10. September 2007 Joachim Kardinal Meisner hat das neue, von Gerhard Richter entworfene Fenster im Südquerhaus des Kölner Doms, das er als unpassend und beliebig kritisiert (siehe: Kardinal Meisner kritisiert Richters Domfenster), offenbar noch gar nicht aus der Nähe betrachtet und mithin auch dessen Lichtwirkung bisher nicht wahrnehmen können.
Das geht aus Äußerungen des Dom- und Stadtdechanten Johannes Bastgen hervor, der bei einem Besuch von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in der Kathedrale berichtete, der bei der Einweihung des Fensters am 25. August abwesende Erzbischof werde an diesem Donnerstag erstmals wieder einen Gottesdienst im Dom feiern.
Der Sprecher des Erzbistums konnte auf Nachfrage weder bestätigen noch dementieren, dass Meisner das Fenster schon gesehen hat. Rüttgers zeigte sich begeistert und gratulierte dem Domkapitel zu dessen historischer Entscheidung: Der Dom werde durch das Fenster reicher und ein Stück anders.
Text: aro. / F.A.Z., 11.09.2007, Nr. 211 / Seite 38
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