Auf dem Sprung in indische Arme: Der britische Jaguar

Britische Autoindustrie

Eine Werkbank für Hersteller aus aller Welt

Nach dem Verkauf von Jaguar und Land Rover an den indischen Tata-Konzern reagieren die britischen Automanager gelassen. Ein hoher Gewerkschafter feiert die Umstände des Verkaufs gar als Erfolg: 16.000 britische Arbeitsplätze bleiben erhalten. Von Ulrich Friese, London

Lesermeinungen zum Beitrag

26. März 2008 23:26

Ramschplatz Grossbritannien

Peter Slater (Wales-Rhondda)

Also, wer behauptet, die Londoner Politik habe versucht, den Ausverkauft von Jaguar und Land Rover zu stoppen, der hat gelogen, denn Toni Blairs Govenment hat nun wirklich alles getan, um alles, was typisch "very british" ist, platt gemacht. Die Rover Fabrik in Birmingham wurde sich selbst uberlassen, obwohl Labour ganz genau wusste und kalkulierte, dass 50.000 Leute entlassen werden, mit den Zulieferfirmen eingeschlossen, die von Rover abhangig waren und damit wurde mutwillig Familien das Standbein weggezogen und ins finanzelle Chaos gesturzt. Das heisst also, das, wenn wir die ganze Familie einbeziehen, mussen bis zu 200.000 Menschen zusatzlich versorgt werden. Ich will erst garnicht darauf eingehen, was wir alles fur die EU aufgeben mussten, obwohl die breite Mehrheit fur den Verbleib von dem Begriff "very british" stand. Jetzt ist es so, dass weitere britische Industriezweige verscherbelt werden. Jetzt kann jeder irgendwo ein Teil GBs kaufen und dann platt machen. Es handelt sich ja um ein Grabbeltisch indem britischer Ramsch billig zu haben ist, denn Labour tut ja nichts fur die eigenen britischen Burger und verweigert sich Grossbritannien. Wer glaubt, das 16.000 Arbeitsplatze sichern seien, da warten wir mal 3 Monate ...

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