Jetzt hat jeder Frau Ypsilanti lieb - auch Kurt Beck

Trotz CDU-Mehrheit in Hessen

Beck und Ypsilanti schließen große Koalition aus

Wer mit wem und mit wem auf keinen Fall: Das ist nun die Frage bei der schwierigen Regierungsbildung in Hessen. Während die SPD Kochs Rücktritt fordert und eine Ampel-Koalition mit Grünen und FDP anstrebt, wollen die Liberalen „nicht das Stützrad von Rot-Grün“ sein.

Lesermeinungen zum Beitrag

29. Januar 2008 13:51

kein Wunder,

hermann koch (olmiro)

dass der Ruck nach links kommt. Wenn ein großer Teil der Wähler nur noch von Transferleistungen des Staates sein Auskommen bezieht und die Linken Versprechungen machen, die sie nie einlösen können und müssen aus Mangel an Verantwortung. Dann wird eben die Wirtschaft verteufelt. Sicher ist dort nicht alles Gold was glänzt. Aber wenn man dann Programme auflegt wie die links Parteien, dann darf man sich bald nicht mehr wundern, wenn der Staat nicht mehr in der Lage ist die nötigen Transferleistungen zu erbringen.

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29. Januar 2008 07:44

@ Herrn Lörcher: Linke bleiben Kommunisten

Thomas Grunwald (tho_mi)

Ihr Kommentar erschreckt mich doch sehr. Auch auf die Gefahr, dass eine sachliche Diskussion nicht möglich ist, möchte ich gerne darauf antworten: Die Linke ist entstanden aus PDS und WASG. Erstere hat die direkte Nachfolge der SED angetreten, welche aus KPD und SPD in der SBZ zwangsvereinigt worden ist. Diese Geschichte hat sich nun wiederholt. Wieder haben sich Teile der SPD (nämlich die ganz Linken) zuerst abgespalten und dann mit der PDS unter dem Druck von Lafontaine (der zu DDR-Zeiten übrigens auch schon auf Schmusekurs mit Honnecker gewesen ist) zur Linken (mehr oder weniger zwangs-) vereinigt. Da interessiert mich herzlich wenig, was im Programm steht. Papier ist geduldig, das hat die Geschichte oft genug gezeigt. Das Ganze wird dann als demokratischer Sozialismus bezeichnet. Sozialismus kann aber gar nicht demokratisch sein, denn er bedeutet Enteignung, Verstaatlichung und Gleichmacherei. Wohin das führt, konnten wir bis vor 20 Jahren in der DDR beobachten: Unfreiheit, Bespitzelung, Folter. Ist es wirklich das, was SIE oder die Wähler dieser Partei wollen?

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28. Januar 2008 17:17

@Thomas Schmitt

Roland Zwätz (ROZW)

Ich weiß gar nicht, wo Sie die Erkenntnisse hernehmen, dass bei den Linken mit ihrer "Gefährlichkeit", wie sie dass so schön antikommunistisch formulieren weggeschaut wird, die Wählerschaft auf dem "linken Auge blind" ist. Vermutlich sind Sie deutlich auf dem rechten Auge blind. Wie sich sich ja noch sicher erinnern können, hat sich Roland Koch ja so viel Mühe gegeben ( "Ypsilanti, Al Wazir und die Kommunisten stoppen" ), und auch die SPD hat keine Gelegenheit ausgelassen, die Linke als den Hauptgegner darzustellen.
Vielleicht hat die Wählerschaft doch endlich mal durchschaut, zu unterscheiden, wer ihre Interessen ehrlich vertritt und wer nicht.
Herr Koch hat sich als Lügner ( siehe z.B. Nachtflugverbot ) und sich wiederholt als Ausländerfeind ( siehe Unterschriftenkampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft 1999 und die aktuelle Kampagne gegen die Jugendkriminalität )
geoutet.
Wer das -wie zum Beispiel Sie- nicht erkennen will, spielt bewusst die Gefahr, die uns durch die Übernahme rechtsradikaler Positionen in eine Partei der sog. "Mitte" -der CDU - droht, herunter. jedenfalls hat die Linke es nicht nötig gehabt, mit Hetzparolen ihre politischen Gegner niederzumachen. Das scheint Leuten wie Sie am meisten zu stinken.

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28. Januar 2008 15:54

Das verstehen die SPD-Oberen nicht!

hermann koch (olmiro)

Dass eine Partei, wie die FDP sich vor der Wahl festlegt (auch vor der letzten Bundestagswahl) und danach zu dem steht was sie gesagt hat, das ist zu viel für Beck, Nahles und Heil.
Das hatten wir doch vor mehr als Zwei Jahren, dass ein (hicks) Kanzler nicht einsehen wollte, dass er weniger Stimmen hat und die FDP bedrängte. NICHT mit den Linken, so die SPD,das ist gut. Aber dann gesteht auch der FDP zu, dass sie nicht mit Rot Grün will.

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28. Januar 2008 15:26

Versprochen

Björn Meuer (bjmeuer)

Herr Beck, versprechen Sie uns das?

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28. Januar 2008 15:17

Eindeutiger Wählerwille? - Wohl eher eindeutiger Politikerwille!

