Blogs fordern die Unternehmen heraus

nr. HAMBURG, 5. März. Da wurde der Kommunikationsprofi Jean-Remy von Matt ordentlich auf dem falschen Fuß erwischt. Eine E-Mail an seine Mitarbeiter hatte er geschrieben, um diese etwas aufzubauen, weil sie so viel Kritik an ihrer "Du bist Deutschland"-Kampagne hatten einstecken müssen.

Lesermeinungen zum Beitrag

07. März 2006 17:02

Ein Stück wiedergewonne Freiheit

Berthold Grabe (BGrabe)

Man hat den Eindruck, als ob Blocks hier völlig mißverstanden werden.

Sicher ist die Eitelkeit der Blogger nicht unerheblich, ihren Wert haben sie aber für die Blogger gerade darin, dass die Informationen ungefiltert sind.
Insofern kann man zwar Blogger mit einer solchen Provokation ärgern, kommt aber dem Phänomen nicht auf den Grund.
Selbstverständlich haben und wollen Blogger nicht die geschliffene redaktionelle Sprache oder haben nicht das Formulierungstalent, um in einer Redaktion tätig zu sein.
Allerdings besitzt ein weit größerer Teil der Blogger ein weit größeres Wissen über die Themen als die Redakteure, die heutzutage nicht selten vorgefilterte Informationen erhalten, selbst weiterfiltern nach Maßgabe von Inserenten oder den Verlegern und nicht selten relativ oberflächlich recherchieren.
Bloggen ist die Rache des Intellekts gegenüber dem Marketing, weil Marketing keine Wahrheit vermitteln kann und auch nicht soll!

BGrabe

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