Natuerlich: Pro Koch - was denn sonst?! Halte die Sache Hessens in den wesentlichen Punkten sehr viel besser beim amtierenden Miniesterpraesidenten Koch als bei seiner Herausforderin aufgehoben - vor allem, was die beiden Felder Wirschafts- und Schulpoilitik betrifft. Koch hat doch bewiesen, dass er die Schulmisere in Hessen weitgehend hat beseitigen und die Wirtschaft, Quelle aller sozialen Wohltaten, hat beleben koennen (Kronyeuge fuer Letzteres: Clement!) - Was kann eigentlich besonnene Hessen dazu verleiten, den in allen wesentlichen Punkten sachlich kompetenteren Ministerpraesidenten Koch abzulehnen!? Prof. Dr. Reinhard Koesters, Hegge 4, 34439 Willebadessen. (z.Z. im Ausland).
Andrea Ypsilanti hat es sachlich und ruhig auf den Punkt gebracht: Immer wenn die nackten Zahlen und Fakten gegen Koch sprachen, hat er andere dafür verantwortlich machen wollen (von der Verschuldung bis zum stockenden Autobahnausbau in Nordhessen) - wie lange ist er gleich nochmal schon an der Regierung??? Sicher wird er auch das hessische Wahlvolk dafür verantwortlich machen, wenn er am Sonntag abgewählt wird und die CDU wird erkären, warum der Wähler in Hessen zu blöd ist zu begreifen, dass nur sie uns das Heil bringen kann, wie sie uns mit der steuerfinanzierten Wahlwerbung auf www.hessen.de wochenlang in stupider und schamloser Manier einhämmern will. Da die CDU aber mit platten Parolen so gerne andere Leute in die Nähe des SED-Regimes rücken will, hier noch eine Empfehlung von Bert Brecht (im Original an die SED-Machthaber nach dem 17. Juni gerichtet): Das Volk schnell auflösen und sich rasch ein neues wählen!
Ich habe leider das Duell erst gestern abend als Aufzeichnung sehen können, nachdem ich eine ganze Reihe von Einschätzungen in der Presse darüber gelesen habe. Und ich frage mich, ob hier zwei Versionen des Duells gesendet wurden. In dem Fernsehduell, das ich gesehen habe, war Herr Koch (zu dessen Anhängern ich mich genauso wenig zähle wie zu denen von Frau Ypsilanti) ausgezeichnet vorbereitet, konnte seine Positionen untermauern und vor allem schlüssige Konzepte unterbreiten, während Frau Ypsilanti in einer rosaroten Welt zu schweben schien. Besonders lachen musste ich über den Vorschlag, dezentrale Kohlekraftwerke zur Strom- und Wärmegewinnung zu bauen. In Frau Ypsilantis Welt haben wir also bald in jedem Vierteil ein kleines Kohlekraftwerk stehen, für das die Filter- und Rauchgasanlagen zu teuer sind und wir daher demnächst im Ruß leben.
Frau Ypsilanti wollte sich genauso volksnah zeigen wie Herr Beck in Rheinland-Pfalz. Hoffentlich ist nicht das unsere Zukunft in Hessen.
Dieses Duell stand für Kompetenz vs. Allgemeinplätze oder für
soziale Marktwortschaft vs. "Zentral"-Verwaltungswirtschaft!
Nein, man muss schon eine gehörige Portion Naivität haben, wenn man diese fragwürdige Dame wählt. Sie ist für Zwangsverpflichtung Gesamtschule, schickt ihr Kind jedoch auf eine Privatschule. Sie lebt in einer WG, trägt den Namen Ihres griechischen Mannes, ist aber von diesem geschieden!
Ist diese SPD Frau gestört?
Wie kann eine so große und geschichtsträchtige Volkspartei wi die SPD eine solch zwiespältige Person als Parteichefin in Hessen wählen?
Im Hintergrund steht ja nun auch noch die gar nicht in der Diskussion erwähnte Partei der GRÜNEN, die unser Land in die geistig moralische Dekadenz geführt haben, weshalb u.a. O. Metzger diese Partei verlassen hat.
