabian Roth (Febb)

wegen der steigenden Rohstoffpreise und dadurch auch steigenden Transportkosten wird das entfernte China wiederrum ein Stückchen uninteressanter. Vielleicht sieht man deshalb die Rückverlagerung von Produktionsstätten zukünftig häufiger oder manche Firmen wandern erst gar nicht aus.

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