Ypsilantis Wahlversprechen

Facetten des Wortbruchs

Mit unanständiger Wortklauberei will die Hessen-SPD den Bruch einer zentralen Zusage rechtfertigen: Keine Zusammenarbeit mit der Linkspartei. Jetzt zeigt sich: Die Wähler sind für Frau Ypsilantis Partei nur das Mittel zum Zweck. Von Volker Zastrow

Lesermeinungen zum Beitrag

24. März 2008 19:27

Einseitig

Rolf Feucht (rofe)

Was ist mit den Wahlversprechen, die von den späteren Wahlgewinnern gemacht und nicht gehalten werden, und was mit denen, in denen in denen getönt wird, mit uns nicht, und die hinterher wegen "Sachzwängen", "geänderten Vorgaben", "unsägliche Hinterlassenschaften der Vorgängerregierung" etc. nicht gehalten werden.
<br>Weniger Parteilichkeit wäre glaubwürdiger.

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17. März 2008 13:38

Strafanzeige gegen SPD-Mitglieder wegen Nötigung

Frank Walther (frwbonn)

Strafanzeige gegen SPD-Mitglieder wegen Verdachts der Nötigung des Mitglieds des Landtages, Dagmar Metzger:

http://politik.logpost.de/

Selbst der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag, Peter Struck, spricht davon, Frau Dagmar Metzger sei gedroht worden.

Grundgesetz und Strafgesetzbuch verbieten derlei Praktiken ausdrücklich und aus guten Gründen. Da die Einsicht hierein einigen SPD-Amtsträgern abhanden gekommen zu sein scheint, nun die Strafanzeige.

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16. März 2008 19:01

CDU-Ehrenmitgliedschaft verdient

Karl Friederichs (KFrieder1)

Auch wenn man weder SPD, noch die Linke gewählt hat und die Zusammenarbeit mit der Linken nicht gut findet, kann man die ewigen Wortbruch-Tiraden der FAZ-Schreiber ziemlich ätzend finden. Wahrscheinlich wird der Schreiber sich noch bei der nächsten Wahl über etwas aufregen, das nicht stattgefunden hat.

Was wäre denn gewesen, wenn ein SPD Bewerber im Wahlkampf die Frage "Würden Sie sich notfalls auch mit den Stimmen der Linken wählen lassen ?" mit ja beantwortet hätte ?" Dann hätten FAZ und BILD warscheinlich nur geschriehen "Skandal - SPD will mit den Kommunisten zusammenarbeiten !". Aber als sich die CDU in Brandenburg zusammen mit mit der Linken einen gemeinsamen Kandidaten gegen die SPD aufstellte, da war die FAZ schön still.

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