Spezial Mit Unverständnis reagieren sächsische Politiker auf die Entscheidung der Unesco, das Dresdner Elbtal im kommenden Jahr von der Welterbe-Liste zu streichen, sollte die Waldschlösschenbrücke gebaut werden. Die Landesregierung und die neue Dresdner Oberbürgermeisterin lehnen einen Baustopp ab.
Weltkulturerbe in Gefahr
Bildergalerie Die neue Amerikanische Botschaft in Berlin, die heute eröffnet wird, ist Architektur gewordenes Reader's Digest. Der Bau wirkt nicht zeitlos unauffällig, sondern beleidigend billig und kraftlos. Warum nur? Von Dieter Bartetzko
Sie waren Spione im Dienst der Öffentlichkeit und wurden zu Menschenjägern: Die Austellung Pigozzi and the Paparazzi in der Berliner Helmut Newton Stiftung feiert die Überfallfotografen - in einer Zeit lange vor dem Fotohandy. Von Andreas Kilb
Kein Gemälde wird ähnlich mystifiziert und verehrt wie Leonardo da Vincis Mona Lisa: Wer stand tatsächlich dafür Modell? Wie kam es zum Porträtauftrag? Und was zeigt der Hintergrund des Gemäldes? Zwei Bücher nehmen das berühmte Werk unter die Lupe. Von Frank Zöllner
New York weiht die gigantischen Wasserfälle des Künstlers Olafur Eliasson ein. Viel wurde vorher darüber geredet, von Seite des Künstlers, von Seite der Öffentlichkeit. Und jetzt, wo sie da sind, fallen sie, ohne besonders aufzufallen. Von Jordan Mejias, New York
Der internationale Ruf der deutschen Architektur ist glänzend. Innerhalb des Landes ist die Lage anders. Hinter sorgfältig rekonstruierten historischen Kulissen toben sich kapitalistische Verwertungsinteressen aus. Keine guten Aussichten für den Tag der Architekturam Samstag in Frankfurt am Main. Von Dieter Bartetzko
Hunderte von Londonern stellen sich demnächst als lebende Kunstwerke zur Schau: Antony Gormleys Kunstwerk Ein oder Anderer als Zierde für den vierten Sockel von Trafalgar Square ist eine Skulptur aus Fleisch und Blut. Von Gina Thomas, London
Bildergalerie Er ist der erfolgreichste Künstler seiner Generation. In New York wird er demnächst vier vierzig Meter hohe Wasserfälle einweihen. Das größte Problem von Olafur Eliasson ist seine Sucht nach immer neuen Superlativen. Von Julia Voss und Niklas Maak
Schaut auf diese Stadt!, rief der Berliner Bürgermeister Ernst Reuter den Völkern der Welt im Vormärz des Kalten Krieges zu. Der Fotograf Henry Ries hat dies wie kein Zweiter getan und seine Aufnahmen der Berliner Luftbrücke, die das Deutsche Historische Museum jetzt zeigt, haben ihn berühmt gemacht. Von Andreas Kilb
Bildergalerie Der Humor steckt im Detail: Die Frankfurter Schirn Kunsthalle glänzt mit einer Ausstellung über russische Konzeptkunst der siebziger Jahre, in der die Vielfalt der Objekte kein Ende nimmt. Von Margarete Vöhringer
Ende des Jahres wechselt sie vom Münchner Lenbachhaus nach Frankfurt. Susanne Gaensheimer, designierte Leiterin des Museums für Moderne Kunst, über dessen Bedeutung und die Konkurrenz zum Städel.
Die Hauptstadt der Gemütlichkeit, vom Ernst des Lebens halb verschont? Das Stadtmuseum geht in seiner neuen Dauerausstellung der Frage nach, was Typisch München! sei. Von Hannes Hintermeier
Die Nachfolge von Udo Kittelmann als Direktor des Frankfurter Museums für Moderne Kunst scheint geklärt: Nach Informationen der F.A.Z. soll die Kunsthistorikerin Susanne Gaensheimer diese Position übernehmen.
Bildergalerie In seiner zweiten Lebenshälfte saß der Maler Oskar Kokoschka sturköpfiger und sperriger zwischen allen Stühlen als je zuvor. Die Wiener Albertina feiert nun sein überraschendes Spätwerk: Ausdruck von Mut und unerschrockenem Selbstbewusstsein. Von Peter Richter, Wien
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