
De facto hat sich die Parteienlandschaft in Bayern nicht so drastisch verschoben, wie die veröffentlichte Meinung glaubt feststellen zu müssen. Die CSU hat die von ihr erhofften Stimmen mit den vor her im Landtag nicht existenten Freien Wählern und der FDP geteilt (zusammen über 61% der Stimmen). Draußen vor blieben die Rechten (NPD und Republikaner) die man unter dem bayerischen Wahlvolk wie Stecknadeln im Hauhaufen suchen muss. Die SPD hat die Linken mit Stimmen beliefert, die es trotzdem nicht geschafft hat. Von einem Erdbeben kann nicht gesprochen werden. Die Bayern haben - wie immer - bayerisch, also souverän, gewählt. Sie spielen – Wahl hin oder her - was Wirtschaftskraft, Kultur, Wissenschaft und Humor anlangt, weiter in der Champions League. Beckstein wird das Land weiter gut verwalten. Für den Bund ist der Wahlausgang allerdings gravierender.

Also was ich überhaupt nicht verstehen kann, ist die Freude der SPD. Über was freuen die sich eigentlich? das bürgerliche-konservativ Lager hat mit CSU, FW und FDP immer noch über 60%, nur dass die Stimmen halt auf 3 Parteien aufgeteilt sind, die aber inhaltlich nicht so wirklich weit voneinander entfernt sind. Es wurde nicht das konservative Lager abgewählt, liebe SPD, ganz im Gegenteil. Und jetzt wird halt die CSU mit der FDP eine Regierung bilden, der Herr Beckstein wird trotzdem Ministerpräsident werden und die Mehrheit wird trotzdem sehr sicher und komfortabel für Herrn Beckstein sein. Zudem können die FW nicht mal als richtige Opposition angesehen werden, zumindest werden sie inhaltlich nicht völlig auf Konfrontationskurs gehen. Es wird also keine grundlegende Politikänderung in Bayern geben, die war vom Wähler auch in keinster Weise gewünscht. Die Grünen können sich noch als Sieger sehen. Und bzgl. der Linken kann man immerhin sagen, "schauts her, man kann Protest wählen, ohne sich irgendwelche radikalen Phantasten in den Landtag zu holen", wie dies in anderen Bundesländern gemacht wird. In diesem Sinne ist die Niederlage der Bayern gegen Hannover und der 9. Tabellenplatz als die derzeit größere Veränderung anzusehen.

Das ist kein schwarzer Tag für Bayern, sondern ein guter Tag für die bayerische Demokratie. Dass die CSU meint, der alleinige Heilsbringer für unser schönes Land zu sein, zeugt von ihrer immensen Arroganz und ist der Schlüssel für ihre Wahlniederlage heute.

Sicher, die CSU wurde von den Bayern abgestraft, aber das "Bürgerliche Lager" (FDP CSU) kommt an die Regierung. So wird die Freude über die Verluste der CSU wohl nicht lange anhalten. Das Ruder bleibt in den Händen der Freihändler und Neoliberalen. Einen wirklichen Wechsel in der Politik wird es erst dann geben, wenn die sogenannten Volksparteien gemeinsam auf der Oppositionsbank sitzen, und zwar gemeinsam mit ihren kleinen Helferparteien, die seit Jahrzehnten Opposition vorgaukeln und den Neoliberalen immer wieder die nötige Mehrheit für antidemokratische Politik liefern.

Schlimm ist doch , dass nicht mal die FAZ in der Lage ist das Wahlergebnis insgesammt darzu stellen. da muss man dann bei der Jungen Freiheit nach sehen. Das nenne ich dann Qualitätsjournalismus.

Frau Y in Hessen würde sagen: "Nach meiner Wahrnehmung habe ich die Wahl gewonnen: schließlich hat die SPD von 19,6% auf 18,7% nur knapp ein Prozent verloren, die CSU dagegen mit 60,7% auf 43,0% verliert über 17 Prozent. Jetzt suche ich eine parlamentarische Mehrheit." --- Ganz sicher hat die CSU einiges verloren, die Demokratie aber hat viel mehr gewonnen: mit einer sicheren CSU-FDP-Mehrheit kann das konservative Lager insgesamt weiterhin höchst zufrieden sein. Bayern wird mit diesem Ergebnis sicher nicht leiden; für den Bund ist eine etwas höhere Beteiligung der FDP eher positiv; für die Demokratie ist eine Unterbrechung einer jahrzehntlangen absoluten Mehrheit in einem Bundesstaat allemal gesund. - Mein Glückwunsch ist an alle konservativen Kräfte gerichtet.

