Die Commerzbank prüft, die Deutsche Bank lehnt ab

Rettungsplan

Wer will nun Geld vom Staat?

Nur die Deutsche Bank schließt „Kapital vom Staat“ kategorisch aus. Dem Paket für die Banken könnte nach dem Willen von Bundeskanzlerin Merkel schon bald ein Programm für die Automobilindustrie folgen.

Lesermeinungen zum Beitrag

19. Oktober 2008 19:19

Ich will auch dabei sein!!!

Michael Arndt (Mikel1962)

Hilft da eine SMS an unsere Kanzlerin?

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19. Oktober 2008 10:21

Wer im Glashaus sitzt ..........

Michael May (M.May)

Die 500 Mrd. € sind fast der selbe Betrag wie in den USA. Wofür? Damit die hiesige Politik zeigen kann, dass sie kraftvoll handelt. Warum macht sie das nicht etwa bei der Gesundheitsreform? Jedoch stellt sich die Frage, ob diese Summe überhaupt benötigt wird. Wenn ja, dann wird es hier sehr ungemütlich. Allerdings ist auch denkbar, dass letztlich nur wenig Mittel angefordert werden. Aber der Staat will das Ruder der Wirtschaft gegenüber wieder in die Hand nehmen. Doch zum Hochmut besteht kein Anlass: Seit 50 Jahren ist der deutsche Staat nicht in der Lage, seine Schulden zu senken, sondern baut diese ständig aus. Die ganze Sache wird letztlich dazu führen, dass der Staatsbankrott eben etwas früher kommt. Weil der Staat eben nicht mit Geld umgehen kann, auch wenn er jetzt so tut. Diese Aktion wird in der Zukunft die zentrale Argumentation/Killerphrase sein für weiter steigenden Steuern und Abgaben, also letztlich die Ausrede für staatliches Nichthandeln. Dies entschuldigt nicht die Fehler der Finanzindustrie, insbesondere in den USA. Jedoch werden neue Richtlinien nicht helfen, sondern nur Veränderungen im Verhalten. Solche Änderungen täten der Politik jedoch auch gut.

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19. Oktober 2008 09:14

Der Widerwillen der Banken zur Verantwortung

Karin Frost (Westerland11)

Es sind keine leichten Zeiten für die Privatbanken, die jetzt zumindest einen Paradigmenwechsel (weg von rein monetärer Rendite, hin zu verantwortungsrelevanter Rendite) auf sich zu kommen sieht, zumindest wenn es sich um systemrelevante Bankhäuser handelt. Die schon verteilten staatlichen Bonbons (z. B. neue Bilanzierungsregeln) sind noch nicht auf der Zunge zergangen, steht staatliche Kapitalverteilung auf dem Programm. Dass unser Staat dabei Mitgestaltung in systemrelevanten Banken, deren Vertrauenswürdigkeit nun einmal nachhaltig zerstört wurde, beansprucht, ist folgerichtig. Die Chance für die Banken zur Systemerhaltung im Grundsatz ist da. Ein zweites Fiasko müsste in die Verstaatlichung münden.

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19. Oktober 2008 08:51

Wer will nun Geld vom Staat?

Thomas Perner (Thomas.Perner)

...staatskommu ... ahaem staatssozialismus; und das in einer demokratie. da zeigt es sich wieder, die demokratie ist die höchste form der diktatur.

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19. Oktober 2008 07:56

Merkel im Ausverkaufrausch?

Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Man könnte den Eindruck gewinnen, dass Frau Merkel den Ausverkauf Deutschlands plant. Es ist keine zwingenden Voraussetzung die Mechanismen der Wirtschaft im Detail zu kennen, die Situation kann jeder Bürger mit seinem gesunden Menschenverstand nachvollziehen.. Da erklärt sie uns nach Amtsübernahme, wie abgewirtschaftet unser Staat ist und warum soziale Hilfen des Staates nur mäßig fließen können. Und just in dem Moment, wo das "gemeine" Volk (80% der Bevölkerung!) denkt begriffen zu haben, kommt sie daher und wirft mal so locker für unsere Banker, die ihre Institute für sich zu Selbstbedeinungsläden ausgebaut haben, nahezu 500 Miliarden in den Reißwolf dieser Typen. Man nehme mal die Relation Deutschland:USA.Bevölkerungs- und wirtschaftsmäßig, brauchen die nur wenig mehr! Also haben es unsere "Fachleute" noch ärger getrieben als die der USA. Und dann kommt sie daher und will weitere Milliarden verbrennen, um der Autoindustrie zu helfen? Was ist mit der Stahlindustrie, Frau Merkel? Nur weg mit dem Geld, möglichst so, dass das Volk von diesen Machenschaften verschont bleibt. Vielleicht werden dann die Trabbi-Werke in Zwickau wieder von ihnen reamnimiert, Frau Merkel? Denn bald wird das notwendig sein, bei ihrer Vorgehensweise!