Kathrin Biro (kathi06)

„Es hat zwar mit Nasenlänge vielleicht nicht gereicht, um stärkste Kraft zu werden - aber der Wählerwille ist doch eindeutig, dass die SPD hier mit der Regierungsbildung beauftragt ist.“ Dieser Satz strotzt nur so von der gleichen Selbstverliebtheit und Arroganz, die Gerhard Schröder nach der letzten Bundestagswahl an den Tag gelegt hat. Ich als hessischer Wähler halte es für eine bodenlose Frechheit, dass Politiker einer Partei, die für die Entwicklung der Demokratie in Deutschland so entscheidendes geleistet hat, sich über demokratische Spielregeln mit einer saloppen Bemerkung hinwegzusetzen versuchen. 3.600 Stimmen mehr sind eben 3.600 Stimmen mehr. Der Souverän hat die CDU zur stärksten Partei gemacht, ob ihnen das passt oder nicht. Das Ziel dieser Aufführung ist offensichtlich. Sie werden in den nächsten Tagen eine Argumentation aufbauen die in etwa so aufgebaut ist:
1. Die Bürger wollen den Wechsel, daraus leitet sich ein „impliziter Auftrag“ zur Regierungsbildung durch Frau Ypsilanti ab.
2. Die CDU kann als Partner nicht akzeptiert werden,
3. Die FDP will keine Koalition mit der SPD
4. Ergo: wir haben leider keine Wahl und müssen uns von der Linkspartei tolerieren lassen!
WETTEN?

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28. Januar 2008 15:05

Mit wem will die SPD

Falk Schlüsener (fschluesener)

Hallo, also die Landtagswahl in Hessen ist ja schon ein Politikum. Ähnlich wie bei der Bundestagswahl 2005 verlangt die SPD die Regierung zu stellen, obwohl die CDU etwas stärker ist. Na ja, was will man anderes erwarten. In Niedersachsen ist die SPD abgewatscht worden, darüber redet Kurt Beck natürlich überhaupt nicht. In Hessen ist die SPD nur so stark geworden, weil Roland Koch Fehler gemacht hat. Nun ja. So ist das Leben.

Aber ich frage mich, mit wem will Ypsilanti denn regieren? Die FDP will nicht, die Linke und die CDU wollen sie nicht. Ja, dann bleibt es bei einer Pattsituation. Anscheinend nicht, denn die Linke hat ja schon angekündigt, eine Rot-Grüne Minderheitsregierung zu tolieren. Und hier hat der Generalsekretär Hubertus Heil gesagt, dass so dies von der SPD nicht tolieriert wird. Ja, was bleibt denn dann noch übrig? Ein nicht regierungsfähiges Land?

Das zum Thema "solidarische Gemeinschaft"

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28. Januar 2008 14:58

Viel Wind um nichts!

Mathes Johannes (bild-dir-deine-meinung)

Also ich versteh die ganze Aufregung nicht. Die Wahl ist vorbei und der Wahlkampf auch! Das scheinen einige noch nicht begriffen zu haben.
Eigentlich genau das selbe wie nach der Bundestagswahl, da wollten CDU und SPD auch erst mal unter keinen Umständen zusammen gehen. FDP will nicht wie bei der Bundestagswahl. SPD will nicht mit der CDU und schon gar nicht unter der CDU, wie schon gehabt auf Bundesebene.
Das ganze Gezanke geht jetzt noch ein paar Wochen weiter, bis die Bürger es nicht mehr hören können und der Druck immer größer wird!
Irgendwann kommen halt doch Gespräche und es zeichnet sich doch eine "Zusammenarbeit" ab. Bloß die handelnden Personen sind noch im Weg. Damals war es Schröder bei der SPD, heute ist es Koch bei der CDU!
Naja, da wird sich auch noch ne Lösung finden, wartet es ab Leute!
Eigentlich alles schon mal da gewesen.

Die sollten jetzt alle mal auf dem Bode bleiben und wie vernünftige Menschen Gespräche führen. Damals ging es dann auch plötzlich und unerwartet!
Warum müssen Politiker immer erst große, anmaßende Sprüche machen, statt das Beste für die Bürger zu wollen. Und zwar für alle, nicht nur für "Rote" oder "Schwarze" Bürger!

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28. Januar 2008 14:51

Kommunisten

Wolfgang Lörcher (nethippi)

Ich finde es immer wieder interessant, dass so vielke die Linkspartei als Kommunisten bezeichnen. Dies zeigt eindeutig, das diese Menschen auf das Geschwafel der anderen Parteien hereinfällt. Bitte erst das Programm der Linken lesen, dann urteilen.

Hätte die SPD nicht so viele soziale Themen der Linken übernommen, hätte sie nicht so viele Stimmen bekommen. Frau Ypsilanti sollte einmal vergleichen, wie viel Übereinstimmung es zwischen ihrem Wahlprogramm und dem der Linken gibt

Und wer Hernn Koch glaubt, er wolle etwas gegen kriminelle Jugendliche unternehmen, der soll sich mal die Forderungen des Herrn Koch zu Gemüte führen und seine Taten der letzten 9 Jahre damit vergleichen. Vieles was er fordert, hat er selbst gestrichen. und bei vielem was er unternehmen will, bescheinigen ihm Experten, dass das nichts bringt

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28. Januar 2008 14:46

das bürgerliche Lager ist bequem geworden:

Albrecht Stahl (astahl)

gemeint sind diejenigen, die eine Politik der Mitte im Grunde wollen, jedoch nicht zur Wahl gehen und damit die Extreme indirekt stärken. Mitleid mit den Hessen ist also fehl am Platze. Es wird Zeit, daß das elementare Bürgerrecht = Wahlrecht wieder in Mode kommt und das Recht auch pflichtgemäß ausgeübt wird. Ich wünsche den Hessen eine schöne Zeit mit Rot-Dunkelrot-Grün. Es wird so kommen.