Wer Hessen schaden will, der muss in der Tat diese fragwürdige Dame wählen.
mfg
h.völkel
Es ist keinesfalls überraschend, wie das Echo der FAZ-Leserschaft ausfällt, hätte mich auch gewundert, wenn sich hier ein anderer Trend ergeben hätte. Auf der website der FR klingt das alles natürlich anders. Halten wir doch fest, daß Koch sich keineswegs so souverän und verbindlich gegeben hat, wie es die meisten in diesem Forum wohl gerne gehabt hätten und nun sogar -wohl entgegen tatasächlicher eigener Wahrnehmung- behaupten. Allerdings ist auch festzuhalten, daß Ypsilanti viele Steilvorlagen von Koch -wohl mangels rehtorischer Befähigung- nicht hat nutzen können. Kochs Statements kann man wie folgt zusammenfassen: Alles was gut ist im Land, das war ich und alles was noch im Argen liegt das ist Erbe aus der rotgrünen Zeit. Koch scheut ganz offensichtlich Verantwortung für eigenes Unterlassen und Versagen zu übernehmen. Wie eine solche Einstellung "überzeugen" kann vermag ich nicht nachzuvollziehen. Weitere 5 Jahre Koch bedeuten bildungspolitische und wirtschaftliche Stagnation. Das kann sich Hessen nicht leisten. Das Land braucht den Wechsel, das gestrige Streitgespräch hat dies eindrucksvoll bestätigt. Wahltag ist Zahltag Herr Koch!!!
Die meisten Lesermeinungen zum Rededuell, welches kein gleichwertiges Duell war, sondern mit dem Bundesligaspiel Bayern München (RoKo) - MSV Duisburg (Y) verglichen werden muss, treffen es auf den Punkt: Koch ist einfach kompetenter. Eine EMNID-Umfrage hat das ja auch ergeben. Außer beim Punkt "Wer passt besser zu Hessen?": Da lagen beide mit 48 % gleichauf. Das lag aber wahrscheinlich nur am Hessisch-Gesabbele Frau Ys. Mir ist noch ein netter Begriff zu Frau Y eingefallen: Personifizierte Unverbindlichkeit! Passt das?
Koch hat meist getrumpft!
Bei der Energiepolitik ist es heute so, dass jeder mit seinen Solarzellen auf dem Dach knapp 50 Eurocent für die Stromeinspeisung erhält. Die Energieanbieter verlangen jedoch für den gelieferten Strom nur etwa ein Drittel. Sollte der Strom zu 90% von Windkraft und Solarzellen stammen wird der Strom halt das Dreifache kosten. Die Probleme sehe ich im Privaten bei den Geringverdiener und beim Abwandern der Industrie wegen überhöhte Stromkosten. Hier muß ich Hr. Koch bezüglich der Energiepolitik recht geben, das daher der Umstieg langsam mit der Entwicklung und Forschung stattfinden soll.
Beim Flughafenausbau hat Hr. Koch Fakten und Vergleiche aufgeführt. Frau Ypsilanti verwies auf die Prüfung durch Juristen und kann daher nur Ihre Meinung äußern. Sie ist aber selber nicht sicher ob es auch so sein wird wie Sie denkt. Sehr Überzeugend ist das wohl nicht.
Bei den Schulen möchte Frau Ypsilanti lieber auf eine Einheitsschule umsteigen und aus G8 aussteigen. Hier ist Hessen eines der letzten Länder welche hier folgen. Durch die bezahlte Privatschule wo Ihre Kinder gehen kann Ihr das sicher egal sein. Ich selber möchte aber lieber die Schulen in Hessen vielseitig gestallten, damit die Vielseitigkeit bewahrt ist.
Im direkten Vergleich hat Koch sicherlich einen seriöseren Eindruck gemacht - er ist seriöser. Dies mag sicherlich auch an seinem Informationsvorsprung als Ministerpräsident liegen. Herr Koch hat dennoch ein Problem: Frau Ypsilanti ist irgenwie beliebt, ja, vielleicht symphatischer. Das liegt möglicherweise daran, daß Amtsinhaber oft nicht symphatisch erscheinen können, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes alles besser wissen. Wer weiß, vielleicht ist die Herausforderin nach zwei Legislaturperioden genauso fit in Detailfragen.
Unabhängig davon kann man aber schon jetzt sagen, daß aufgrund der Schwerpunktsetzung in der SPD-Programmatik abzusehen ist, daß die Problemfelder dann wahrscheinlich nicht mehr im Bereich der "Inneren Sicherheit", der Integrations-/Bildungspolitik sowie der Justiz liegen.
