
Lange aht es gedauert, aber endlich bekommt einer mal ein Geistesblitz. Allein die fruehren Meldungen, wo damalige Chrysler-Aktionaere Daimler verklagt hatten, wegen der Fusion. Na ohne Daimler waere Chrysler schon lange pleite! Scahde, dass das muehsam aufgebaut KnowHow bei Chryseler bei einem Verkauf auch futsch ist. Aber da 90% der Autos eh eine Mercedesplattform benutzen.
Fuer den Konzern selbst ist die Entscheidung wohl positiv, da die Gewinne bei Mercedes meist in die USA fliessen, um dort Chrysler zu sanieren. Das kann nicht ewig weitergehen. Man haette, wie schon andere hier angemerkt haben, einem Herrn Schrempp eben nicht soviel Abfindung zahlen sollen. Gemessen an seiner Leistung, haette er eigntlich geld zahlen muessen. Soviel zur Zielvereinbarung bei Daimler :)
In diesem Sinne raeumt Dr. Z hoffentlich endlich mit dem Mist auf und verkauft den Laden Chrysler! Da haette ich meine Aktien ja behalten koennen.

"Selbstgefällig war man in den neunziger Jahren gewiss, die besten Autos der Welt zu bauen"
Schon lange nichte mehr; Toyota macht die besten Autos, wie schon mehrmals bewiesen in Kundenbefragungen.

Vor der Ueberbernahme durch Daimler verdiente der CEO
Chryslers $20Mio jaehrlich, Herr Schrempp dagegen circa DM1 Mio. Ist jemals untersucht worden, ob die Chrysler Uebernahme zusammenhaengt mit den astronomisch gestiegenen Gehaeltern bei Daimler?

Als frustrierter DC-Aktionär resümiere ich für mich: Herr Schrempp ist auf ganzer Linie gescheitert. Er hat in seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender Werte vernichtet wie kaum ein anderer Vorstandschef zuvor. Mit überdimensionalem Selbstbewusstsein und dröhnender Stimme ("Profit, Profit, Profit") hat er als "Mr. Shareholder Value" vermocht, Zweifel an seiner Strategie zu zerstreuen. Wäre nicht Mercedes - bis auf eine kurze, jetzt zurückliegende Schwächeperiode in den vergangenen Jahren - die zuverlässige (und von wirklichen Spitzenmanagern wie Niefer und Hubbert gehegte und gepflegte) Cash-Cow gewesen, bestünde heute Existenzgefahr für den Gesamtkonzern. Herrn Schrempp kann das egal sein: Er hat für seine katastrophale Leistung mehr als ein Jahrzehnt unverdient eine fürstliche Entlohnung genossen und das dürfte das einzige sein, was für ihn wirklich zählt. Ein gutes Zeichen ist, dass "Dr. Z." als Schrempp-Nachfolger nunmehr gewillt scheint, mit dem strategischen Murks seines Vorgängers aufzuräumen.

Vor der Übernahme durch Mercedes wurde Chrysler schön gerechnet und mit wunderbaren Prognosen ausgestattet, damit die Hauptaktionäre von Chrysler satte Gewinne aus dem Kapitalmarkt abziehen konnten.
Diese Bringschuld muß jetzt der Mercedes-Aktionär noch einmal schultern und Chrysler ein zweites Mal finanziell ausstatt.
Umso bedauerlicher ist es, dass all die Mercedes-Mitarbeiter unter diesem Fehlmanagement leiden müssen, weil all diese Kosten in den Produktionskosten eingespart werden müssen.
Die Börse ist zu einem Selbstläufer geworden, die so gar nichts mehr über den tatsächlichen Wert einer AG aussagt, sondern sich auf schöngerechnete Zahlen stützt und Mauscheleien auf dem Rücken der Kleinaktionäre ausgetragen werden.
Der Fusionswahn ist ein reiner imaginärer Gewinnzukauf, der sich meist als Milchmädchenrechnung für die vielen Kleinaktionäre entpuppt, denn der kleine Aktionäre ist die Melkkuh der Großaktionäre.
Das ist wie im richtigen Leben!