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28. Januar 2008 14:43

Beck: „Ich würde nicht weitermachen.“

Marko Hrbat (Hrbat)

Auch Koch hatte 2003 die absolute Mehrheit geholt - so wie Beck 2006 auch.
Beide herrschten seitdem alleine.
Da hebt man schnell ab, v.a. wenn man von lauter Ja-Sagern umgeben ist.

Na dann schauen wir mal, wie Beck in 2011 handeln wird, wenn ER vor der gleichen Situation steht. Ich glaube, ich werde mir diesen FAZ-Artikel ausschneiden und aufheben....

;)

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28. Januar 2008 14:32

@ Thomas Wenzel

Thomas Schmitt (redfish)

Sie fragen sich ernsthaft, weshalb die Linke "so niedergemacht" wird?!? Ich sage es Ihnen: In dieser Partei sitzen politische Extremisten! Wagenknecht und Jelpke sind nur die Bekanntesten von denen, es gibt wahrhaftig mehr und noch viel Schlimmere.

Wissen Sie, was ICH mich frage? Ich frage mich, wieso Menschen wie SIE die Gefährlichkeit rechter Extremisten sofort erkennen und Zeter und Mordio schreien (zu recht), wenn die NPD in Parlamente einzieht. Sind es aber linke Extremisten, schweigen Menschen wie Sie und fragen noch scheinheilig, weshalb andere Menschen, die auf dem linken Auge nicht so blind sind wie Sie, auf die Linke losgeht.

Linke Extremisten sind genauso hart zu bekämpfen wie rechte Extremisten. Beide haben in demokratischen Parlamenten NICHTS verloren!

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28. Januar 2008 14:28

Wählerwille!?

Andreas Bächtle (Andreas_B.)

Wenn diese Wahl etwas klar gemacht hat dann dies, die "grossen" Volksparteien sind mit ihrer Politik nicht mehr in der Lage die Mehrheit der Wähler hinter sich zu bringen. Weder CDU noch SPD haben in Hessen einen "klaren Regierungsauftrag" der WählerInnen erhalten.
Wenn man sich die Stimmverteilung ansieht, müsste es zu einer rot/rot/grünen Regierung kommen. Politisch stehen sich diese drei Parteien näher als alle anderen möglichen Kombinationen, auch wenn eine Regierungsbeteiligung der SED-Nachfolgepartei, die sich noch immer nicht von den Verbrechen ihrer Vorgängerin oder den daran beteiligten Mitgliedern distanziert hat, nicht wünschenswert ist. Die WählerInnen in Hessen haben so entschieden!
Da hilft alles heulen und schönreden oder "Koch muss bleiben" nichts, auch wenn die CDU mit 0,1% Vorsprung stärkste Kraft ist. Aber auch Frau Ypsilanti würden leisere Töne besser zu Gesicht stehen, zwar konnte man, im Gegensatz zur CDU, einen erheblichen Zugewinn an Wählerstimmen verzeichnen aber von einem Wahlsieg zu sprechen, erinnert mich doch sehr stark an unschöne Szenen nach der letzten Bundestagswahl. Eine große Koalition kommt in Hessen scheinbar weder für die SPD noch für die CDU in Frage, warten wir es ab!

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28. Januar 2008 14:26

Hessen-Wahl

Kai Bockelmann (KB63)

Die Aussagen von Frau Ypsilanti und Frau Nahles erinnern irgendwie an Herrn Schröder nach der letzten Bundestagswahl. Auch Herr Schröder wollte nicht wahrhaben, daß nicht die SPD sondern die CDU die meisten Wählerstimmen auf sich vereinen konnte. Klar ist, die CDU hat eine glatte Bauchlandung hingelegt. Und ähnlich, wie bei der Bundestagswahl, standen die Zeichen auf einen klaren Wahlsieg auch bei der Hessen-Wahl. Erst einige Wochen vor den jeweiligen Wahltagen bröckelte die schon sicher geglaubte Mehrheit. Aber die CDU in Hessen wurde gestern nun mal die meistgewählte Partei, auch wenn der Vorspung mit etwas mehr als 3.500 Stimmen denkbar knapp ist. Und wie bei der Bundestagswahl wird man sich wohl zur großen Koalition zusammenraufen - ob nun mit oder ohne Herrn Koch. Sicher jedoch mit einem CDU-Ministerpräsidenten.

Aber egal, wie hoch oder niedrig die Stimmenanteile für die Parteien auch ausgefallen sind, die denkbar schlechte Wahlbeteiligung von 64% macht alle zu Verlierern.

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28. Januar 2008 14:24

@Herr Wenzel...

Christoph Look (chrlook)

"Nur frage ich mich warum von ejdem die Linke so niedergemacht wird ohne sie jemals kennengelernt zu haben. In einigen Ländern regieren sie mit Erfolg."

