Das kleinere Übel für Pro Sieben Sat.1

Pro-Sieben-Sat.1-Übernahme

Medienreich

Strategische Investoren übernehmen Pro Sieben Sat.1 - und alle klatschen Beifall. Auf den ersten Blick verwunderlich, aber gar nicht so unsinnig: Im Vergleich zu den alternativen Käuferkandidaten sind die „Heuschrecken“ noch das kleinere Übel. Ein Kommentar von Michael Hanfeld.

Lesermeinungen zum Beitrag

14. Dezember 2006 19:56

alles eine systemfrage - und die zukunft

dirk bach (d_bach)

Die eigentlichen Punkte sind doch eigentlich folgende: Sat1 fusioniert mit Pro7, ist pleite - wird aufgekauft - nach sehr kurzer Zeit mit kräftigen Gewinnen wieder verkauft - an jemanden der damit Geld verdienen möchte - wer verdient als nächster? Wie ist so eine Entwicklung möglich? Ein Börsengang jagt den nächsten - eine Übernahme die nächste. Verdienen tun immer nur die Banken, Investmentinstitute , Finanzdienstleister und Finanzmoguln.

Daran sieht man doch wie es um Interessen und faktische Demokratie steht.

Und: Wer sagt nicht , daß eventuell ein Berlusconi oder Murdoch nicht in vielleicht 2 Jahren zugreifen werden?

Dieses System läßt gar keine Demokratie zu.

Und wer was schaut mit welchen Interesen gesendet interessiert doch auch niemanden, wenn man damit Geld verdienen kann.

Polemisch . aber wahr.

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14. Dezember 2006 19:50

Völlig egal...

Martin Rostek (ksbodensee)

..wer den Sender kauft. Viel schlechter kann das Programm eh nicht werden. Außerdem ist es ein Trugschluss, dass man(n)/Käufer durch den Sender Einfluß auf die Gesellschaft nehmen kann, dazu müßte das Programm ja ernsthafter werden und dann schalten die Zuschauer auf andere Sender um :-)

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