Was ist mit den Wahlversprechen, die von den späteren Wahlgewinnern gemacht und nicht gehalten werden, und was mit denen, in denen in denen getönt wird, mit uns nicht, und die hinterher wegen "Sachzwängen", "geänderten Vorgaben", "unsägliche Hinterlassenschaften der Vorgängerregierung" etc. nicht gehalten werden.
<br>Weniger Parteilichkeit wäre glaubwürdiger.
Strafanzeige gegen SPD-Mitglieder wegen Verdachts der Nötigung des Mitglieds des Landtages, Dagmar Metzger:
http://politik.logpost.de/
Selbst der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag, Peter Struck, spricht davon, Frau Dagmar Metzger sei gedroht worden.
Grundgesetz und Strafgesetzbuch verbieten derlei Praktiken ausdrücklich und aus guten Gründen. Da die Einsicht hierein einigen SPD-Amtsträgern abhanden gekommen zu sein scheint, nun die Strafanzeige.
Auch wenn man weder SPD, noch die Linke gewählt hat und die Zusammenarbeit mit der Linken nicht gut findet, kann man die ewigen Wortbruch-Tiraden der FAZ-Schreiber ziemlich ätzend finden. Wahrscheinlich wird der Schreiber sich noch bei der nächsten Wahl über etwas aufregen, das nicht stattgefunden hat.
Was wäre denn gewesen, wenn ein SPD Bewerber im Wahlkampf die Frage "Würden Sie sich notfalls auch mit den Stimmen der Linken wählen lassen ?" mit ja beantwortet hätte ?" Dann hätten FAZ und BILD warscheinlich nur geschriehen "Skandal - SPD will mit den Kommunisten zusammenarbeiten !". Aber als sich die CDU in Brandenburg zusammen mit mit der Linken einen gemeinsamen Kandidaten gegen die SPD aufstellte, da war die FAZ schön still.