Cebit 2006

Technik für Freaks und Feinde

Von Thiemo Heeg

Neue Produkte machen den Reiz der Cebit aus

Neue Produkte machen den Reiz der Cebit aus

27. Februar 2006 „Die gesamte digitale Welt an einem Ort“ - so lautet das diesjährige Motto der Cebit. Vom 9. bis 15. März wollen in Hannover 6300 Aussteller aus 70 Ländern ihre Neuheiten präsentieren.

Die Ausstellung sei weit mehr als eine Produkteschau, wirbt der Veranstalter - wohlwissend, daß die Messe ohne neue Produkte reizlos wäre. Der Trend in diesem Jahr: Technik macht das Leben einfacher.

Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26. Februar 2006
Bildmaterial: picture-alliance/ dpa/dpaweb

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Navigation

Weg und Wort

Früher war Navigation noch eine Sache für Wenige

Wer als Hersteller von Navigationssystemen hervorstechen will, muß seinem Wegweiser mindestens ein Wörterbuch spendieren. Oder besser: Spracherkennung. Über die verfügt zwar auch ein Beifahrer mit Karte. Aber der berechnet nicht so schnell Ersatzstrecken.

Notebooks

Computerflitzer

Auch wenn es den Duschtest besteht, es sieht aus wie alle Notebooks

Schwarz, grau, allenfalls weiß. Und hübsch rechteckig. Am Design haben sich die Hersteller von Notebooks bislang nicht überarbeitet. Mit wenigen Ausnahmen.

Brenner

Die 40-Tonner

Die neue Generation der Datenträger kommt

Es soll noch Menschen geben, die mit CDs und DVDs zufrieden sind. Höchste Zeit, bei denen mal ordentlich neue Bedürfnisse zu wecken. Zum Beispiel mit dem hochauflösenden Fernsehen und den entsprechenden Filmen.

Besser ballern

Computermäuse sehen simpel aus, sind jedoch heutzutage regelrechte High-Tech-Geräte. Die Kugelmodelle aus der digitalen Steinzeit wurden durch optische Sensoren abgelöst. Und statt eines Kabels überträgt heute der Funk den Klick.

Roboter

Er versteht dich

Vielleicht trägt er schon bald den Müll runter

Mini-Roboter sind für eines gut: Auf humanoider Basis zu zeigen, was technisch machbar ist. Der Mini-Roboter soll „in einer zunehmend überalternden Gesellschaft bei einfachen Tätigkeiten im Haushalt helfen“ - so eines der Konstrukteursziele.

Monitore

Bitte etwas größer

Manchem ist einer nicht genug

Früher waren wir mit 15-Zoll-Röhrenmonitor zufrieden. Dann wurde er uns zu klein, und wir stiegen auf einen 17-Zöller um. Schließlich lockte das 19 Zoll große Gerät, es sollte aber ein flacher Bildschirm mit neuer LCD-Technik sein.

Monitore

Fürs Hörgerät

Immer kleiner, immer mehr Firlefanz - diesem Trend verschließt sich "Katharina das Große". Es handelt sich um eines der ersten Mobiltelefone, das für Senioren konstruiert wurde. Die mögen es gerne etwas größer und lauter, dachten sich die Entwickler.