Raubkunst

Die Rückholer

Seit Kirchners „Berliner Straßenszene“ für fast 30 Millionen Euro versteigert wurde, ist klar, daß sich mit der Rückgabe geraubter Kunstwerke auch ein Geschäft machen läßt.

Lesermeinungen zum Beitrag

20. November 2006 13:34

die Rückholer

norbert hoffmann (nobby56)

sind nicht alle Kunstgegenstände in unseren Museen geraubt? Ägypten und Türkei wird sich freuen. Und sind nicht alle Museen aus Steuermitteln finanziert? Unser
Staatssäckel wirds freuen. Also auf und alle Museen schließen! Es lebe der Kapitalismus. Auch das letzte Bild,
die letzte Skulptur wird sich doch einem Opfer, einem Land zuordnen lassen. Endlich wird Kunst das, was viele sowieso wollen: käuflich. Und wir können in Ruhe unsere Industrie, Bergbau etc. zu Museen machen, bis vieleicht ein dort jetzt noch Beschäftigter aus Herrausgabe klagt, ja dann... siehe oben. Und inzwischen kann ich die Bilder
bei meinem Anwalt betrachten, auch sehr schön. Und wenn wir hier fertig sind, machen wir in London oder Paris weiter, europäisches Recht sei Dank. Als Sex noch Kultur hatte, war es doch auch mal käuflich, aber hier muss ich was verwechselt haben...

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