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19. Oktober 2008 06:59

Die 'Angela Nationale' hilft allen.Warum nicht alles unter einer super VEB?

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

Zur Erinnerung; VEB = Volkseigener Betrieb... Aber Angela Nationale meint; Verluste verstaatlichen,Gewinne verprivatisieren (auch von der DB). Das ist : A new Deal a la Angela nationale... Wie sich die Zeiten aehneln...

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18. Oktober 2008 22:51

Neidhammel

Hans Czinzoll (domit)

Jetzt müssen aber langsam die Kommentare kommen,dass hier nur eine Neiddebatte losgetreten wird.Und vor allem,dass wir jetzt nach vorne schauen müssen,denn immer,wenn die "Eliten" etwas total in die Grütze gefahren haben,kommen diese pawlowschen "Argumente".Vielleicht ist es noch so still,weil die Lobbyisten noch dabei sind,die Steuergelder zu versaufen.

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18. Oktober 2008 22:48

Durch die Klotür der Börse..

Emmanuel Declerq (Declerq)

... so erfolgt der Einstieg des Sozialismus. Mein erster Reflex sagt mir "lasst die Finger vom Geld weg!!" denn so würde ich als Privatmann handeln, der das staatliche Inteventionismus verabscheut. Allerdings weiß ich, dass die Wirtschaft so gerissen ist, dass sie es schaffen wird an das Geld mit Umwegen und ohne Gegenverpflichtung heran zu kommen. Dafür sind die Leute zu professionell und die Politiker einfach nur reaktionär und tollpatschig. Dies würde mir viel Schadensfreude bereiten, wenn ich nicht wüßte, dass die Zeche am Ende, ich und die einfachen Bürger bezahlen werden. Dies kommt nicht nur finanziell sondern durch mehr Entmündigung und mehr Planwirtschaft.

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18. Oktober 2008 21:47

Mit Speck fängt man Mäuse und nicht umgekehrt!

Michael Menzel (Galenos)

Tja, die Herren "Krisenmanager", ihr seid zu spät. "Wer zu spät kommt...". Steinbrück und natürlich pflichtschuldigst Merkel haben eine staatliche Hilfe auf dem Höhepunkt der Krise abgelehnt, als Bush schon längst geschaltet und die Banken weitgehend unter seine Kontrolle und Abhängigkeit gebracht hatte. Von den USA zu lernen, heißt nicht immer doof zu sein. Die werden früher mit dem Problem, das sie durchaus weltweit verursacht haben, fertig werden als alle anderen. Am Kurs des Euro sollt ihr es erkennen.

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18. Oktober 2008 21:35

Die Großen Geldverbrenner

Michael Menzel (Galenos)

werden den Teufel tun und sich in Abhängigkeit der Regierung des Demokratischen Sozialismus bringen. Die Ideen stammen alle von den ideologischen Träumern der SPD, allen voran von Steinbrück. Merkel hat doch, wie immer nur abgenickt, damit sie weiter regieren darf. Die Bänker werden eher Steine fressen, ehe sie sich der sozialistischen Kontrolle für ein Linsengericht unterwerfen. Das kommt davon, wen man es übertreibt und die Gehälter der Manager staatlicherseits deckeln will. Das können die aus Berlin mit den kleinen Leuten und deren Krankenkassen-Rationierungs-Medizin machen aber doch nicht mit einem Ackermann. Irgendwie sind die Sozialisten im innersten bei Marx in ihrer Entwicklung stehen geblieben und träumen weiter von einer Diktatur des Proletariats. Träumt weiter, ihr habt eure Chance seit schon seit Schröder-Fischer vertan, klüger und realistisch zu werden.

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18. Oktober 2008 20:39

Wer hat noch nicht? Wer will nochmal?

Peter Paul (petepaul)

Bei mir auf dem Konto ist auch gerade ein Konjunktureinbruch zu beobachten. Nullverschuldung bei den Staatsfinanzen hin oder her: vielleicht gibt's auch ein Konjunkturpaket dafür? Ach ja, ich vergaß: ich hab ja gar keine Lobby...

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18. Oktober 2008 20:22

"Paselacken" wegjagen und enteignen

Herbert Knipping (hkn)

"70 Milliarden Dollar an ihr Spitzenpersonal zahlen, das meiste davon in diskreten zusätzlichen Bonuszahlungen." Falls das stimmen sollte, müssen diese "Paselacken" weggejagt und enteignet werden. H.K.

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