In welchem Bundesland passiert denn das?...

...und 1965 (~20 Jahre analog zur Zeit nach der Wiedervereinigung) waren Koalitionen mit Vertretern des anderen extremen politischen Rands (zu Recht) nicht akzeptabel.
Daselbe sollte für links auch gelten.

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28. Januar 2008 14:24

Natürlich wird die Linke die Ypsilanti wählen...

Björn Bierström (bierstroem)

...denn sie will ja schnell im Westen Fuß fassen.

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28. Januar 2008 14:19

Zur FDP

Owe Jessen (owe.jessen)

Vielleicht wäre es für die FDP an der Zeit, mal wieder etwas flexibler zu werden, und nicht einzig am Parteinamen eine Regierungsbeteiligung auszumachen, sondern an den durchsetzbaren Inhalten. Und da kann ich mir - unter Abstrichen - auch eine Ampel vorstellen, wenn man nur die Schnittmengen sucht, also z. B. bei den Bürgerrechten, und zum Teil auch in wirtschaftspolitischen Fragen, zumindest in Teilen von Rot und Grün (der Flügel, der Agenda 2010 durchgesetzt hat). Wenn man eine solche Freiheit bei den Bundestagswahlen haben will, dann muß man das an geeigneter Stelle schon mal im Bund demonstrieren. Und das die CDU alleine keine bürgerlich-liberale Reformpolitik garantiert, zeigt sich ja gerade im Bund.

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28. Januar 2008 13:28

Klassisches Patt

Jutta Hamberger (Myshkin)

Niedlich, wenn Hubertus Heil meint, die "Koch muß weg-Stimmung" müsse berücksichtigt werden. Ist doch die "Koch muß bleiben-Stimmung" genauso groß, nach Stimmen sogar größer. Aber derartigen Stuß reden Politiker nach/vor Wahlen ja immer daher. Meiner Ansicht nach hat nicht Mme Ypsilanti die Wahl gewonnen, sondern Koch sie verloren - insofern darf man auf seine Fehleranalyse gespannt sein. Daß ein Ministerpräsident, der erwiesenermaßen auf fast allen Feldern der (Landes)politik 8 Jahre erfolgreiche und gute Arbeit geleistet und sein Land vorangebracht hat, dennoch so abgewatscht wird, ist erschreckend und spricht nicht eben für abwägende, informierte Wähler.
Mich selbst hat der Populismus der letzten Wochen - wohlgemerkt auf BEIDEN Seiten - hochgradig abgestoßen. Es war verlogen, auf BEIDEN Seiten. Die Frage lautete doch, wer hier gerade die größeren Luftschlösser baut und die idiotischeren Ideen anpreist. Frau Ypsilantis Energiepolitik wird von Fachleuten als Blödsinn angesehen. Ins 'Haus der Bildugn' würde sie die eigenen Kids wohl nicht schicken, Sohnemann darf auf eine Privatschule. Mindestlöhne schaffen Jobs ab, auch wenn die SPD das gern anders sähe. Mit einer Linksregierung wäre die Richtung klar: mit Volldampf rückwärts.

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28. Januar 2008 13:26

Aufpassen CDU!

Harald Seyfarth (SirHarry)

In Hessen hats wieder geklappt. So wie beim Bundestagswahlkampf der "Professor aus Heidelberg" in beispielloser Weise verunglimpft und persönlich angegangen wurde, so hat es diesmal Roland Koch erwischt. Mal sehen wen sich die Linken nächstes Jahr aussuchen, aufpassen Angela, da sitzt schon einer in der Südpfalz und wetzt die Messer!

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28. Januar 2008 13:20

Gewonnen hat keiner,...

Thomas Berger (tberger)

...verloren haben alle.
Fakt ist doch, daß die Nichtwähler (mal wieder) stärkste Partei geworden sind. Und ich kann das sehr gut verstehen. Sehen Sie, die Bürger sind doch nicht dämlich. Wenn Politiker offen davon reden, daß Ausländerkriminalität und Mindestlohn Wahlkampfthemen sind, ist doch auch dem dümmsten klar, daß es sich bei den Parteiankündigungen lediglich um Lippenbekenntnisse handelt. Ziel ist, möglichst vielen Wählern nach dem Mund zu reden, und damit möglichst viele Dienstwagen für die eigenen Mannen zu sichern. Aus Überzeugung handelt niemand. Spätestens seit der Lügenschlacht in der Bundestagswahl 2005 ("Mit uns keine Mehrwertsteuererhöhung") ist damit offensichtlich, daß alle Ankündigungen nach der Pöstchenvergabe zugunsten des Themas verschwinden, mit dem man dann an die Futtertröge kommt.

Ich bleibe dabei: Auf die Wahlzettel gehört eine Option "gegen alle", in deren Anteil Sitze und Wahlkampfkostenerstattung dann nicht vergeben werden. Hilfsweise ÖDP oder Partei Bibeltreuer Christen wählen. Die sind wenigstens ehrlich.

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28. Januar 2008 13:16

Fragwürdige Situation...

Franz Vogt (Znarf12)

Das im Vorfeld die SPD eine Koalition mit der Linkspartei ablehnt und die FDP das gleiche mit der SPD tut, verursacht diese unangenehme und meiner Meinung nach gefährliche Pattsituation.

