ZDF-aspekte-Macher Wolfgang Herles stellte in seinem „Kulturmagazin“ die Frage: „Ist der Tod im Museum Kunst oder nicht vielmehr der Tod der Kunst?“ Der am 26.4. ausgestrahlte Beitrag von Miriam Böttger und Dunja Stamer verweist auf den „Leichnam von Italiens Lieblingsheiligem Padre Pio im Glassarg“, Papst Johannes Paul II. qualvolles Siechen in der Öffentlichkeit, die Hinrichtung von Saddam Hussein, Polit-Mumien in den Mausoleen dieser Welt und Damien Hirst, der Fliegenlarven im Museum schlüpfen und in Echtzeit am Elektrogrill verbrennen lässt. Schneiders Ansinnen zum Sterben-Tod-Nichtkunst-Projekt wurde durch billige Kommentare des Anti-Künstlers vorgestellt, ohne das Thema „Tod der Kunst“ zu diskutieren. Wieder wurde der Voyeurismus von „Kunst“-Narren in der Medien-Welt bedient! Dass sich seriöse Kunstkritiker in Feuilletons (SZ, FAZ, FR, TAZ …) gegen Schneiders Vorhaben aussprachen, scheint "Kultur"-Mann Herles, der uns schon Kochen/Essen Adrias als „Kunst“ zur documenta 12 verkauft hat, nicht wahrnehmen zu wollen. Kunst-Markt-schreierische Objekte wie Damien Hirsts diamantenbesetzter Totenschädel, Gunther von Hagen Objekte, Nitschs Blut-Aktionen etc. hätten die Autoren eher zeigen und kritisieren sollen.