Hält trotz Finanzkrise an Ausstellungsplänen fest: Das Museum of Modern Art in New York.

Finanzkrise - Kulturkrise

Wir können uns das nicht mehr leisten

Die Bankenkrise hat das Kulturleben erreicht: In den Vereinigten Staaten sind die größten privatwirtschaftlichen Sponsoren namens Lehman oder Merrill Lynch pleite, die ersten Museen müssen ihr Personal entlassen. Kunst ist ein Luxus, auf den verzichtet werden kann. Von Lisa Zeitz

Lesermeinungen zum Beitrag

23. Oktober 2008 23:37

Guter Tipp!

christina von Molchau (fellina)

Das man Fonds ohne Kaufgebühren übers Internet kaufen kann und für seinen Fondsbestand sogar noch Geld bekommt, war mir unbekannt. War auf der Website fondsshop-vergleich. Gute Übersicht aller Anbieter und aktuelle News über Finanzen. Endlich mal ein Portal ohne Werbung, ohne Eingabe persönlicher Daten - super! Werde meine Fonds von der Bank auf einen Fondsshop übertragen.

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17. Oktober 2008 01:00

falsche Abbildung in der Druckausgabe der FAZ zu dem versteigerten Edward Hicks

michael becker (michaelbecker)

In dem Artikel "Wir können uns das nicht mehr leisten" von Lisa Seitz berichten Sie in der FAZ vom 16.10.2008 über ein Gemälde "The Peaceable Kingdom" des Quäkers Edward Hicks, das seit 1976 im Besitz von Ralph Esmerian war, als Leihgabe im American Folk Art Museum, New York, hing und im Mai 2008 bei Sotheby’s für den Rekordpreis von 9,7 Millionen Dollar versteigert wurde, nachdem Esmerian genau wie jetzt der Käufer des Bildes in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. - Dem Artikel ist in der Druckausgabe der FAZ eine falsche Abbildung des Gemäldes beigegeben. Edward Hicks malte im Laufe seines Lebens 60 bis hundert Versionen des "Peaceable Kingdom". Das abgebildete Bild oder eine mit ihm fast identische Version hängt im Worcester Art Museum. Das von Sotheby versteigerte Gemälde unterscheidet sich jedoch stärker von dieser. Korrekte Abbildungen des versteigerten Gemäldes findet man im Internet z. B. bei Sotheby oder bei artnet unter dem Titel "The Animal Kingdom with the Leopard of Serenity". Auf ihnen liegt der Leopard im Vordergrund in der Mitte und die beiden Kinder spielen in der linken unteren Ecke des Bildes. In der Bridgeman Art Library, Ihre Bildquelle, findet man diese Version nicht.

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16. Oktober 2008 13:16

Vergleiche

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

Nun darf nicht vergessen werden, dass nahezu KEIN Theater, keine Bühne, kein noch so kleines Kulturprojekt ohne 'Subvention' irgendeiner Art auskommt. Kein 'Normalverdiener' wäre in der Lage, sich eine Theaterkarte zu kaufen, würde ausschließlich über den Eintrittspreis das Schauspiel finanziert werden! Private Sponsoren erkennen die Kunstförderung im Zuge der finanziellen Erdbeben als Luxus, kürzen diese mit dem hehren Ziel die eigene Belegschaft, das eigene Hab und Gut zu retten. Einer der größten Investoren in die Kunst ist allerdings der Staat, der den Anspruch auf Kultur in unterschiedlichsten Bereichen verwirklicht wissen will und kräftig weiter zahlt. Darüber kann man geteilter Meinung sein. Nicht geteilt darf die Meinung sein, dass die Staatssubvention und die damit erreichte 'Kulturlieferung' auch in einem gesunden Verhältnis stehen müssen! Theaterstücke, in denen nackte Schauspieler sich gegensitig frisch getötete Hühner auf die Geschlechtsteile werfen, betrachte ich persönlich als Luxus, auf den die Gesellschaft verzichten könnte. Durch das Staatsinkasso GEZ brauchen sich die ÖRR indes gar keine Gedanken ob der Qualität ihrer Kulturlieferung zu machen. Das 'Staats-Sponsoring' kommt bei jedem ausgestrahlten Mist!

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15. Oktober 2008 23:34

Quid pro Quo

kristian kroflin (kroflin)

Wenn die Beschäftigten der Kunst Luxus sind, dann werden sie so auch bald über die Beschäftigten des Finanz- und Staatsbereiches denken.

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15. Oktober 2008 22:59

Im Kleinen, wie im Großen – gewinnen in der Krise!

Stefan Friemer (Newfreak)

"Man sollte Angst haben, wenn die Leute gierig werden, und gierig sein, wenn die Leute Angst bekommen“, sagt Warren Buffett, einer der reichsten und erfolgreichsten Investoren der Welt. Seit 1965 erzielte Buffetts Investmentfirma Berkshire Hathaway eine Wertentwicklung von durchschnittlich 21 % pro Jahr. Jetzt jedoch, wo alle anderen der Mut verlässt, hat Buffett seit Anfang 2008 rund 40 Milliarden Dollar investiert. Buffett scheint den Erfolg gepachtet zu haben. Investoren versuchen seine Strategien zu kopieren. Doch einfach die gleichen Aktien zu kaufen wie der Kultinvestor, führt nicht weit – Buffett, der mit Milliarden jongliert, bekommt von den Zielunternehmen oft Konditionen, auf die Kleinanleger nicht hoffen dürfen. Eine Möglichkeit am Erfolg von Buffett zu partizipieren, ist den meisten Kleinanlegern bisher entgangen. Der Aktienfonds „Acatis Aktien Global Fonds UI” (ISIN: DE0009781740) ist in Buffetts Investmentfirma Berkshire Hathaway investiert. Der Fonds ist für jeden Privatanleger zugänglich. Und wer wie Buffett getreu dem Motto „Im Einkauf liegt der Gewinn“ investieren möchte, nimmt dafür einen Fondsshop in Anspruch – günstiger geht´s nicht. Anbieter-Vergleich unter www.fondsshop-vergleich.de .

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