gibt es nicht ohne Grund.
Daher ist jedes Unternehmen bei dem sich schon die Frage stellt "Können Arbeitnehmer ihre Karriere aufs Spiel setzen, wenn sie in eine politische Partei eintregen?" es wert vor ein deutsches Gericht gezerrt zu werden.
... das 'richtige' Parteibuch der entscheidende Faktor ! ('Selbst im öffentlich-rechtlichen Sektor ... verliert das Thema rapide an Bedeutung'). So sind - soweit Neubesetzungen stattfanden - in allen Schlüsselstellungen desjenigen Regierungsbezirkes der nordrhein-westfälischen Schulbehörde, in der meine Schwägerin tätig ist, seit der dortigen politischen Wende nach den mir vorliegenden Informationen ausschließlich CDU-Leute zum Zuge gekommen.
Der Journalistenrat hat gut reden - scheinheilig wollen sie keine aktiven Parteimitglieder aber selber betreiben sie in weiten Teilen des Brufsstandes eine parteipolitische Meinungsmache, zu der sie ihrer Meinung nach berechtigt sind. Genau diese Meinungsmache - in der Regel negativ berichtend - hat ja bei vielen zur Distanzierung gegenüber der Politik geführt. Eine Gesellschaft, an deren Ausgestaltung sich keiner mehr beteiligen möchte - oder nach Karrierekriterien nicht sollte - hat bereits ihr eigenes Grab geschaufelt. Parteibücher müssen ja nicht karrierefördernd sein. Aber einen parteipolitischen Wirtschafter auf Grund seiner Parteizugehörigkeit oder seines Engagements als schwerer "vermittelbar" zu bezeichnenund ein unflexibles Profil zu unterstellen ist nichts anderes als purer Oportunismus und Verleugnung von Persönlichkeit - genauso wie man es in vielen Betrieben gerne von Auszubildenden und Studienabgängern sieht - flexibel in Hirn und Seele. Diese Art von zukünftiger Managerstruktur läßt wahrlich jede Sauerei im Betrieb zu, weil es niemals jemand gelernt hat, Rückrat haben zu müssen. Eine wahrlich prächtige gesellschaftspolitische Aussicht!