Statt über Neuwahlen nachzudenken, sollten die Politiker mal beweisen, ob sie Kompromisse schließen können.

Denn eines sollte man nicht vergessen:
a) Die Parteien haben gegenüber den Wählern die Verantwortung eine mehrheitsfähige Regierung zu bilden! Das gehört zu ihrem Job!

b) Kompromisse zu schließen ist nicht gleichbedeutend mit Umfallen, wie einige Leser hier denken zu scheinen. Wenn nun die FDP oder die SPD ihre Meinung ändern sollten, ist das weder "Umfallen" noch "Verrat!"

Im Gegenteil: Nur derjenige ist ein Idiot, der stur auf seiner Meinung beharrt...

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28. Januar 2008 13:02

Neuwahlen!

Michael Hofmann (mhofmann1603)

Neuwahlen scheinen mir nach diesem Wahlergebnis der einzig richtige Weg zu sein, um nicht das Wort "Ausweg" zu benutzen. Wenn die in den Landtag gewählten Parteien nicht wortbrüchig werden sollen und wenn eine handlungsfähige Regierung gewählt werden soll, dann muss der Landtag anders zusammengesetzt sein, als er es nach dieser Wahl wäre. Nur so ist auch zu verhindern, dass die Politikverdrossenheit weiter zunimmt.

Wichtig erscheint mir auch eine parteiübergreifende Medienkampagne zur Erhöhung der Wahlbeteiligung.

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28. Januar 2008 12:57

Warum nicht endlich Jamaica ausprobieren!

Thomas Grunwald (tho_mi)

Herr Heil sollte ich bei seinen Aussagen mal an die letzte Bundestagswahl erinnern. Da haben Schröder und Konsorten genau das selbe probiert. Die Union lag nur knapp vor der SPD und Schröder wollte Kanzler bleiben. Um das ganze noch zu unterstreichen, wurden CDU und CSU sogar getrennt betrachtet. Wahrscheinlich erinnert er sich auch nicht an das Debakel von Kiel, als Frau Simonis deutlichst verlor, aber zusammen mit Grünen eine Koalition mit Duldungsfaktor (SSW)aufstellen wollte. Scheinbar hat er aus der Vergangenheit nicht viel gelernt. Ob 1% oder 0,1 %, Mehrheit ist Mehrheit, wenn die Sitzverteilung dann noch gleich ist, gilt das sogar um so mehr.
Mal davon abgesehen, dass Frau Y. keine eigenständige Mehrheit zustande bringen wird. Sie will mit Grünen und FDP, auf keinen Fall aber mit Linke oder CDU. Die FDP will nicht und tut gut daran, wenn sie bei den kommenden Wahlen ähnliche Ergebnisse einfahren will. Einige Kommentatoren hier wollen rot-rot-grün. Hat eigentlich schon mal jemand daran gedacht, dass das immer noch das selbe Gedankengut wie vor 20 Jahren ist, welches da herumgeistert mal abgesehen von den sontigen utopischen Ideen.Geben wir doch Jamaica mal eine Chance. Den angeschlagenen Grünen schadet das sicher nicht.

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28. Januar 2008 12:54

Koch geht nach Berlin.......

wolf haupricht (emilgilels)

.....und macht somit den Weg frei für eine große Koalition.
Wenn Grün und Gelb nicht miteinander können(wollen) bleibt o.a. Option machbar.

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28. Januar 2008 12:48

@Kowolik: gut beobachtet...

Erwin Steinhauer (hauer2)

in der Tat hat Ypsilanti mit den Linken mehr am Hut, als mit den Grünen und daher ist rot-rot-grün die logische Regierung;

das Probelm ist aber ein anderes: die SPD würde einen Canossa-Gang zu Oskar L. innerparteilich nicht überleben. Das ist derzeit der EINZIGE Grund, warum die Kommunisten (noch) nicht für regierungsfähig erachtet werden.

Ansonsten passt alles: Hessen ist bildungspolitisch schon unter rot-grün soweit ins Abseits gestellt worden, dass sie die Schlusslichter Bremen, Brandenburg und Berlin locker in kommenden PISA-Studien überbieten können: getreu dem Motto weniger (an Punkten) ist mehr (an ideologischer Dummheit);

Berlin wird als Netto-Empfänger im Läderfinanzausgleich für rot & rot & grün das Idealvorbild: endlich muss Hessen nicht mehr zahlen - Schulden machen heißt die Devise

Der Flughafen Frankfurt muss dann die neuesten beiden Startbahnen schließen, weil die Energieversorgung nur für ein Not-Flugprogramm reicht (FRau Ypsilanti wird sicher ab und an mit der Bundewehr-Flugbereitschaft nach Berlin fliegen; dafür gibts einen Notstromaggregaten und Salatöl zur Motorenpflege)

und: Gergor wird vehement mit Frau Ypsilanti für die Wiedereinführung der Vollbeschäftigung kämpfen: Kolchosen ol

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28. Januar 2008 12:43

Weder das Eine noch das Andere!

