Das Eingreifen der Fed gab den Börsen Auftrieb

Finanzmärkte

Notenbanken sehen Konjunkturgefahr

Spezial Dank der Zinssenkung der amerikanischen Notenbank besserte sich die Stimmung an den meisten Aktienbörsen. Die zuletzt gebeutelten Finanzwerte verzeichneten zum ersten Mal seit Tagen wieder Kursgewinne. Allerdings blieb die Nervosität weltweit hoch. FAZ.NET-Spezial.

Lesermeinungen zum Beitrag

18. August 2007 12:24

Kräftmessen zwischen China und den USA

A. Malliki (a.malliki)


Die Zinssenkung der USA ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Gelddruckkultur der USA rächt sich jetzt.

Über Jahrzehnte wurden mehr US-Dollar gedruckt als angebracht. Auch war die USA niemals gewillt neue Scheine (anderes Design) in Umlauf zubringen, damit das Falschgeld aus dem Umlauf genommen wird. Böse Zungen behaupten sogar: Die CIA bezahlt in US-Falschgeld.

China hortet mittlerweile 3,1 Billionen US-Dollars und benutzt es als Druckmittel gegen die USA bezüglich der YUAN Bewertung und für den Frieden.

Die Zinssetzung bewirkt nur eine mittelfristige "Besserung", denn die Ölwährung "Dollar" ist zum Sterben verurteilt. Sollte China tatsächlich mit Russland kooperieren und Rußland sein Öl in Rubel oder gar in Euro verkaufen, kann die USA sich auf ihrer Insel alleine wohlfühlen.

Russland ist zu groß, um es zu dämonisieren und mit einen Befreiungskrieg wie im Irak zu besetzen.

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18. August 2007 08:42

Wenn die Märkte leiden,

Markus Leibold (MSL)

...leidet auch die Konjunktur. Merken Sie dann aber noch früh genug ;)

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18. August 2007 08:14

Nichts für schwache Nerven....

Rainer Maria Schmitz-Winnenthal (rmsw)

Börsengeschäfte sind nichts für "schwache Nerven" Sicherlich gibt es keinen "Börsianer", welcher nicht im Laufe der Zeit wiederholt "kurz vor einem Herzinfarkt" gestanden ist.

Das ist eben so im "schnellen Geschäft" mit Aktien - Fehlspekulationen treffen früher oder später (fast) jeden.

Der deutsche Leitindex ist von den Anlegern in den letzten Monaten auf ein "Allzeithoch" von knapp 8.100 Indexpunkten getrieben worden. Eine umfangreiche "technische Korrektur" war insofern zu erwarten. Argumentative "Munition" wird derzeit zudem noch aus den Vereinigten Staaten v. Amerika (Stichwort. Immobilienkriese) geliefert.

Dennoch: Der deutsche Leitindex wird zunächst noch in einen Bereich von etwa 6.500 bis 6.800 Index-Punkten sinken und konsolidieren.

Ich freue mich schon auf die diesjährige "Weihnachtsralley", welche wahrscheinlich d. J. bereits im Herbst zu neuen Höhenflügen im Index ansetzen wird.

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18. August 2007 04:34

Diskontzins ist nicht gleich Leitzins

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Der US-Leitzins bleibt unverändert auf 5,25 % bestehen. Die Senkung des Diskontzins ist eine rein interne Finanzmaßnahme zur Unterstützung der Liquidität der Banken. Schließlich können die Zentralbanken nicht ewig neues Geld einfiltern. Die Rolle der Fed ist Sicherung des normal weiterlaufenden Bankverkehrs. Geldinstitute oder Privatpersonen, die falsch spekulierten, sollten jedoch keine Hilfe erwarten.

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17. August 2007 22:22

Aufschwung intakt.........,

wolf haupricht (emilgilels)

.......in Europa setzt sich der Aufschwung fort. Die wirtschaftlichen Kennzahlen für die 2.Jahreshälfte 2007 sind bestens.
Ich kann weiterhin ruhig schlafen. Von einer Deflation ist m.E. weit und breit nichts in Sicht.

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17. August 2007 21:29

Gefahren einer Deflation..

Hayri Ergun (DrErgun)


Während für viele Jahrzehnte ausschließlich Inflationsängste in der Öffentlichkeit und der Geldpolitik vorherrschen, müssen wir uns auch mit den Gefahren einer Deflation auseinandersetzen, wie die letzten Ereignisse zeigen.

Unter Deflation wird in der Volkswirtschaft das Phänomen andauernder Preisniveausenkung verstanden.

Der Grund der seit der ersten Augustwoche plötzlich aufgetauchten Deflationsängste ist das Platzen der Spekulationsblase auf den Aktienmärkten.

Der Zusammenbruch dieser Spekulationsblase hat einen drastischen weltweiten
Rückgang der Vermögenswerte nach sich gezogen.

Dies hat Befürchtungen ausgelöst, dass verschiedene Länder auf den bekannten japanischen Weg geraten könnten.

Japan steckt, als Folge des Zusammenbruchs der dortigen Spekulationsblase Ende der achtziger Jahre, in einer seit Anfang der neunziger Jahre andauernden Strukturkrise, die mit einer über viele Jahre anhaltenden wirtschaftlichen Deflation einherging.

Dr. H. Ergun

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17. August 2007 20:04

Ein rettender Schritt.....?

wolf haupricht (emilgilels)

Auf jeden Fall ein geschickter Schachzug, das Geld billiger zu machen. Und promt stellt sich als Beweis Wirkung ein, die hoffentlich kein Strohfeuer war.
Wo bleibt eine Reaktion der EZB auf die Finanzpronbleme.?Ich schätze mal, dass diese überrascht wurde.
Dabei wäre ein ähnliches Signal unserer höchsten Währungshüter notwendig gewesen und wirkungsvoller als die Finanzspritzen in den Geldmarkt.

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17. August 2007 16:29

Es lebe die Inflation!

Peter Arbogast (petarbo)

Es war eine Sache, nach dem 11. September die Zinsen zu senken. Heute ist kein Terrorist in ein Hochhaus geflogen, sondern kriminelle Elemente aus der Kreditwirtschaft haben haben den amerikanischen Häuslebau an die Wand gefahren. Die Börsen jubeln, na klar. Aber das dicke Ende werden die Verbraucher zu sehen kriegen - Inflation.

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