
Natuerlich: Pro Koch - was denn sonst?! Halte die Sache Hessens in den wesentlichen Punkten sehr viel besser beim amtierenden Miniesterpraesidenten Koch als bei seiner Herausforderin aufgehoben - vor allem, was die beiden Felder Wirschafts- und Schulpoilitik betrifft. Koch hat doch bewiesen, dass er die Schulmisere in Hessen weitgehend hat beseitigen und die Wirtschaft, Quelle aller sozialen Wohltaten, hat beleben koennen (Kronyeuge fuer Letzteres: Clement!) - Was kann eigentlich besonnene Hessen dazu verleiten, den in allen wesentlichen Punkten sachlich kompetenteren Ministerpraesidenten Koch abzulehnen!? Prof. Dr. Reinhard Koesters, Hegge 4, 34439 Willebadessen. (z.Z. im Ausland).

Andrea Ypsilanti hat es sachlich und ruhig auf den Punkt gebracht: Immer wenn die nackten Zahlen und Fakten gegen Koch sprachen, hat er andere dafür verantwortlich machen wollen (von der Verschuldung bis zum stockenden Autobahnausbau in Nordhessen) - wie lange ist er gleich nochmal schon an der Regierung??? Sicher wird er auch das hessische Wahlvolk dafür verantwortlich machen, wenn er am Sonntag abgewählt wird und die CDU wird erkären, warum der Wähler in Hessen zu blöd ist zu begreifen, dass nur sie uns das Heil bringen kann, wie sie uns mit der steuerfinanzierten Wahlwerbung auf www.hessen.de wochenlang in stupider und schamloser Manier einhämmern will. Da die CDU aber mit platten Parolen so gerne andere Leute in die Nähe des SED-Regimes rücken will, hier noch eine Empfehlung von Bert Brecht (im Original an die SED-Machthaber nach dem 17. Juni gerichtet): Das Volk schnell auflösen und sich rasch ein neues wählen!

Ich habe leider das Duell erst gestern abend als Aufzeichnung sehen können, nachdem ich eine ganze Reihe von Einschätzungen in der Presse darüber gelesen habe. Und ich frage mich, ob hier zwei Versionen des Duells gesendet wurden. In dem Fernsehduell, das ich gesehen habe, war Herr Koch (zu dessen Anhängern ich mich genauso wenig zähle wie zu denen von Frau Ypsilanti) ausgezeichnet vorbereitet, konnte seine Positionen untermauern und vor allem schlüssige Konzepte unterbreiten, während Frau Ypsilanti in einer rosaroten Welt zu schweben schien. Besonders lachen musste ich über den Vorschlag, dezentrale Kohlekraftwerke zur Strom- und Wärmegewinnung zu bauen. In Frau Ypsilantis Welt haben wir also bald in jedem Vierteil ein kleines Kohlekraftwerk stehen, für das die Filter- und Rauchgasanlagen zu teuer sind und wir daher demnächst im Ruß leben.
Frau Ypsilanti wollte sich genauso volksnah zeigen wie Herr Beck in Rheinland-Pfalz. Hoffentlich ist nicht das unsere Zukunft in Hessen.

Dieses Duell stand für Kompetenz vs. Allgemeinplätze oder für
soziale Marktwortschaft vs. "Zentral"-Verwaltungswirtschaft!
Nein, man muss schon eine gehörige Portion Naivität haben, wenn man diese fragwürdige Dame wählt. Sie ist für Zwangsverpflichtung Gesamtschule, schickt ihr Kind jedoch auf eine Privatschule. Sie lebt in einer WG, trägt den Namen Ihres griechischen Mannes, ist aber von diesem geschieden!
Ist diese SPD Frau gestört?
Wie kann eine so große und geschichtsträchtige Volkspartei wi die SPD eine solch zwiespältige Person als Parteichefin in Hessen wählen?
Im Hintergrund steht ja nun auch noch die gar nicht in der Diskussion erwähnte Partei der GRÜNEN, die unser Land in die geistig moralische Dekadenz geführt haben, weshalb u.a. O. Metzger diese Partei verlassen hat.
Wer Hessen schaden will, der muss in der Tat diese fragwürdige Dame wählen.
mfg
h.völkel