Guido Klein (kleing)

Wie kommt man nur dazu zu behaupten, die Hessen hätten ein solches Ergebnis gewollt? Es schaut doch genauso aus wie seinerzeit bei der Bundestagswahl. Auch hier wurde danach großsspurig getönt "Die Wählerinnen und Wähler wollen die Große Koalition!".
Das ist eine unglaubliche, arroganze Anmaßung sondergleichen! Diese Wahlergebnisse, damals Bund jetzt Hessen, zeigen nur eins: Die Hälfte will Rot-Grün, die andere Hälfte will Schwarz-Gelb... und zwar beiderseits voll handlungsfähig! So wie es momentan aussieht, steuert unser sauberes System wiedermal ins Chaos. Dickschädel an allen Fronten wird es geben, Stillstand wenn nicht sogar Rückschritt.
...und zum Thema LINKE nur ein kleiner Tipp: Wenn sich keiner um die Kommunisten geschert hätte, dann wären die auch heute nicht im Landtag!

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28. Januar 2008 12:33

Ampel-Koalition oder Rot-Grüne Minderheitsregierung ?

Roland Zwätz (ROZW)

Der SPD-Opportunismus macht es möglich. Die SPD denkt ernsthaft an eine Ampel-Koalition, obwohl die hessischen WählerInnen ihnen eigentlich einen ganz klaren Auftrag gegeben hat: Und der heißt Abwahl von Roland Koch und Absage an eine schwarz-gelbe Koalition.
Obwohl die SPD mit ihrem innerparteilichen "Linksrutsch" die Themen der Linken in vielen Bereichen ( z.B. Mindestlohn, Atompolitik und Bildungspolitik ) zu ihren eigenen gemacht haben oder von vornherein Übereinstimmung extistierte, lehnen die "Spezialdemokraten" kategorisch eine Zusammenarbeit mit der Linken ab.
Hätte diese Partei überhaupt noch einen Funken an politischen Prinzipien in ihrem Handeln, so kann eigentlich nur die Tolerierung einer rot-grünen Minderheitsregierung durch die Linken für sie in Frage kommen.
Denn die WählerInnen möchten politische Veränderungen nach diesen traurigen 9 Jahren Roland Koch sehen und keine m.E. schon infantile Trotzhaltungen gegenüber einer neuen historischen Realität - und das ist der Einzug der Linken in den alten Bundesländern.
In diesem Sinne gratuliere ich den hessischen WählerInnen für ihre weitsichtige und kluge Wahlentscheidung in Hessen.

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28. Januar 2008 12:00

Ich finde es interessant

Thomas Wenzel (Coloneltw)

Eine Partei, welche in Hessen eine Mehrheit aufstellt begeht Wahlbetrug. Kommt Rot Schwarz haben beide gelogen, kommt rot rot grün hat die SPD gelogen, kommt grün gelb schwarz haben die Grünen gelogen.
Wenn jeder bei seiner Meinung bleibt wird es keine Regierung geben!!!!
Einer muss also umfallen- was sich ja aus der Definition "Patt" ergibt.
Und ich sehe ganz klar, dass die Wähler in Hessen sich gegen Recht sund für Links entschieden haben. Es gibt 36,7% für mitte/rechts/rechts um die 9,4% für Mitte, 36,6% für Mitte/Links, 7,5% für Mitte/Links/Links und weitere 5,1% für Links. Das sind mehr Linke als Rechte. Wenn Koch mit seinen 2% vor Rot/Grün regieren will wird es einsam in hessen da er nicht ein Gesetz durchbekommt. Er hat KEINE Mehrheit. Und damit ist er nicht regierungsfähig. Ähnlich mit Rot/Grün. Nur frage ich mich warum von ejdem die Linke so niedergemacht wird ohne sie jemals kennengelernt zu haben. In einigen Ländern regieren sie mit Erfolg. Sie gehört zum demokratischen System wie Koch auch. Sonst müsste man ihn wegen seiner Ausländerfeindlichen Haltung verbieten lassen. Ich bin gespannt wer umfällt. Einer muss

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28. Januar 2008 11:44

Korrektur

Werner Grunewald (perplexo)

Ich meinte natürlich "die Mehrheit ist links", nicht "rot".

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28. Januar 2008 11:41

Absurdes und undemokratisches Kasperltheater

Werner Grunewald (perplexo)

FDP will nicht mit der SPD, SPD will nicht mit der Linken. Es ist nun einmal so, daß die Linke die meisten Überschneidungen mit der SPD hat und vom Wähler ins Parlament geholt wurde. Es ist absurd, bereits im Vorfeld Koalitionen mit bestimmten Parteien auszuschließen - gerade wenn man am besten von allen zu ihnen paßt. Einer wird sich bewegen müssen. Ob das nun die FDP ist oder die SPD. Wenn dadurch eine der Parteien ihre Glaubwürdigkeit verliert, dann liegt das einzig und alleine an ihrem Kasperltheater, das sie vor der Wahl veranstalten - in der Hoffnung, noch ein paar Stimmen mehr zu bekommen. Fakt ist: CDU ist stärkste Partei. Fakt ist aber auch: Die Mehrheit im Lande ist rot. Ich halte es für höchst problematisch und sogar undemokratisch, den Wählerwillen einfach zu ignorieren.

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28. Januar 2008 11:04

SPD will Ministerpräsidenten stellen.

