Mehr als ein Spiel - sagt jedenfalls Philip Rosedale

Gründer Rosedale im Gespräch

„Bald jeder Zweite in Second Life“

Second-Life-Gründer Philip Rosedale im Gespräch mit der F.A.Z. über das Wachstum und die Zukunftsprognosen für seine virtuelle Parallelwelt und darüber, warum „Second Life“ kein Spiel ist.

Lesermeinungen zum Beitrag

23. März 2007 15:30

Tolle Zukunft

Elisabeth Müller (liemue)

Wenn die Hälfte der Menschheit ihr Leben im "Second Life" verbingen wird, kann man die wesentlich schönere, reale Welt endlich wieder etwas ungestörter geniessen.

Leider wird es nicht soweit kommen. Die Prognosen dieser Internet-Business-Bubis lagen schon immer völlig daneben. Als Internet-Nutzer der ersten Stunde (schon lange vor Erfindung des WWW) verbringe ich heutzutage noch nicht einmal 2% meiner (Lebens-)zeit in der virtuellen Welt. Ersten habe ich für all diesen pixeligen Blödsinn keine Zeit und zweitens gibt es in der realen Welt wesentlich interessante Dinge zu erleben. Die wichtigsten: Liebe, Sex, gutes Essen/Wein und Sport an der frischen Luft kann mir diese idiotische Pixelwelt nicht ersetzen.

Wer die Pixelwelt trotzdem schöner findet als die reale, bitteschön, viel Spass im Second Life. Und ein enervierender Idiot weniger in der realen Welt :-)

Gruß
E.M.

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23. März 2007 13:39

Ich habe mich mal bei Second Life angemeldet...

jörg sutter (jsutter)

...und bin kurz mit meinem Avatar spazierengegangen. Ein traurige und öde Welt, nicht vergleichbar mit der wundervollen Welt des deutschen Alpenlandes, in dem ich das Glück habe, leben zu dürfen.
Und wenn alle vor dem PC sitzen - umso besser, dann sind unsere Almen nicht überlaufen.

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23. März 2007 12:58

niemals..

Jasmin Lattmann (sminja)

..wird bald jeder zweite sich in Second Life tummeln. Au contraire, je mehr sich diese Scheinwelt unserer echten angleicht, desto weniger Teilnehmer wird dieses "Spiel" finden.. da ja unser Leben scheinbar so langweilig ist, dass wir uns eine Scheinwelt erschaffen mussten, wird auch der Aufenthalt in dieser umso unangenehmer, je mehr sie sich an unsere Wirklichkeit anpasst.

Tja.. das passiert nun mal, wenn der Mensch sich selber eine Welt erschaffen kann.. er wird immer zu seiner Prägung, also zur aktuellen Umgebung, zurückkehren..

Weshalb auch Strassen, wenn man fliegen kann, und weshalb Häuser, wenns nie regnet?

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23. März 2007 12:44

Ich glaub dran

Wolfgang Zimmermann (WolfgangZ)

Ja klar werden bald 50% aller Menschen eine zweite Identität im Internet haben. Ich steige jetzt ins Hardwerbusiness in Afrika, Bangladesch, Indonesien und all den anderen armen Ländern, die ein erhebliches Bevölkerungswachstum vorweisen können ein. Denn wenn Herr Rosedale recht hat, werden die PC Verkäufe da ja jetzt richtig abgehen. Und Internetzugänge in den ländlichen Gegenden Chinas. Und dann noch die Aufhebung aller Zensur in den Diktaturen dieser Welt. Aber eher glaube ich, dass man Nerds besser nicht zu Firmenchefs macht.

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22. März 2007 08:03

Meine Güte...

Jitzak Tanenbaum (tanenbaum)

Wer hat mal eben 1700 US$ übrig für ein Stück virtuelles Land? Und nochmal 300 US$ pro Monat als Unterhalt? Für welchen Gegenwert?

Money to burn...

J. T.

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21. März 2007 22:19

50%?!?!

Markus Leibold (MSL)

Eine sehr unwahrscheinliche Prognose - so viele Menschen haben nicht einmal die Zeit, um so einen Zeitfresser zu verwenden, geschweige denn die Lust, ihre Zeit dann auch dort zu verbringen...

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