Es ist keinesfalls überraschend, wie das Echo der FAZ-Leserschaft ausfällt, hätte mich auch gewundert, wenn sich hier ein anderer Trend ergeben hätte. Auf der website der FR klingt das alles natürlich anders. Halten wir doch fest, daß Koch sich keineswegs so souverän und verbindlich gegeben hat, wie es die meisten in diesem Forum wohl gerne gehabt hätten und nun sogar -wohl entgegen tatasächlicher eigener Wahrnehmung- behaupten. Allerdings ist auch festzuhalten, daß Ypsilanti viele Steilvorlagen von Koch -wohl mangels rehtorischer Befähigung- nicht hat nutzen können. Kochs Statements kann man wie folgt zusammenfassen: Alles was gut ist im Land, das war ich und alles was noch im Argen liegt das ist Erbe aus der rotgrünen Zeit. Koch scheut ganz offensichtlich Verantwortung für eigenes Unterlassen und Versagen zu übernehmen. Wie eine solche Einstellung "überzeugen" kann vermag ich nicht nachzuvollziehen. Weitere 5 Jahre Koch bedeuten bildungspolitische und wirtschaftliche Stagnation. Das kann sich Hessen nicht leisten. Das Land braucht den Wechsel, das gestrige Streitgespräch hat dies eindrucksvoll bestätigt. Wahltag ist Zahltag Herr Koch!!!

Die meisten Lesermeinungen zum Rededuell, welches kein gleichwertiges Duell war, sondern mit dem Bundesligaspiel Bayern München (RoKo) - MSV Duisburg (Y) verglichen werden muss, treffen es auf den Punkt: Koch ist einfach kompetenter. Eine EMNID-Umfrage hat das ja auch ergeben. Außer beim Punkt "Wer passt besser zu Hessen?": Da lagen beide mit 48 % gleichauf. Das lag aber wahrscheinlich nur am Hessisch-Gesabbele Frau Ys. Mir ist noch ein netter Begriff zu Frau Y eingefallen: Personifizierte Unverbindlichkeit! Passt das?

Koch hat meist getrumpft!
Bei der Energiepolitik ist es heute so, dass jeder mit seinen Solarzellen auf dem Dach knapp 50 Eurocent für die Stromeinspeisung erhält. Die Energieanbieter verlangen jedoch für den gelieferten Strom nur etwa ein Drittel. Sollte der Strom zu 90% von Windkraft und Solarzellen stammen wird der Strom halt das Dreifache kosten. Die Probleme sehe ich im Privaten bei den Geringverdiener und beim Abwandern der Industrie wegen überhöhte Stromkosten. Hier muß ich Hr. Koch bezüglich der Energiepolitik recht geben, das daher der Umstieg langsam mit der Entwicklung und Forschung stattfinden soll.
Beim Flughafenausbau hat Hr. Koch Fakten und Vergleiche aufgeführt. Frau Ypsilanti verwies auf die Prüfung durch Juristen und kann daher nur Ihre Meinung äußern. Sie ist aber selber nicht sicher ob es auch so sein wird wie Sie denkt. Sehr Überzeugend ist das wohl nicht.
Bei den Schulen möchte Frau Ypsilanti lieber auf eine Einheitsschule umsteigen und aus G8 aussteigen. Hier ist Hessen eines der letzten Länder welche hier folgen. Durch die bezahlte Privatschule wo Ihre Kinder gehen kann Ihr das sicher egal sein. Ich selber möchte aber lieber die Schulen in Hessen vielseitig gestallten, damit die Vielseitigkeit bewahrt ist.

