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Beck trabt wieder

„Ein Zerwürfnis gibt es nicht“

Spezial Er habe keine Zweifel an der „persönlichen Integrität“ seiner Stellvertreter, sagt der SPD-Vorsitzende. Steinbrück und Steinmeier aber werden sich fragen, ob sie „gut“ weggekommen sind. Kurt Beck bemüht sich indes nach der Zwangspause, seinen Führungswillen zu unterstreichen: „Sie können davon ausgehen: Ich lenke.“ Von Günter Bannas, Berlin

Lesermeinungen zum Beitrag

12. März 2008 23:33

Trainerfrage

Robert Klemme (rklemme)

Middendorp ist gerade frei - ein würdiger Nachfolger für Münte, basta!

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12. März 2008 08:07

Gute Arbeit? Guter Scherz...

Fritz Schmidt (dontspeak2)

Hmm, bin ich der einzige dem auffällt, dass Kurt Beck stets nur schwammige, unverständliche Metaphern von sich gibt, anstatt KLARE VERSTÄNDLICHE WORTE? Was soll das die ganze Zeit? "Wir werden nicht 2 Mal...." und "Vielleicht reist die Wand auch irgen..." blub

Es kommt nur so ein unverständlichen Gerede. Gut, man ist ja von Politikern gewohnt, dass diese nicht konkret werden, aber die zusätzlichen Lügen, die Beck von sich gibt sind nur noch Verhöhnung des Wahlvolks. "Es gab keinen Wortbruch". Häh? Zuerst wird gesagt "Es wird KEINERLEI, igendwie geartete Zusammenarbeit mit den Linken geben, weder im Bund noch in den Ländern". Dann wird gesagt "Es wird den Landtagsfraktionen überlassen, ob sie mit den Linken zusammenarbeiten wollen." Das beste zum Schluss: Auf die Frage, warum der Wähler es ihm NUN glauben solle, wenn er sagt es gäbe 2009 keine ZusArbeit im Bund sagt Beck: "Wenn, warum dann nicht gleich jetzt?". LOL blöde Frage, weil gehofft wird, dass es auch ohne die Linke geht. Immerhin hat er in Hessen auch nicht "gleich jetzt" seine Zustimmung zur Linken gegeben...

Nach bisherigem Ausschließlich-SPD-Wähler schafft es Beck mit seiner Verlogenheit wirklich, dass ich zum 1. Mal eine andere Partei wähle. Er als Kanzler? LOL

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12. März 2008 08:03

Emnid war gestern, verehrte Frau Kiwitt,

Detlef Wolf (dewo)

...heute liegt der "große Vorsitzende" laut Forsa mit seinem sozialistischen Klickerlesverein bei sagenhaften 20%, und dreiviertel der Genossen wollen ihn nicht mal mehr als Kanzlerkandidaten sehen.

Eine reife Leistung des frisch Genesenen, fürwahr!

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11. März 2008 21:02

Kurt Beck hat wieder mal gute Arbeit geleistet

Andrea Kiwitt (kiwitt)

Kaum ist er wieder genesen, ist der Spuk auch schon beendet. Übrigens, die SPD liegt in der neuesten Umfrage bei Emnid von heute bombenfest bei 27 % :-).



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11. März 2008 13:50

Hallo Kurt, ich war's!

Jörg Gondermann (joeyyy)

Ich bekenne mich schuldig und übernehme die Verantwortung für die SPD.

Ja, ich, der Wähler! Ich bin schuld.

Hast Du ja gestern gesagt.

Ich habe mich umentschieden. Ich weiß nur nicht mehr wann. Vor, während oder nach der Wahl. Ist ja auch egal. mea culpa!

Schade finde ich nur, dass Du mich Dich nicht fragen lässt, ob Du meine Entschuldigung annimmst, sondern sie einfach so voraussetzt.

Deshalb bin ich jetzt ein wenig eingeschnappt.

Ich, der Wähler.

Aber keine Sorge - in ein bis zwei Legislaturperioden habe ich das auch wieder vergessen. Zeit heilt Wunden.

Ich hoffe nur, Du vergisst mein Fehlverhalten auch bald.

Kannst Du mir aber bitte nochmal eine Sache klarmachen - für meine beiden Jungs, weil ich mit denen auch gerade das Thema "Wahrheit und Lüge" und was man denn so mitnimmt ins und aus dem Leben: Eine Lüge ist also keine Lüge und ein Wortbruch kein Wortbruch sondern... Ach, ich hab's schon wieder vergessen - typisch Wähler eben...

Danke - auch im Namen meiner Jungs. Die sind nämlich gerade in der Pubertät und brauchen unbedingt Selbstvertrauen und Vorbilder.

Gruß,

Dein Wähler.

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11. März 2008 10:51

Berühmte letzte Worte

Birgit Kelle (SchwesterS)

Ein Zerwürfnis gibt es nicht - und die Erde ist eine Scheibe.
Der gute Herr Beck hat sich soeben selbst erledigt. Oder glaubt er ernsthaft, dass die SPD mit ihm noch eine wahl gewinnen kann?
Ich empfehle dringend, dass er sich schon mal nach einer Zqweitkarriere als Pfälzer Winzerkönig umsieht.

