Erfolgsgeschichten

Der Aufstieg der Gastarbeiter-Kinder

Migranten-Kinder mit Vorbildfunktion: Sie arbeiten als Manager und Erfinder. Einer sitzt sogar im Verfassungsgericht. Wir stellen sechs Menschen und ihren Werdegang vor. Es zeigt sich: Bildung ist der Schlüssel zum Aufstieg. Von Georg Meck

Lesermeinungen zum Beitrag

10. Januar 2008 12:32

Migranten-Kinder

Wadan Ahmadzai (Inzar)

Bildung ist sicherlich die erste Eintrittspforte zum Erfolg, aber die gesellschaftliche Akzeptanz ist das Tor zur Integration. Menschen können nur dann Erfolge erzielen, wenn sie nicht mehr daran denken müssen, aus religiösen, rassischen und Herkunftsgründen von der Gesellschaft abgelehnt zu werden. Wie können Ausländer sich an einen politischen Prozess beteiligen, wenn es Leute wie Ministerpräsident Roland Koch (erhebliche Teile der CDU und CSU) geben, die aus wahltaktischen Gründen Ausländer auf der ganzen Linie diskriminieren. Wo bleibt der politische Einfluss von Herrn Koch & Co. wenn es in Osten aber auch in Westen der Republik Ausländer von Nazi getötet werden? Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken, dass ausländische jugendliche nicht oder minder verurteilt werden sollen, wenn sie so abscheuliche Taten begehen, wie in München. Aber die Gesetze müssen auch für deutsche jugendliche im gleicher Maße gelten. Die Karieren von Ausländerkinder hängen von Faktoren, wie das Elternhaus, die Umgebung, Bildungsstand der Familie selbst und schließlich die eigene Begabung, ab, aber sie hängen definitiv nicht, wie einige der Kommentatoren behaupten von islamischer Herkunft, ab. Islam verpflichtet Muslimen zum lernen und lesen.

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09. Januar 2008 23:14

Klarstellung

Werner Kühn (IusGentium)

Da muss man aber hinzufügen, dass das einzige was an Udo di Fabio Italienisch eigentlich nur der Großvater ist. Ansonsten ist er als Deutscher aufgewachsen und der Rest der Familie besteht aus Einheimischen. Da von "Migrationshintergrund" zu sprechen ist fast grotesk, will man nicht auch, wie mein Vorredner zutreffen ausgeführt hat, die Vertriebene aus den ehemaligen Ostgebieten hinzuzählen. Ferner sollte man sich hüten, europäische Ausländer mit Zuwanderern aus mehrheitlich islamischen Ländern zu vergleichen. Bereits bei Spaniern, Portugiesen oder Italienern ist der Wille dazu gegeben, was aus sich zu machen. Bei den türkischen oder arabischen Zuwanderern haben wir es mit mehrheitlich mit extrem bildungsfernen Sozialschichten zu tun, deren Erfolgschancen aufgrund von kulturellen und religiösen Barrieren von vornherein niedrig sind. Erfolg hängt vom eigenen Bemühen und von der eigenen Zielstrebigkeit ab. Beherrschung der Sprache sowie eigene Integrationsbereitschaft sind unentbehrliche Faktoren. Das kann ich selbst behaupten, da ich selbst solch einen "Migrationshintergrund" habe.

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08. Januar 2008 20:56

über Crytek von den Yerli Brüdern

Dominic Ressel (Smartinatore)

nur einfach so zum Richtigstellen:

Cryteks Spiele sind natürlich extrem gut, und die Yerli Brüder sind in der Tat (auch für mich) sehr große Vorbilder!

Aber Spiele werden nicht "ausgeheckt".

Und von Spielen kann gar nicht die Rede sein... die haben bis jetzt eines raugebracht, dass dafür aber weltweit im EgoShooterBereich bahnbrechend ist!!

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08. Januar 2008 18:04

Bildung, welche Bildung?

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Der Artikel belegt das, was man tagtäglich im Alltag erfährt: nicht der 'Migrationshintergrund' (meint das eigentlich auch die 12 Millionen Vertriebenen?), sondern die Verinnerlichung europäischer Werte ist das, worauf es ankommt. Vielleicht hapert es ja hierbei. Die Gewaltkriminalität ist ja in erste Linie ein Phänomen der islamischen Zwanderemillieus. Von gewalttätigen Juden, Japanern, Indern, Äthiopiern hab ich noch nicht gehört. Also immer schön an die Fakten halten: 'Migrationshintergrund' ist ein Begriff der mehr verschleiert als erklärt.

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