Tsja, Herr Beckstein und Herr Huber wollen "schonungslos analysieren" - schön, da sind sie in der Wortwahl schonmal beim geschäftsführenden MP von Hessen angekommen. Nach der Einführung der Studiengebühren in Bayern blieben die Proteste moderat, aber schließlich hat man in den bayrischen Unis und Hochschulen ja auch keine studentische Vertretung. Aber dennoch haben Sie mit den erdrutschartigen Verlusten Ihren Denkzettel bekommen ! Vielleicht überdenken Sie nochmal, ob das eine so gute Idee war, mit den Gebühren (gilt auch für Herrn Koch in Hessen). Bayern baut auf Technologie und dafür braucht es Ingenieure, die wachsen nicht auf Bäumen. Die besten in Unternehmen wie SKF, INA, BMW, Audi, Conti, Eurofighter, Eurocopter usw. haben sich aus einfachsten Verhältnissen hart nach oben gearbeitet. Diese Möglichkeit des Aufstiegs haben Sie nachfolgenden Generationen damit verwehrt. Und dafür gibts nur eines : Die Quittung am Wahltag. Wer selbstherrlich am Volk vorbeiregiert und Politik gegen das Volk macht, der darf sich nicht wundern. Ich hatte eigentlich mit 50% gerechnet, aber unter 45%, das ist eine Klatsche, die man bis nach Berlin gehört haben dürfte.

Jetzt rächt es sich, dass der charismatische Seehofer vom Partei-Establishment ausgebootet wurde. Soviele Stimmen wie die blassen Huber und Beckstein hätte auch Frau Pauly als Spitzenkandidatin geholt.

Sönke Peters (soenkepeters) ------------------------------- Ihren Beitrag möchte ich zustimmen. jedoch mit einer Berichtigung: die Konservativen wurden letzten Samstag in Köln von der CDU schon platt gemacht, sie wurden mal kurzerhand alle als rechts und rechtsradikal bechimpft, sie wurden sogar als Pest bezeichnet. Sehr viele Konservative und Bürgerliche fühlen sich durch niemanden mehr vertreten. Auch die CSU hat ihre Wurzeln verloren und ist blind in die Merkel-Falle getappt. Denn die CDU ist längst zu einer 2. SED geworden und die CSU hat tatenlos zugesehen. Wenn wir nicht aufpassen, und die CDU nicht von ihrem Linksrutsch und ihrer diktatorischen Stasi-Gestapo-Mentalität wegkommt zu Ungunsten der deutschen Bürger (Schnüffeln, überwachen, verbieten, gängeln) kommt als nächstes das, was heute in Österreich war: 30%!! Rechts bei der Wahl. Dieses Land driftet derart nach Links, leider eben auch mit Hilfe der Medien und Presse- dass es Zeit wird, dass Parteien wie CSU und CDU wieder zu ihren christlich-bürgerlich-konservativen Werten zurückkehren und diese nicht zu Gunsten einer fremden Minderheit preisgeben wie. Insofern war der heutige Absturz der CSU auch eine Ohrfeige für die CDU.

Gegenüber den in der ''freien Presse'' vor der Wahl verbreiteten Umfragen verliert die CDU/CSU fast 10 % am Wahltag.