Im direkten Vergleich hat Koch sicherlich einen seriöseren Eindruck gemacht - er ist seriöser. Dies mag sicherlich auch an seinem Informationsvorsprung als Ministerpräsident liegen. Herr Koch hat dennoch ein Problem: Frau Ypsilanti ist irgenwie beliebt, ja, vielleicht symphatischer. Das liegt möglicherweise daran, daß Amtsinhaber oft nicht symphatisch erscheinen können, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes alles besser wissen. Wer weiß, vielleicht ist die Herausforderin nach zwei Legislaturperioden genauso fit in Detailfragen.
Unabhängig davon kann man aber schon jetzt sagen, daß aufgrund der Schwerpunktsetzung in der SPD-Programmatik abzusehen ist, daß die Problemfelder dann wahrscheinlich nicht mehr im Bereich der "Inneren Sicherheit", der Integrations-/Bildungspolitik sowie der Justiz liegen.
Sondern heute bereits antizipierbare Haushaltsprobleme im Falle eines Wahlsiegs von Ypsilanti - was sie selbst im Übrigen überhaupt nicht bestreitet. Darüberhinaus Probleme in der Wirtschaft, da kein Programm zur Förderung von KMU, geschweige denn ein Gründerprogramm existiert. Unweigerliche Folge: weniger Beschäftigte.
Das Fehlen einer soliden Wirtschaftspolitik kann auch das Subventionsprogramm "erneuerbare Energien" nicht ausgleichen!

...und der ist das hessische Fersehen, bzw. der Herr Interviewer, dem es nicht gelungen ist, seine politische Heimat zu verheimlichen. Statt seine Fragen in offener Weise zu stellen, garnierte er sie mehrfach hinterfründig mit dem Vorwurf politischen Fehlverhaltens. So setzt man den Gesprächspartner unter Rechtfertigungsdruck, nötigt ihn zur Widerlegung und stiehlt ihm die Zeit, die Informationen zu geben, die ein unparteiischer Zuschauer erwartet. Ein besonders verräterisches Steinchen in diesem Mosaik stellte der Versuch dar, mit einem linken Haken, d.h. mit selbst erhobenen aber zunächst sorgsam zurückgehaltenen Zahlen des statistischen Landesamtes einen der beiden Probanten ins Unrecht zu setzen. Welche der drei Zahlen war nun eigentlich zutreffend? Spätestens jetzt war offenkundig, dass hier drei Parteien im Ring standen und der Ringrichter kräftig mitboxte.

Bei der Energiepolitik hat Koch klar getrumpft. Bereits heute erhält jeder mit seinen Solarzellen etwa 50 Eurocent für eine Kilowatt Strom. Die Kunden zahlen aber nur 1/3 davon. Sollte zukünftig der ganze Strom über alternative Energiequellen erzeugt werden würde der Strom um das 3fache steigen. Daher ein eindeutiges Plus für Koch und ein eindeutiges Minus für Frau Ypsilanti. Auch das Frau Ypsilanti nur keine große Kohlekraftwerke wünscht, dafür aber kleine. Wo ist der Unterschied zwischen vielen kleine und einem großen, außer das man mehr Verkehr auf der Straße / Bahn hat um die Kohle zu transportieren?
In der Schulpolitik hat Frau Ypsilanti recht - Gleichheit für alle, aber das dann alle in gleichen Schulen gehen sollen wie in Finnland?! Ich finde es besser, das es alle Schularten in Hessen gibt, so dass sich jeder seine passende Schule selber suchen kann. Ein Plus für Koch.
Bei Flughafenausbau möchte Frau Ypsilanti von Juristen weiter alles prüfen lassen und meint, das es so sein wird wie Sie denkt, kann aber nichts sagen, da man noch ein wenig prüfen möchte - super - eine Ministerpräsidentig die alles jahrelang prüfen läßt und nur meint wie es aussehen könnte, wenn andere schon Beschlüsse fassen. Das wird sicher Interessant!