Sondern heute bereits antizipierbare Haushaltsprobleme im Falle eines Wahlsiegs von Ypsilanti - was sie selbst im Übrigen überhaupt nicht bestreitet. Darüberhinaus Probleme in der Wirtschaft, da kein Programm zur Förderung von KMU, geschweige denn ein Gründerprogramm existiert. Unweigerliche Folge: weniger Beschäftigte.
Das Fehlen einer soliden Wirtschaftspolitik kann auch das Subventionsprogramm "erneuerbare Energien" nicht ausgleichen!
...und der ist das hessische Fersehen, bzw. der Herr Interviewer, dem es nicht gelungen ist, seine politische Heimat zu verheimlichen. Statt seine Fragen in offener Weise zu stellen, garnierte er sie mehrfach hinterfründig mit dem Vorwurf politischen Fehlverhaltens. So setzt man den Gesprächspartner unter Rechtfertigungsdruck, nötigt ihn zur Widerlegung und stiehlt ihm die Zeit, die Informationen zu geben, die ein unparteiischer Zuschauer erwartet. Ein besonders verräterisches Steinchen in diesem Mosaik stellte der Versuch dar, mit einem linken Haken, d.h. mit selbst erhobenen aber zunächst sorgsam zurückgehaltenen Zahlen des statistischen Landesamtes einen der beiden Probanten ins Unrecht zu setzen. Welche der drei Zahlen war nun eigentlich zutreffend? Spätestens jetzt war offenkundig, dass hier drei Parteien im Ring standen und der Ringrichter kräftig mitboxte.
Bei der Energiepolitik hat Koch klar getrumpft. Bereits heute erhält jeder mit seinen Solarzellen etwa 50 Eurocent für eine Kilowatt Strom. Die Kunden zahlen aber nur 1/3 davon. Sollte zukünftig der ganze Strom über alternative Energiequellen erzeugt werden würde der Strom um das 3fache steigen. Daher ein eindeutiges Plus für Koch und ein eindeutiges Minus für Frau Ypsilanti. Auch das Frau Ypsilanti nur keine große Kohlekraftwerke wünscht, dafür aber kleine. Wo ist der Unterschied zwischen vielen kleine und einem großen, außer das man mehr Verkehr auf der Straße / Bahn hat um die Kohle zu transportieren?
In der Schulpolitik hat Frau Ypsilanti recht - Gleichheit für alle, aber das dann alle in gleichen Schulen gehen sollen wie in Finnland?! Ich finde es besser, das es alle Schularten in Hessen gibt, so dass sich jeder seine passende Schule selber suchen kann. Ein Plus für Koch.
Bei Flughafenausbau möchte Frau Ypsilanti von Juristen weiter alles prüfen lassen und meint, das es so sein wird wie Sie denkt, kann aber nichts sagen, da man noch ein wenig prüfen möchte - super - eine Ministerpräsidentig die alles jahrelang prüfen läßt und nur meint wie es aussehen könnte, wenn andere schon Beschlüsse fassen. Das wird sicher Interessant!
Hallo, da ich nunmal eine aufregenden Film zeitgleich sehen wollte, konnte ich nur mal in den Werbepausen mir das Duell ansehen.
Eigentlich, wie Bild oben, beide sehen aus, als wenn sie mind. 10 Schnittwunden hätten.
Heute werde ich über die Internetseite des HRs mir die Sendung nochmals als Video ansehen, also mich in Ruhe inhaltlich mit den Themen auseinandersetzten.
Trotzdem:
Herr Koch wirkte sehr gut vorbereitet, konnte Details, z.B. der Verkehrspolitik konkret, faktisch und in der Reihenfolge von mind. 10 Jahren schildern.
Frau Y. wirkte nicht so vorbeireitet.
Sie hätte das Duell besser abgesagt. Das nächste Mal sollte sie alle Politikfelder strebsam sich aneignen und die wichtigsten Fakten der letzten 10 Jahre einigermaßen abrufbar haben.
Mein Bauchgefühl:
Gestern war ich soweit: Eigentlich wollt ich keine/n von Beiden wählen.
Lieber würde ich einer der kleinen Parteien, z.B. Graue Panther (evlt. auch die Piratenpartei )wählen.
Allerdings geht es um eine Richtungswahl. Für mich tröstlich, dass ich dann nicht nur den Spitzenkandiaten wähle, sondern auch in meinen Augen glaubhafte und fähige Politiker.
Für viele Hessen war die Sendung kaum informativ und einiges abschreckend.