So katastrophal ist das Wahlergebnis gar nicht, denn Gewohnheiten wie in Bayern sollten sowieso der Vergangenheit angehören. Die Menschen sind aufgewacht und für die Demokratie kann das nur gut sein. Der künftige Ministerpräsident Horst Seehofer sollte eine Koalition mit der Freien Wählergemeinschaft schliessen, denn dann kann er Gabriele Pauli zur Finanzministerin machen.

von oben herab wurde vom Souverän mit einer saftigen Watschn geahndet. Typisch für Leute wie Beckstein und Huber ist, dass sie nicht genug Ehre im Leib haben, um sofort von allen Ämtern zurückzutreten, obwohl selbst sie erkennen, dass der Souverän eine Veränderung wollte. Nein, sie haben keine Ehre im Leib und kleben weiterhin an ihren Posten und Pöstchen wie Kaugummi an der Schuhsohle. Genau dieses Verhalten aber, das die CSU Funktionäre seit Jahren auf allen Ebenen zeigten und zeigen- Eigennutz ging ihnen stets vor Bürgernutz - wurde bei der Wahl bitter und konsequent vom Souverän abgestraft. Mit den ganzen Becksteins, Hubers und den feigen und lauten Stoiber Lakaien wie Söder ist die CSU - sollten diese Gestalten weiter in ihren Ämtern und Pöstchen bleiben - auf dem besten Weg zu einer 30% Partei. Ein eiserner Besen muss jetzt auch durch die CSU-hörige und parteibuchbeförderte Beamtenschaft besonders in den Ministerien fegen. Der ganze Beamtenklüngel im Kultusministerium etwa, der es seit JAHREN nicht schafft, das Land mit ausreichend qualifizierten Lehrern zu versorgen, der gehört dahin geschickt, wo es dank seiner Unfähigkeit lichterloh brennt. An die Schulen. Am besten eine Großstadt-Hauptschule.

daß das Führungsduo Beckstein/Huber nicht unmittelbar nach den ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF sofort die Verantwortungen übernommen haben und zurückgetreten sind.

welche CSU gewählt haben. Die Wähler haben der CSU die "rote Karte" gezeigt. Meinen Glückwunsch an die Bayern, daß sie dieses Spiel von Heuchelei und Unfähigkeit Durchschaut haben.

Das schlimmste am Wahlergebnis ist das schmierige Grinsen des Herrn Westerwelle.

.., die die CSU durch ihre Intrigen selten dämlich hat aussehen lassen. Da in Bayern das Bildungsniveau sehr hoch ist, hält das Gedächtnis der Wähler dort länger als in anderen Ländern. Aber an den Wahlergebnissen sieht man, daß es dort nun auch langsam bergab gehen wird. Traurig!

Der hohe Stimmenanteil der Freien Wähler ist kein Zufall. Er ist erstens die Quittung für eine Gymnasialreform, die nach der letzten Landtagswahl entgegen vorherigen Wahlkampfaussagen und ohne ausreichende Vorbereitung begonnen wurde. Das Wahlergebnis quittiert zweitens den wirtschaftlich und technisch unsinnigen Versuch der Herren Stoiber und Huber, sich mit dem Transrapid auf Kosten des Steuerzahlers ein obsoletes Industriedenkmal zu setzen. Nicht vergessen ist, drittens, der peinliche Auftritt von Herrn Huber bei Bekanntgabe des Spekulationsdesasters der Bayerischen Landesbank. Der bundespolitische Abstieg der CSU kommt viertens hinzu: Unvergessen ist Stoibers Hin und Her zwischen München und Berlin, seine Auftritte, die Bayern zum bundesweiten Gespött gemacht haben; der profillose Populismus von Herrn Seehofer, der jedem und jeder alles verspricht; die ordnungspolitischen Schwächen von Herrn Glos, der in der Auseinandersetzung mit dem nicht ministrablen Herrn Gabriel bei Frau Merkel den kürzeren zieht. Herrn Becksteins Integrität ist unbestritten, aber das allein reicht nicht, um diese Erblast zu tilgen. Aufhebung des Rauchverbots und Bau der dritten Startbahn würden die CSU noch tiefer sinken lassen. Endlich näher zum Bürger!

So ist das halt. Zuerst wird durch die linkisch-linken Massenmedien dieser Krummenrepublik mittels eines Flittchens der Erfolgstyp Edmund Stoiber - im seinem Sog die CSU als Volkspartei gleich mit - kaputt gemacht, dann der trotz allem stattgefundener Rechtsruck volksverdummend ignoriert.

Bayern hat klug gewählt und gezeigt, dass ein bundespolitisches Rot-rot-grün-Chaos unwahrscheinlich wird...

