Unesco-Welterbe

Dresden schlägt die „letzte Chance“ aus

Spezial Mit Unverständnis reagieren sächsische Politiker auf die Entscheidung der Unesco, das Dresdner Elbtal im kommenden Jahr von der Welterbe-Liste zu streichen, sollte die Waldschlösschenbrücke gebaut werden. Die Landesregierung und die neue Dresdner Oberbürgermeisterin lehnen einen Baustopp ab.

 
Weltkulturerbe in Gefahr

Amerikanische Botschaft in Berlin

Ein Anflug von Alcatraz

Penetrantes MittelmaßWas soll man anfangen mit einem solchen Gebäude an einer solchen Stelle?Architektur gewordenes Reader's DigestEin verzweifelter Versuch von Lässigkeit

Bildergalerie Die neue Amerikanische Botschaft in Berlin, die heute eröffnet wird, ist Architektur gewordenes Reader's Digest. Der Bau wirkt nicht zeitlos unauffällig, sondern beleidigend billig und kraftlos. Warum nur? Von Dieter Bartetzko

Jeder jagt für sich allein: Fotografen warten beim Filmfestival von Cannes 19...

Paparazzi-Fotoausstellung

Ruhm ist ein ganz besonderer Saft

Sie waren Spione im Dienst der Öffentlichkeit und wurden zu Menschenjägern: Die Austellung „Pigozzi and the Paparazzi“ in der Berliner Helmut Newton Stiftung feiert die Überfallfotografen - in einer Zeit lange vor dem Fotohandy. Von Andreas Kilb

Eigentlich verblüffend, dass “Mona Lisa“ derart mystifiziert wird - Filmplaka...

Da Vincis „Mona Lisa“

Das Monster und die Männerphantasien

Kein Gemälde wird ähnlich mystifiziert und verehrt wie Leonardo da Vincis „Mona Lisa“: Wer stand tatsächlich dafür Modell? Wie kam es zum Porträtauftrag? Und was zeigt der Hintergrund des Gemäldes? Zwei Bücher nehmen das berühmte Werk unter die Lupe. Von Frank Zöllner

Da kommt was auf uns zu: eine Kunst-Installation mit ingenieurstechnischer An...

Olafur Eliassons Wasserfälle

Dies ist euer Kunstwerk!

New York weiht die gigantischen Wasserfälle des Künstlers Olafur Eliasson ein. Viel wurde vorher darüber geredet, von Seite des Künstlers, von Seite der Öffentlichkeit. Und jetzt, wo sie da sind, fallen sie, ohne besonders aufzufallen. Von Jordan Mejias, New York

In die Zukunft bauen: der Entwurf des Architekturbüros coop himmelb(l)au für ...

Tag der Architektur

Bauen als Kampfsport

Der internationale Ruf der deutschen Architektur ist glänzend. Innerhalb des Landes ist die Lage anders. Hinter sorgfältig rekonstruierten historischen Kulissen toben sich kapitalistische Verwertungsinteressen aus. Keine guten Aussichten für den „Tag der Architektur“am Samstag in Frankfurt am Main. Von Dieter Bartetzko

Antony Gormley in seiner Installation “Blind Light“

Lebende Skulpturen

Masse Mensch

Hunderte von Londonern stellen sich demnächst als lebende Kunstwerke zur Schau: Antony Gormleys Kunstwerk „Ein oder Anderer“ als Zierde für den vierten Sockel von Trafalgar Square ist eine Skulptur aus Fleisch und Blut. Von Gina Thomas, London

Kunst der Superlative

Die Technik und die Leere

Auf der Jagd nach dem nächsten Superlativ: ein Wasserfall Olafur EliassonsEliassons Bühnenbild für Inszenierung der “Phaedra“ an der Staatsoper BerlinInstallation aus Eliassons “The Weather Project“ in der Londoner Tate ModernKunst mit Drang zur Größe: Eliassons acht Tonnen schwere Spiralkugel aus Edel...

Bildergalerie Er ist der erfolgreichste Künstler seiner Generation. In New York wird er demnächst vier vierzig Meter hohe Wasserfälle einweihen. Das größte Problem von Olafur Eliasson ist seine Sucht nach immer neuen Superlativen. Von Julia Voss und Niklas Maak

Ries' legendäres Foto: Landeanflug eines „Rosinenbombers” in Tempelhof

Der Fotograf der Luftbrücke

Mit zwei Paar Augen gesehen

„Schaut auf diese Stadt!“, rief der Berliner Bürgermeister Ernst Reuter den Völkern der Welt im Vormärz des Kalten Krieges zu. Der Fotograf Henry Ries hat dies wie kein Zweiter getan und seine Aufnahmen der Berliner Luftbrücke, die das Deutsche Historische Museum jetzt zeigt, haben ihn berühmt gemacht. Von Andreas Kilb

Russische Kunst

Heiterkeit im Untergrund

Erik Bulatov: Trademark, 1975Alexander Kosolapov: Lenin - Coca-Cola, 1993Kollektive Aktionen: Tretii Variant / Die dritte Variante, 28. Mai 1978
Erik Bulatov: Ich gehe, 1975

Bildergalerie Der Humor steckt im Detail: Die Frankfurter Schirn Kunsthalle glänzt mit einer Ausstellung über russische Konzeptkunst der siebziger Jahre, in der die Vielfalt der Objekte kein Ende nimmt. Von Margarete Vöhringer

Vieles neu sehen und bewerten: Susanne Gaensheimer

Ein Gespräch mit Susanne Gaensheimer

Sie haben andere Pläne als wir

Ende des Jahres wechselt sie vom Münchner Lenbachhaus nach Frankfurt. Susanne Gaensheimer, designierte Leiterin des Museums für Moderne Kunst, über dessen Bedeutung und die Konkurrenz zum Städel.

Olympia-Dackel “Waldi“, 1972

„Typisch München!“

A Tradition muss halt her!

Die Hauptstadt der Gemütlichkeit, vom Ernst des Lebens halb verschont? Das Stadtmuseum geht in seiner neuen Dauerausstellung der Frage nach, was „Typisch München!“ sei. Von Hannes Hintermeier

Neue Leiterin des MMK: Susanne Gaensheimer

Frankfurter Museum für Moderne Kunst

Susanne Gaensheimer soll Kittelmann ablösen

Die Nachfolge von Udo Kittelmann als Direktor des Frankfurter Museums für Moderne Kunst scheint geklärt: Nach Informationen der F.A.Z. soll die Kunsthistorikerin Susanne Gaensheimer diese Position übernehmen.

Oskar Kokoschka in Wien

Der alte Wilde

Oskar Kokoschka: Florenz, Ausblick vom Mannelli-Turm, 1948Tigerkatze, 1969
Ecce Homines, Karton für das gleichnamige Mosaik in der Nikolaikirche Hamburg...Time, Gentlemen please, 1970/1972

Bildergalerie In seiner zweiten Lebenshälfte saß der Maler Oskar Kokoschka sturköpfiger und sperriger zwischen allen Stühlen als je zuvor. Die Wiener Albertina feiert nun sein überraschendes Spätwerk: Ausdruck von Mut und unerschrockenem Selbstbewusstsein. Von Peter Richter, Wien

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Frankreich

Versailles hat sein goldenes Königstor zurück

 
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