01. Januar 2008 Die Preiserhöhungen für Strom und Gas zum 1. Januar belasten die deutschen Haushalte mit rund einer Milliarde Euro im gerade begonnenen Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Berechnung des Verbraucherportals Verivox. Für Strom müssen die betroffenen Haushalte in diesem Jahr zusätzlich 637 Millionen Euro an ihre Versorger zahlen. Die Ursache liegt im Strompreisanstieg um durchschnittlich 7,5 Prozent, den etwa 10,5 Millionen Haushalte in Deutschland in ihren Budgets spüren werden. Im Durchschnitt haben die deutschen Haushalte mit 4000 Kilowattstunden Strom im Jahr etwa 840 Euro auf ihrer Rechnung stehen.
Mit rund 500 Millionen Euro schlagen die höheren Gaspreise zu Buche, die von rund 250 Versorgern um durchschnittlich 5,8 Prozent angehoben werden. Im Durchschnitt zahlen die deutschen Haushalte, die mit Gas heizen, bei 20.000 Kilowattstunden Verbrauch und 10 Kilowatt Heizleistung 1308 Euro im Jahr an ihren Gasversorger.
Bayern besonders stark belastet
Allerdings verteilen sich die zusätzlichen Belastungen sehr unterschiedlich innerhalb Deutschlands. Besonders stark belastet werden die Bayern. Ein Haushalt, der von beiden Erhöhungen betroffen ist, zahlt im Durchschnitt 157 Euro mehr im Jahr an seine regionalen Energieversorger. Auch Brandenburger (144 Euro) und Rheinland-Pfälzer (141 Euro) müssen überdurchschnittlich tief in die Tasche greifen, um die neuen Preise ihrer Versorger zu zahlen. Danach folgen Mecklenburg-Vorpommern und Hessen (jeweils 134 Euro). In Berlin (95 Euro) und Hamburg (71 Euro) bleiben die Verbraucher bei dieser Preisrunde weitgehend verschont, während die Bremer Haushalte überhaupt nicht betroffen sind.
Hunderttausende Haushalte in Deutschland haben in den vergangenen Monaten auf die starken Preiserhöhungen zum Jahresbeginn mit einem Versorgerwechsel reagiert. Beim Strom bringt ein Wechsel des Anbieters im günstigsten Fall 400 Euro Ersparnis im Jahr, während bei Erdgas wegen des kaum vorhandenen Wettbewerbs Sparpotential und Wechselquote deutlich niedriger ausfallen.
Alle Strompreise in Deutschland und die günstigsten alternativen Anbieter: Strompreise
Text: ht./F.A.Z.
Bildmaterial: F.A.Z., FAZ.NET
Staatsanwalt prüft Zuschüsse für Postgewerkschaft
Merkel pfeift EU-Kommissionspräsident zurück
| Name | Punkte | Prozent |
|---|---|---|
| Dax | 6.304,41 | -1,43 |
| TecDax | 734,85 | -2,73 |
| DowJones | 11.384,21 | +1,36 |
| Nasdaq | 2.294,44 | +2,28 |
| STOXX 50 | 3.287,60 | -1,35 |
| Nikkei 225 | 13.033,10 | -2,45 |
| S&P 500 Zert. | 12,41 | -1,74 |
| Euro/Dollar | 1,57 | +0,29 |
| Bund Future | 112,15 | +0,09 |
| Gold | 921,65 | +0,51 |
| Öl | 142,31 | -0,93 |