Hallo, da ich nunmal eine aufregenden Film zeitgleich sehen wollte, konnte ich nur mal in den Werbepausen mir das Duell ansehen.
Eigentlich, wie Bild oben, beide sehen aus, als wenn sie mind. 10 Schnittwunden hätten.
Heute werde ich über die Internetseite des HRs mir die Sendung nochmals als Video ansehen, also mich in Ruhe inhaltlich mit den Themen auseinandersetzten.
Trotzdem:
Herr Koch wirkte sehr gut vorbereitet, konnte Details, z.B. der Verkehrspolitik konkret, faktisch und in der Reihenfolge von mind. 10 Jahren schildern.
Frau Y. wirkte nicht so vorbeireitet.
Sie hätte das Duell besser abgesagt. Das nächste Mal sollte sie alle Politikfelder strebsam sich aneignen und die wichtigsten Fakten der letzten 10 Jahre einigermaßen abrufbar haben.
Mein Bauchgefühl:
Gestern war ich soweit: Eigentlich wollt ich keine/n von Beiden wählen.
Lieber würde ich einer der kleinen Parteien, z.B. Graue Panther (evlt. auch die Piratenpartei )wählen.
Allerdings geht es um eine Richtungswahl. Für mich tröstlich, dass ich dann nicht nur den Spitzenkandiaten wähle, sondern auch in meinen Augen glaubhafte und fähige Politiker.
Für viele Hessen war die Sendung kaum informativ und einiges abschreckend.

Über Kultur- und Kunst-Politik wird im Landtagswahlkampf leider nicht diskutiert: Siehe z. B. das 90 Minuten dauernde hr-TV-Duell Koch/Ypsilanti. Liegt dies am Desinteresse und/oder der fehlenden Problemlösungskompetenz der Parteien? Hat das Thema keine mobilisierende Wirkung? Werden die Parteien nach dem kläglichen Scheitern der BUERGELiade der documenta eine neue Chance geben? Wie lässt sich der „ruinierte“ Ruf der documenta (so der hr, Kunst-Kritiker Schmitz) korrigieren? Zur Glaubwürdigkeit von Politik gehört es, dafür zu sorgen, dass mit staatlichem Geld nicht falsch umgegangen wird; siehe „Alles-ist-erlaubt-documenta“ statt „Beste-Gegenwarts-KUNST-documenta“. Ein Rezept für eine neue documenta-KUNST-Politik mit einem realistischen und unideologischen REFORM-Vorschlag existiert: Zur Debatte steht im Internet ein anklagendes „MAHNMAL der 101 documenta-Verrisse zur Landtagswahl in Hessen 2008: Änderung der KUNST-Politik ist gefragt! Documenta-REFORM – Stillstand überwinden!“ Mit dem konstruktiven Reform-Modell-Vorschlag: „Hessische documenta Akademie“. Was werden die Parteien - zusammen evtl. mit Herrn OB Hilgen Kassel (SPD) und dem Bund (die subventionieren) - NACH der Wahl für eine Reform tun?

Mal sehen, wie es in einigen Tagen ausgeht? Aber, was Koch für Parolen in den letzten Tagen schwingt deutet eindeutig auf seine unterschwellige Fremdenfeindlichkeit hin. Neben der Jugendkriminalitätsdebatte von Ausländern (was ist mit den deutschen Jugendlichen, besonders die übermäßig gewalttätig auftretenden in den östlichen Bundesländern) will Koch nun mit Plakaten wie "Ypsilanti, Al-Wazir und Kommunisten stoppen" in Stammtisch manier auftreten. Dabei scheut er sich gar nicht fremdenfeindliche Stimmungen (mit den nichtdeutsch klingenden Namen) u pauschale Kommunistenhetze zu bedienen..
So hatte er auch schon vor 9 Jahren alles auf eine Karte gesetzt u mit einer ausländerfeindlichen Kampagne das Wahlergebnis zu seinen Gunsten drehen können.
Hoffe nur, daß die hessische Bevölkerung so etwas nicht wieder prämieren wird, zumal Koch statt sachlicher Lösungsvorschläge u staatsmännischem Auftreten nur extremistische und Sündenbocke suchende Parolen verwendet..So kann man Hessen nicht voranbringen.
Die klassenlose Bildung mit Nachmittagsbetreuung, harte u schnelle Strafverfahren für Serientäter und alternative Energiequellen braucht das Land!