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Dann soll sie es tun. Ypsilanti muss sich allerdings im klaren darüber sein, dass sie sich dann nicht nur von der SPD und den Grünen, sondern auch von der SED-Nachfolgepartei Die Linke zur Ministerpräsidentin wählen lassen muss.

Das würde deutlich machen, womit diese Republik ab 2009 rechnen müsste: Mit einer rot-rot-grünen oder einer zumindest von der Linken geduldeten rot-grünen Bundesregierung.

Wenn das Erich Honnecker noch erleben könnte, würde er sich über den späten Sieg dieses real existerienden Sozialismus 2.0 auf deutschem Boden sicherlich sehr freuen. Den Normalbürger wird angesichts dieser Aussichten allerdings großes Unbehagen beschleichen...

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28. Januar 2008 11:01

Schüppchen und Förmchen

Gunnar Schurich (GSchurich)

Liebe Leser
und Frau Nahles

Haben Sie schon einmal kleine Kinder im Sandkasten beobachtet? Sie spielen mit kleinen gelben, roten, grünen und schwarzen Schüppchen und Förmchen. Immer kommt eines von den Kindern auf die Idee, die Förmchen und Schüppchen der Anderen haben zu wollen. Und dann geht das Geplärre los.

Frau Nahles, können Sie begreifen, dass die FDP in Hessen eine klare Aussage vor der Wahl getroffen hat und glücklicherweise nach der Wahl dabei bleibt. Ihr lächerliches Rufen nach der gelben Schüppe zeigt doch nur, dass Sie überhaupt noch nicht verstanden haben, worum es geht.

Die SPD hat sich in Hessen zum Beispiel gegen das gegliederte Schulsystem ausgesprochen. Schon wegen dieser eklatanten Fehleinschätzung bei einem so wichtigen Zukunftsthema sollte die FDP kein Steigbügelhalter für eine rotgrüne Politik in Hessen sein.

Frau Nahles, Sie müssen noch eine Weile alleine mit Ihren roten Förmchen Sandburgen bauen, aber achten Sie darauf, dass es immer die Gleichen sind!

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28. Januar 2008 10:42

Volksfront gewünscht

Norbert Czech (nczech)

Der Wählerwille muß respektiert werden! Und dieser wünscht eine Volksfrontregierung Rotknallrotgrün...Hessen braucht dann nach ca. 2 Jahren mangels Masse nichts mehr in den Länderfinanzausgleich einzuzahlen; die Bildung wird verbessert, da die Schülerzahlen durch Abwanderung in Bundesländer mit Gymnasien sinken werden; die nächtliche Lärmbelästigung wird nicht nur durch das Nachtflugverbot, sondern auch durch das Abschalten solarbetriebener Industrieanlagen sinken, etc.pp.. Das Arbeiter- und Lehrerparadies steht vor der Tür! Nach 4 Jahren kann die CDU dann wieder aufräumen...

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28. Januar 2008 10:31

Polemik

Stefanie Neubert (contactsteff)

Mal abgesehen von dem tatsächlich traurigem Ergebnis für die CDU, kann ich nicht feststellen, dass es sich um "den triumphalsten Sieg für die SPD" handelt oder es eine "Ypsilanti-muss-unbeding-ran"-Stimmung gibt. Wahlbeteiligung und Ergebnisse sprechen ja wohl eher für ein unentschieden..... also immer schön auf dem Teppich bleiben, bitte.

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28. Januar 2008 10:21

Koch muss NICHT weg!

Thomas Schmitt (redfish)

Koch muss eben NICHT weg - ganz im Gegenteil! Was Koch bezüglich kriminellen Jugendlichen im Allgemeinen und kriminellen ausländischen Jugendlichen im Besonderen gesagt hat, hat mit "Rassismus", wie es uns die linken Gutmenschen glauben machen wollen, rein gar nichts zu tun.

Leider sind zu viele Wähler auf das wochenlang stakkatoartig hinausposaunte linke Dummgelabere hereingefallen, statt mit klarem Verstand zu wählen. Ich betrachte den Einzug der linken Populisten in die Parlamente westdeutscher Flächenstaaten mit genauso großer Sorge wie die Tatsache, dass im Osten die rechten Populisten in Parlamenten sitzen. Beide kann man eigentlich nicht wählen, wenn man noch ganz bei Trost ist...

Koch hat einfach nur recht! Er muss weiterregieren.

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28. Januar 2008 10:19

Regierungsauftrag Koch

Werner Eickhoff (WernerEickhoff)

Wo steht bitte im Wahlgesetz, dass die Partei (Spitzenkandidat) mit der höchsten Stimmenzahl den Auftrag zur Regierungsbildung bekommt?

Früher waren 10% Stimmenverlust ein Erdrutsch. Heute scheint es eine Gipfelerhöhung zu sein.

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28. Januar 2008 10:04

Was haben die Wähler nur gedacht!

Hanspeter Bühler (Napoleon3)

Ypsilanti ist doch keine qualifizierte Option! Ihre populistische Energiedebatte ist lächerlich und würde das Land Hessen ins Desaster stürzen! Armes Hessen!