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11. März 2008 09:14

Kleines politische Einmaleins

Rolf Jonasson (R.Jonasson)

Nein, es gibt kein Zerwürfnis. Auch keinen Wortbruch, vermutlich auch kein - geradezu verfassungswidriges - Mobbing gegen die einzige SPD-Abgeordnete in Hessen, die auch nach der Wahl ein Erinnerungsvermögen besitzt.

Es wird natürlich auch 2009 im Bund kein Zusammengehen mit der Linken geben. Und die SPD ist eine linke Volkspartei.

Noch was vergessen? Ach ja: Die Erde ist eine Scheibe und Sozialismus die einzig seligmachende Gesellschaftsform. In Ewigkeit, amen...

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11. März 2008 08:56

Sicherlich ist der Umgand der SPD mit den Linken

Thomas Wenzel (Coloneltw)

nicht optimal gewesen. Man hat sich zu früh festgelegt in der Hoffnung die linke würde es nicht schaffen. Da aber alle 4 Parteien dem Bedürfnis der Bürger nach mehr Gerechtigkeit nicht nachkommen ist es kein Wunder, dass die Bürger und Wähler sich nach Alternativen umsehen. Bisher hatte die Linke keine gelegenheit sich zu bewesien. Wir kennen nur die im Osten und da leisten sie gute Arbeit. Die Inhalte zu übernehmen kann innerhalb von wenigen Wochen nicht zum Sieg führen. Nun steht die SPD da und muss damit umgehen. Die Öffnung zur Linken ist dabei normal. Wie auch CDU sich den Grünen nähert oder Schill so darf sich die SPD auch den Linken annähern. Die Art und Weise ist aber nicht geschickt. Ich persönlich bilde mir meine Meinung wenn ich die Linke in Aktion gesehen habe und verlasse mich nicht auf Hören Sagen einiger die sie auch nie zuvor gesehen haben.

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11. März 2008 07:22

mit dem Fußball ist das so eine Sache...

andreas guentter (guand4)

Nun Herr Beck,
auch im Fußball ist das Spiel über die gesamte Breite des Spielfeldes kein Spiel nach vorne. Es ist vielmehr der Versuch den Ball irgendwie zu halten, bis der gegnerischen Mannschaft noch weniger einfällt als der eigenen.
Interessant ist auch, wie Ihr Team mit den Spielern von der Ersatzbank umgeht. Spielerinnen die sich zum Prinzessinnen-Mord erhoben haben wird empfohlen die Bank zu Verlassen. Will sich aber der einfach Zuschauer, und der bezahlt ja auch den Eintritt ins Stadion, mit solch einer Spielerin in Verbindung setzten, werden moderne Kommunikationskanäle einfach zum "vorbidden access". Oder hat sich hier gerade ein Fehler auf dem Portal des südhessischen Landesverbandes des FC-Beck eingeschlichen.
Wenn es so weitergeht mit den Verein, wird sich wohl doch bald die Trainerfrage stellen. Und das kennen wir ja Alle, dass kann sehr schnell gehen.

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11. März 2008 06:42

Beck ist ein Platzhalter...

Harald Kiri (haraldkiri)

... bis Phoenix aus der Asche empor steigt. Nichts anderes (=

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11. März 2008 03:51

Wie zu erwarten!

Uwe Staehler (Elderic)

Das ist doch nur ein weiteres Paradebeispiel für die Machtbessenheit unserer Politiker. Es spielt überhaupt keine Rolle ob Rot, Schwarz, Gelb oder Grün, was die der Wähler wünscht interressiert nur zweitrangig, wenn überhaupt. Zur Zeit hinterläßt jede Partei den faden Beigeschmack der absoluten Abzocke. Wenn ein Herr Beck für seine Partei den Staus "Volkspartei" beansprucht fühle ich mich persönlich beleidigt!



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10. März 2008 22:00

Na ja

Hakan Kiyar (laudatio)

Auch wenn die SPD-Führungsriege sich völlig labil zeigt die von der CDU sind auch net viel besser. Was hat denn bitteschön die Frau Merkel in den letzten Jahren gemacht? Mir fällt nichts gescheites ein. Überhaupt muss man sagen dass für ein Land wie Deutschland das auf den Nachschub an kreativen Köpfen total angewiesen ist das Bildungssystem in einem erstaunlich desolaten Zustand befindet.Wenn aus diesem Land wirklich noch etwas halbswegs vernünftgies werden soll, dann müsste man jeden verfügbaren Euro in die Schulen Unis Lehrkörper usw stecken.Wenn ich nur an das ungenutzte "Menschenmaterial" an den Hauptschulen denke,die da vor sich hinvegetieren,dann wird mir ganz schlecht....Ob sich Deutschland ein solches Führungspersonal und solche Fehler noch leisten kann in Zeiten wo man sich doch in einer weltweiten Konkurrenz befindet? Noch ist ein Vorsprung da aber er schmilzt von Tag zu Tag....

