Siemens-Affäre

Vermutlich noch mehr Schmiergeld

Die Schmiergeld-Affäre bei Siemens weitet sich offenbar aus. Die internen Untersuchungen hätten mehr „bedenkliche“ Zahlungen ergeben, als bisher bekannt, teilte Siemens mit. Klaus Kleinfeld sagte vor Journalisten, er sei bereit, noch vor dem Auslaufen seines Vertrages das Feld zu räumen.

Lesermeinungen zum Beitrag

26. April 2007 11:14

Neue Köpfe in München

Jens Herrmann (Namuchat)

Herr Kleinfeld möge sein Mandat bis Ende September erfüllen. Dann hätte er sein Soll erfüllt. Denn erst dann steht ein prädestinierter Nachfolger bereit. Überlegen wir mal: eine ehemalige Landrätin aus Franken wird es nicht werden. Aber ein ehemaliger Ministerpräsident!! Edmund Stoiber - und nur er - wäre ein geeigneter Ersatz für den Siemensmanager. Pünktlich zum 30. September gibt der Oberbayer sein Amt in der Staatskanzlei ab. Terminlich also trifft sich das aufs Beste. Aber nicht nur! Denn es kommt insbesondere dazu, dass der Mann auch geeignet wäre! Denn Managerwissen hat dieser Ede wahrlich soviel wie ihm auf den Feldern der freien Rede und der Bildungspolitik abgeht. Darum also: Packs nochmal, Dr. Stoiber!

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