Über Kultur- und Kunst-Politik wird im Landtagswahlkampf leider nicht diskutiert: Siehe z. B. das 90 Minuten dauernde hr-TV-Duell Koch/Ypsilanti. Liegt dies am Desinteresse und/oder der fehlenden Problemlösungskompetenz der Parteien? Hat das Thema keine mobilisierende Wirkung? Werden die Parteien nach dem kläglichen Scheitern der BUERGELiade der documenta eine neue Chance geben? Wie lässt sich der „ruinierte“ Ruf der documenta (so der hr, Kunst-Kritiker Schmitz) korrigieren? Zur Glaubwürdigkeit von Politik gehört es, dafür zu sorgen, dass mit staatlichem Geld nicht falsch umgegangen wird; siehe „Alles-ist-erlaubt-documenta“ statt „Beste-Gegenwarts-KUNST-documenta“. Ein Rezept für eine neue documenta-KUNST-Politik mit einem realistischen und unideologischen REFORM-Vorschlag existiert: Zur Debatte steht im Internet ein anklagendes „MAHNMAL der 101 documenta-Verrisse zur Landtagswahl in Hessen 2008: Änderung der KUNST-Politik ist gefragt! Documenta-REFORM – Stillstand überwinden!“ Mit dem konstruktiven Reform-Modell-Vorschlag: „Hessische documenta Akademie“. Was werden die Parteien - zusammen evtl. mit Herrn OB Hilgen Kassel (SPD) und dem Bund (die subventionieren) - NACH der Wahl für eine Reform tun?
Mal sehen, wie es in einigen Tagen ausgeht? Aber, was Koch für Parolen in den letzten Tagen schwingt deutet eindeutig auf seine unterschwellige Fremdenfeindlichkeit hin. Neben der Jugendkriminalitätsdebatte von Ausländern (was ist mit den deutschen Jugendlichen, besonders die übermäßig gewalttätig auftretenden in den östlichen Bundesländern) will Koch nun mit Plakaten wie "Ypsilanti, Al-Wazir und Kommunisten stoppen" in Stammtisch manier auftreten. Dabei scheut er sich gar nicht fremdenfeindliche Stimmungen (mit den nichtdeutsch klingenden Namen) u pauschale Kommunistenhetze zu bedienen..
So hatte er auch schon vor 9 Jahren alles auf eine Karte gesetzt u mit einer ausländerfeindlichen Kampagne das Wahlergebnis zu seinen Gunsten drehen können.
Hoffe nur, daß die hessische Bevölkerung so etwas nicht wieder prämieren wird, zumal Koch statt sachlicher Lösungsvorschläge u staatsmännischem Auftreten nur extremistische und Sündenbocke suchende Parolen verwendet..So kann man Hessen nicht voranbringen.
Die klassenlose Bildung mit Nachmittagsbetreuung, harte u schnelle Strafverfahren für Serientäter und alternative Energiequellen braucht das Land!
Wie können wir von Politikern erwarten, vernünftige und/oder notwendige Regierungsentscheidungen zu treffen, wenn diese, wie bei jeder sich bietenden Gelegenheit immer wieder zu beobachten, Realitäten einfach falsch wahrnehmen. Wie hier durch die Kommentare der Generalsekretäre wird aus jeder Situation, und sei die Konstruktion noch so abstrus, irgendwie ein Erfolg gedeutet und dieser mit inbrünstiger Überzeugung verkündet.
Wobei ich einfach mal unterstelle, dass es an einer falschen Wahrnehmung liegt und nicht an dem Vorsatz, einfach nur Bauernfängerei betreiben zu wollen. Das wäre armselig.
Ich hätte von Herrn Koch und Frau Ypsilanti gerne erfahren wie lange ich es noch ertragen muss von diesen ehrenwerten Volksvertretern zur Solidarität mit den Kommunisten und SED-Seilschaften in der ehemaligen DDR genötigt zu werden
damit diese sich legitimiert fühlen mir pro Kalenderjahr
ca. Euro 1.900,- an hart erarbeiteten Arbeitslohn zu rauben und mich hierdurch daran hinder einen wohlverdienten Jahresurlaub geniesen zu können.
Bis heute wurden mir durch diese unmenschliche Strafe der Nötigung zur
Solidarität ca. Euro 15.000,- an Arbeitslohn geraubt - oder 10 Urlaubsreisen.
Herr Koch und Frau Ypsilanti sollten mal das Thema „ Politikerverbrechen“ an den Bewohnern von Hessen anschneiden.