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10. März 2008 21:06

Beck's Denkanstösse sind allesamt sehr brauchbar gewesen

Konstantin Schneider (bundesboy)

Eine Partei, die sich ständig gegen die Gerechtigkeitsvorstellungen breiter Bevölkerungskreise stellt, wird in absehbarer Zeit ganz gewiss keinen Kanzler stellen können. Somit sind die vielen Diskussionen um den geeigneten Kandidaten momentan sowieso völlig fehlgeleitet.

Steinmeier, der mit seiner intelligenten Feststellung, Koch's Wahlkampf in Hessen sei brutalstmöglicher Populismus natürlich sehr viel dazu beigetragen hat, dass sich der hessische Ministerpräsident in eine desaströse Lage brachte, dürfte noch am ehesten eine Kandidatur für sich reklamieren, während Steinbrück bereits mit seinem Heulsusenvorwurf gegenüber etlichen Genossen alle Chancen verspielt hat.

Steinbrück mag bis heute darunter leiden, dass er 2005 als NRW-Ministerpräsident dem gemässigten Populisten Rüttgers unterlag, wegen dem es schliesslich zur ersten moderaten Korrektur der Hartz IV-Gesetze kommen musste, weil die CDU sonst bei jeder Gelegenheit sozialer erschienen wäre als die SPD.

Machttechnisch gesehen sind Beck's Denkanstösse allesamt sehr brauchbar gewesen, weshalb die "Stones" ja auch lange Zeit daran mitgearbeitet haben, die SPD von ihrem neoliberalen Image zu befreien.

Mit Müntefering stünde die SPD aktuell viel schlechter da.

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10. März 2008 20:58

lenken und denken???

Dagmar Hohl (DolceDaggi)

...ich bin nicht sicher, ob er das eine oder das andere kann. auf jeden fall kann er aber nicht beides gleichzeitig. das haben wir erlebt. heute hü, morgen hott und übermorgen? fragen über fragen....
womit haben wir diese provinzposse verdient?

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10. März 2008 20:47

Kurt Beck- PK

Stefan Ehinger (Stefan15)

Soweit ich die Pressekonferenz gehört habe, meinte Herr Beck, die SPD in Hessen werde nicht zweimal mit demselben Kopf gegen dieselbe Wand rennen. Dies bedeutet doch eine Abkehr von Frau Ypsilanti.
Andererseits scheint mir die permanente Betonung, eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der PDS zu suchen, ein eindeutiges Indiz dafür, daß bereits 2009 mit einer möglich rot- roten(/ grünen) Koalition gerechnet werden muß!
Dem Kommentar von Herrn Dietrich kann ich mich nur anschließen: seinen zweifels-frei begangene Wortbruch ignoriert Herr Beck in schamloser Weise.

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10. März 2008 20:46

Beck for president!

Detlef Stark (wool-web)

Mit seinen gedanklichen Pirouetten und seiner autistischen Realitätsverweigerung
hat Kurt Beck das intellektuelle Niveau für den Vorstand seines geliebten
1.FC Kaiserslautern, aber nicht für den SPD-Vorsitz.
Detlef Stark

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10. März 2008 20:42

Beck sollte Parteitage

Günther Jacobs (gjacobs)

mit gewaehlten Delegierten durch "Funktionaerskonferenzen" ersetzen.
Die hat er besser im Griff.
Die SPD hatte mal Vorsitzende mit Format.
Der 1.FC Kaiserslautern braucht dringend Hilfe und weiteres Steuergeld.
An die Arbeit Herr Beck !

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10. März 2008 18:55

Ich lenke -sagt Beck

Walter Wasilewski (wwasilewski)

Er denk- er lenkt.
Und führen wohin er nicht will !
Zumidest an das Gaspedal kommt er nicht.
Ministerpräsidenten aus Rheinland-Pfalz haben als Bundesparteivorsitzende und Kanzlerkandidatur in der SPD keine Chance. Rudolf lässt grüßen.
Walter Wasilewski

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10. März 2008 18:43

Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen...

rene dustmann (reduma)

Kaderdenke in Reinstform! Wo war der Mann die letzten 2 Wochen? Das war´s also, haben wir geträumt?
Es kann nicht sein was nicht sein darf. Sind wir so blöd oder er, daß er uns dafür hält.

Er lenkt also. Nicht jeder der ein Lenkrad in Händen hält lenkt auch. Bei der Truppe hält doch fast jeder ein Lenkrad in den Händen.
Bei dem Funktionärstreffen wäre ich gerne Mäuschen wenn alle mit ihren Lenkrädern hereinspazieren. Ha ha.

Nach diesem Fiasko ist klar: die SPD besteht aus einem bürgerlichen Teil, dann lange nix und einer wirklichkeitsverneinenden Ideologentruppe. Dazwischen irrt einsam Kurt Beck.
Und er glaubt nicht an die Schwerkraft...

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