Wie können wir von Politikern erwarten, vernünftige und/oder notwendige Regierungsentscheidungen zu treffen, wenn diese, wie bei jeder sich bietenden Gelegenheit immer wieder zu beobachten, Realitäten einfach falsch wahrnehmen. Wie hier durch die Kommentare der Generalsekretäre wird aus jeder Situation, und sei die Konstruktion noch so abstrus, irgendwie ein Erfolg gedeutet und dieser mit inbrünstiger Überzeugung verkündet.
Wobei ich einfach mal unterstelle, dass es an einer falschen Wahrnehmung liegt und nicht an dem Vorsatz, einfach nur Bauernfängerei betreiben zu wollen. Das wäre armselig.

Ich hätte von Herrn Koch und Frau Ypsilanti gerne erfahren wie lange ich es noch ertragen muss von diesen ehrenwerten Volksvertretern zur Solidarität mit den Kommunisten und SED-Seilschaften in der ehemaligen DDR genötigt zu werden
damit diese sich legitimiert fühlen mir pro Kalenderjahr
ca. Euro 1.900,- an hart erarbeiteten Arbeitslohn zu rauben und mich hierdurch daran hinder einen wohlverdienten Jahresurlaub geniesen zu können.
Bis heute wurden mir durch diese unmenschliche Strafe der Nötigung zur
Solidarität ca. Euro 15.000,- an Arbeitslohn geraubt - oder 10 Urlaubsreisen.
Herr Koch und Frau Ypsilanti sollten mal das Thema „ Politikerverbrechen“ an den Bewohnern von Hessen anschneiden.

Roland Koch hat dieses Duell eindeutig gewonnen. Frau Ypsilanti hat keinerlei Sachkenntnis und hofft hinsichtlich der Finanzierung ihrer Vorhaben auf eine "gute Konjunktur". Das ist unseriös und zeugt von einem beängstigenden Grad an Inkompetenz. Das ist keine Ministerpräsidentin.

Koch stellt sich mal wieder als der großer Macher dar.
Aber bitte wo waren fundierte Argumente? Was mich an Ypsilanti überzeugt hat war, dass sie sich von Experten beraten lässt, dass sie Meinungen einholt von zukunftsorientierten Menschen.
Dass mal wieder jemand Mut und Idealismus zeigt bewundere ich sehr, in Zeiten wo Politik immer nur mit der Masse schwimmen heißt. Mut ist nicht wie Koch darstellt „ das Ausländer Thema“ anzusprechen, sondern innovative Ideen zum Ziel zu haben. Klar machen wir uns nichts vor, von heute auf morgen wird sich da auch nicht sehr viel verändern, aber wenn wir nur am alten festhalten (Bsp. „Mischenenergien“) wird sich wirklich nichts tun in diesem Land. Wer sich von einer Persönlichkeit wie Koch beeindrucken lässt beweißt, dass er nicht hinter eine Fassade zu schauen vermag. Repräsentativ heißt nicht fundiert differenziert!

Denen hat er doch alle streichbaren Leistungen des Landes gestrichen... deshalb beruht das nix-hören-wollen auf Gegenseitigkeit.
Eine Frau, die nirgends hinkann und sich von ihrem Peiniger weiter vergewaltigen muss, weil sie "vielleicht in einem halben Jahr" einen Platz in einem Frauenhaus, der für sie sicher ist, erhalten kann, will von diesen "Herren" aus der CDU sicher nichts mehr hören.
Ebenso könnte es anderen Gruppen gehen.
Herr Koch hat vor allem zwei Fähigkeiten: 1. Keine Ahnung. 2. Papageiisches Nachgeplapper fremden Textes kann er (als Politiker ein Muss) perfekt. Den Inhalt dessen was er da absondert versteht er halt leider nicht...

