30. April 2008 Fahnder des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) haben in einer Lagerhalle in München einen Kunstschatz im Wert von mehr als hundert Millionen Dollar (64 Millionen Euro) sichergestellt. Nach Angaben des LKA und der Staatsanwaltschaft handelt es sich um Kunstwerke der Maya-, Azteken- und Inkareiche. Den Ermittlungen zufolge war die Kunstsammlung zunächst in Spanien in amtlicher Sicherheitsverwahrung gewesen, um eigentumsrechtliche Ansprüche mehrerer südamerikanischer Länder zu klären. Staaten wie Costa Rica, Peru und Kolumbien fordern die Rückführung des Kulturgutes.
Auch ein Kunstsammler aus Costa Rica erhebt nach Angaben der Behörden Anspruch auf die Sammlung. Offenbar hatte der Mann den Transport von Spanien nach München organisiert, ohne dass eine Ausfuhrgenehmigung aus Spanien vorgelegen hätte. Unklar ist gegenwärtig, wie die Sammlung zustande kam und ob die Gegenstände gestohlen oder geraubt sind.
dpa
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