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28. Januar 2008 10:03

Ampelkoalition hilft der FDP bei der Profilierung nicht

Björn Bierström (bierstroem)

Auch wenn die FDP in Rheinland-Pfalz jahrelang mit der SPD koaliert hat, würde Ihr eine Regierungsbeteiligung in Hessen insgesamt eher schaden. Das Problem der FDP liegt eh schon im mangelnden Image und Profil, deshalb wäre eine Rolle als Anhängsel und Mehrheitenbeschaffer eines Rot-Grünen Bündnis ein Rückschritt. Vor allem Angesichts dessen, daß eine starke liberale Partei in Deutschland für die Zukunft wichtig wäre, dank all diesem Mehr-Staat-Gerede von SPD, Grünen und PDS.

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28. Januar 2008 09:52

Wo blieb der von links so sehr beschworene Rechtsradikalismus?

Josef Bujtor (Mramorak)

Links redet gerne vom "Rechtsradikalismus", der überhand nimmt. Diese Landtagswahlen haben doch gezeigt, dass unser Volk lange nicht so anfällig für den Rechtsradikalismus ist, wie sie, die Linken uns und der Welt weiß machen wollen. Aber die Linken wissen, dass sie davon reden müssen, um sich selbs als unerlässlich zu machen! Aber leider begreifen beide Großen - so groß sie noch sind - Parteien das immer noch nicht. Die Linken ziehen sich an einem Seil hoch, das es Gott sei Dank garnicht gibt. Der Linke Kaiser hat keine Kleider!

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28. Januar 2008 09:52

Jamaica Koalition

Klaus Heger (K.Heger)

In Ihren Kommentaren und auch auf Ihrer Übersichtstafel zu möglichen Koalitionen fehlt mir der Hinweis auf schwarz-gelb-grün. Es ist klar, besonders mit Koch würden sich die Grünen wohl äußerst schwer tun, aber sollten sie nicht einmal über ihren Schatten springen können? Besser als eine Ampel wäre es allemal, von rot-rot-grün gar nicht erst zu reden. Auch eine große Koalition mit zwei gleich starken Fraktionen würde vermutlich zu einem Dauerwahlkampf, ähnlich wie im Bund, führen. Mit Jamaica würde auch im Sinne der Grünen eine Rückkehr and die Regierung im Bund wieder etwas wahrscheinlicher, nämlich dann, wenn man sich in Hessen erfolgreich zusammenraufen könnte.

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28. Januar 2008 09:42

brutalstmögliche Dämlichkeit von Frau Nahles

Ralf Schneider (ralf61)

Die Fakten zur Wahl:
CDU stärkste Partei, FDP drittstärkste Partei, rechnerische Mehrheit von schwarz/gelb gegen rot/grün.
Da Frau Nahles die ihr eigentlich mental nahestehende Linkspartei stigmatisiert, gibt es ohne die Stimmen der Linkspartei einen klaren Wählerauftrag für schwarz/gelb.
Wie Frau Nahles dann von einem "klaren Wählerauftrag für Frau Ypsilanti" schwafeln kann ist entweder mit brutalstmöglicher Dämlichkeit oder Verlogenheit zu erklären.
Falls sie allerdings mit der Linkspartei ins Bett will, schließlich reicht es dann für die Regierung, dann soll sie das klarstellen.
Zu Frau Y: In ihrem politischen System gibt es mehr Schnittmengen zur Linkspartei als zu den Grünen, wie soll sich die, nun zu umwerbende, FDP sich verbiegen, ist sie doch gerade dabei ihr Image als Umfallerpartei abzulegen.

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28. Januar 2008 09:28

Koch ist nicht tragbar

Karsten Krug (kkrug)

nach einer solchen schon fast historisch zu nennenden Niederlage sollte Herr Koch den politischen Instikt haben und durch seinen Rücktritt einen Neuanfang in Hessen ermöglichen.

Alles andere ist doch ein Witz!

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28. Januar 2008 09:26

Aus Sicht der CDU hat Ministerpräsident Koch trotz schwerer Verluste den...

Stephan Jansen (StephanJan)

Sehe ich ähnlich und die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Ypsie hat eindeutig und ohne jeInterpretationsspielräume gesagt: 'Keine Koalition mit der Linken und ich lasse mich auch nicht von denen tolerieren'. Hierfür ist sie mit einem guten Ergebniss bedacht worden. Die FDP hat sich mindestens ebenso eindeutig zu einer Koalition mit der CDU bekannt. Hierfür ist auch sie mit einem guten Ergebniss bedacht worden. Bei 95% der abgegebenen Stimmen spielte die Linke also keine Rolle und ist somit klar vernachlässigbar. Alle Wahlforschungsinstitute gehen da auch vorwiegend von Protestwählern aus. Im übrigen würde auch niemand mit einer NPD koalieren. Das sollte Usus bleiben im Umgang mit extremen kleinen Parteien; auch wenn den deutschen Michel beim Anblick eines roten Pullovers oder einer roten Krawatte recht leicht die romantische Verklärung packt. Es kann also nur heissen: Schwarz/Gelb hat 2% mehr erlangt als Rot/Grün. So ist es im demokratischen Prozess der Mehrheitsfindung vorgesehen, auch wenn die SPD seit der verlorenen Bundestagswahl versucht, die Arithmetik neu zu erfinden. Der Schatten, den es zu überwinden gilt ist jener von Ypsie und ihrer SPD: diese müssen sich nur an ihre getroffenen Aussagen erinnern und alles passt.

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