Interessant, wie ungebildet so manch Politiker(in) in den Wahlkampf zieht. Man könnte natürlich auch anführen, die Politerin sein garnicht ungebildet, aber die Wahrheit vertrüge sich nicht mit ihren Thesen des Wahlkampfes.
Sicher stellt uns die Sonne ihre Eniergie kostenlos zur Verfügung (solange es noch keine Sonnenenergiesteuer gibt), aber die Siliziumzellen, die diese Strahlung in elektische Energie umwandeln, wachsen leider nicht an den Bäumen.
Interessant dargestellt hat das jüngst der Physiker Johann Kleinknecht:
"Wollte man ein einziges Kernkraftwerk durch eine Photovoltaikanlage ersetzen, so müsste eine Fläche von 100 qkm mit PV-Solarzellen bedecken, die Fläche eine mittleren Stadt ... Das Silizium wird aus Quarzsand geschmolzen, für die dafür nötige elektrische Energie müsste ein Kohle- oder Kernkraftwerk etwa 5 Jahre lang die volle Energie abgeben(!)..." Investitionskosten: rnd 50 Milliarden Euro.
Soviel zu Frau Ypsilantis Aussage der kostenlosen Stromerzeugung (Wer den Strom aus der kostenlosen Sonnenenergie zahlt, ist ja wohl auch jedem klar. Entweder der Bürger in seiner Funktion als Kunde beim Stromanbieter. Oder der Bürger in seiner Funktion als Steuerzahler, wenn die BRD die Subventionen weiter erhöht).

Frau Ypsilanti hat jeden Themenkomplex abgeschlossen mit einer diffamierendenFormel von der angeblich mangelnden Glaubwürdigkeit ihres Kontrahenten. Mit diesem Übereifer an Unfairness konnte sie leider ihren offensichtlichen Mangel an Kompetenz nicht wettmachen. Mir ist völlig unklar, wie diese Frau das Amt einer Ministerpräsidentin ausfüllen will.

Wenn Frau Ypsilanti meint allein durch Windenergie etc. (zumindest in der Form wie sie es sich vorstellt) Atom und Kohlekraftwerke zu ersetzen ist das zwar ein netter Gedanke aber vollkommen realitätsfern. Genauso zukunftsfern ist es aber leider auch was R. Koch fordert nämlich den Bau neuer Kohlekraftwerke. Wenn man ein wenig in die Zukunft guckt sieht man leider knapper werdende Rohstoffe denn letzendlich müssen für die derzeitigen Kraftwerke Kohle,Uran,Öl Importiert werden wir begeben uns als Nation also in eine steigende Abhängigkeit. Wir können dies zwar nicht verhindern aber abmildern... Indem wir nämlich das Geld welches für die Importe der Rohstoffe "verbraten" wird versuchen in unsere eigene Industrie zu investieren. Nämlich durch Infrastruktur für unsere heimische Solarenergie. Wenn die Bürger in diesem Land (was immer häufiger der Fall ist) anfangen auf ihre Dächer Solarzellen z.B in form von Ziegeln mit intigrierten Solarzellen zu platzieren könnten wir diese Probleme stark mildern. Das ist aber unpopulär da an "eigenen" Solarzellen kein Energiekonzern gewinnt. Als übergang dazu brauchen wir aber die bestehende Atomenergie die (von den Restbeständen abgesehen) die sauberste Energieform derzeit ist.

3 Jahre und sieben Monate alt, zu mir sagte, da waren gerade dreiviertel der Sendung vorüber.....
Glauben sie mir die Geschichte?...ah, sie glauben alle Geschichten, Hauptsache sie seien dumm genug? ... nein, keine Unterstellung, eine Vermutung.
Ach so, Clement hat auch recht. Na, daß glaube ich nach 40 Minuten Alphabetende auch.