Ich hab’s gerade im Internet gesehen: Steinmeier, also der Schössling Schröders und damit der Wurmfortsatz Putins KGB-Kamarilla in Deutschland, feiert das schlechteste SPD-Wahlergebnis aller Zeiten in Bayern als großen Erfolg. Wenn die SPD an der 5%-Hürde gescheitert wäre, wäre das wohl auch noch ein „großer Erfolg“ der Genossen. ... Diese unverhohlene Freude, obwohl es dafür überhaupt Grund dafür gibt, macht mich ob der geistigen Fähigkeiten der Genossen doch sehr zweifelnd. Die SPD-Jubler freuen sich wohlmöglich über den vortrefflichen Minderheitenschutz in Bayern. Das mit flotten Sprüchen geleugnete Zerbrechen der SPD zwischen einer demokratisch-bürgerlichen Fraktion à la Clement, Schmidt oder Dohnany auf der einen und Nahles, Ypsilanti oder dem saarländischen Schreiner auf der anderen Seite durch Münte und Steini ist indes hübsch und lustig aber ebenso diktatorisch wie Putins nettes, lupenrein demokratisches Führertum.

Den Stimmenverlusten der CSU weine ich persoenlich keine Traene nach. Eine inzwischen voellig profillose Merkel-Union, die in Westdeutschland den Gruenen hinterherrennt und in Ostdeutschland mit der Linkspartei kuschelt, ist fuer mich schlichtweg nicht mehr waehlbar, ganz gleich, ob es sich hierbei um die CDU oder die CSU handelt. Umso mehr freut mich das gute Abschneiden der FDP.

Die CSU wird eine Koalition mit den Freien Wählern eingehen, weil die quasi ein CSU sind, obwohl Freie Wähler drauf steht. Eine politische Veränderung ist das beileibe nicht. Beckstein ist einfach kein Typ, mit dem sich die Bayern identifizieren können. Er ist ein Ressort-Minister, aber kein Landesvater. Erstaunlich, dass Rot-Grün genauso schlecht abschloss wie 2003. Prima, dass die Linken draussen bleiben. Es geht definitiv ohne die.

im Teich haben ablehnend gequackt. Und der Huber reibt sich verduzt die Augen, ähh Ohren.

Das Wahlergebnis in Bayern zeigt zumindest mir, dass in Deutschland viele Konservative sich durch CDU/CSU nicht mehr vertreten fühlen. In Kanada gibt es eine konservative Partei („Conservative Party, mit dem momentanen Premier Harper), die sich nicht nur so nennt, sondern auch entsprechend Politik macht. Wen wundert das Abschneiden der „Konservativen“ in Bayern vor dem Hintergrund Merkels sozialistischem Populismus-Kurs zu Gunsten einer nicht existenten „Mitte“? Für mich als „Auslandsdeutschen“ beruhigt die Bayernwahl allerdings insofern, als dass Frau Schwan nun zum zweiten Mal und hoffentlich endgültig Ihre Hoffnung, das Staatsoberhaupt Deutschlands zu werden, beerdigen kann, da die sozialistisch/kommunistischen Parteien zusammen wohl weniger als 25% der Wählerstimmen einheimsen konnten. Mit freundlichen Grüßen aus Montréal, QC

Besser hätte es nicht kommen können, ausser Grüne und Linke wären bei 0% verblieben. Vorwärts!

Bayern- Wahl: Sabotage durch Günther Beckstein und Ehefrau Marga ? Die CSU-Ministranten Beckstein und Huber konnten in Bayern keinesfalls gewinnen. Schließlich wurden der CSU- Ministerpräsident Günther Beckstein und Ehefrau Marga in Langwasser dabei erwischt, wie sie ihre Stimmzettel in eine „GELBE TONNE“ steckten. Die CSU hatte am Donnerstag im Bundestag gegen die Pendlerpauschale gestimmt. Jeder Biogärtner weiß, was gegen existenzbedrohende Schmarotzer zu tun ist. Da half nur die „Goldene Bauernregel Nummer 007“: Wer mich schädigt, wird erledigt. Wer mir nützt, wird unterstützt. Kluge Wählerinnen und Wähler handelten in Bayern nach dem Motto AM WAHLTAG IST ZAHLTAG! PS. bitte weiterleiten