Hey Leute mal ganz erlich:
Wie lange denkt ihr können wir Menschen den rücksichtslosen Raub an dem Planeten noch weiterführen ohne das dies Folgen haben wird?
Davon abgesehen sind Primäre Energieträger nicht endlos vorhanden. Die verknappung der Rohstoffe wird deren Förderung teuerer machen. Wann wollen wir dann beginnen neue Wege einzuschlagen? Wenn die Lichter ausgegangen sind ?
Ich sage ja nicht, das überall jetzt Wind/Wasser und Solarkraftwerke stehen sollen. Der Anteil aber und die Abhängigkeit zu Fossilen Energieträgern müßen verringert werden.
Deutschland verfügt über hervorragende Kenntnisse in Unwelttechnologien. Die halbe Welt wird euch darum beneiden, wenn die Zeit reif dafür ist. Es ist nicht die Frage ob wir über Unweltschutz nachdenken, sondern ob wir ihn freiwillig oder gezwungenermaßen praktizieren.
Das wird schon in kurzer Zeit ein Jobmotor sein. In allen Lebensbereichen werden Unwelttechnologien integriert werden müssen, wenn der Mensch noch eine Weile auf diesen planeten hausen will, bzw. seine Lebensqualität nicht einschränken möchte.
Davon abgesehen sind wir es unseren Nachkommen schuldig ebenso allen anderen Lebensformen hier auf dieser Welt.
Liebe Grüße
Carlos

Kochs Jugendgewaltdiskussion wird in ein paar Minuten abgehakt ohne das Frau Ypsilanti uns sagt, was Sie mit den Tätern machen würde.
Von Opfern will Sie nichts hören.
Sie redet immer nur von Vorbeugung beim Thema Jugendgewalt, aber vermeidet wie der Teufel das Weihwasser die Täter.
Einens ist sehr sicher wenn es um Strafen geht, schaltet die SPD auf Durchzug.
Frau Ypsilanti scheint von Hoffnung zu leben.
"Wir hoffen", ist eine Ihrer Hauptaussagen.
Bisher hat Frau Ypsilanti keine Aussagen gemacht, die man wirklich greifen könnte.
Ihre Aussagen zum Thema Energie gehen kaum noch zu toppen.
„Wind, Wasser, Sonne - das kostet nichts.“ zeigen eine Weltfremdheit sondergleichen.
Wind, Wasser und Sonne mögen nichts kosten, nur Energie daraus zu gewinnen kostet uns Einiges.
Wobei Energie aus Wasser noch billig ist.
Energie aus Sonne und Wind gewinnen hingegen, ist mit der derzeitigen Technik recht teuer.
Das dafür schon der Strom eine Ecke teurer geworden ist, weiß ja wohl jeder.
Energie aus Wind zu gewinnen verschandelt systematisch die Landschaft.
Wer in der Nähe von mehreren Windparks wohnt weiß das sehr genau.
Die Ausbeute bei Wind entspricht kaum dem, was uns gesagt wird.
Öko Energie mag ja die Zukunft sein, nur

"Wir wollen keine riesen Kraftwerke. Wir wollen viele kleine Kraftwerke!"
<br>
<br>Man informiere sich über den Begriff "Wirkungsgrad". Wenn die SPD die Wahl gewinnt, wird wahrscheinlich der Physikunterricht abgeschafft, damit ja ihr ja niemand auf die Schliche kommt.

Deutlich sichtbar war, wer in diesem Duell die Herausforderin und wer der amtierende MP ist. Frau Ypsilanti kam "ja ganz nett rüber" und versprach allen alles, doch genau das ist es, was sie im Grunde unwählbar macht. Verantwortung für ein Land kann nur jemand übernehmen, die/der weiß von was sie/er spricht. Deutlich sichtbar wurden ihre Schwächen ganz besonders in der Haushalts- und Finanzpolitik, wo sie auf eine "gute Konjunktur" hofft, die ihr dabei helfen soll, ihre millionenschweren Ausgabenprogramme zu schultern. Hier hat sie gleich zwei ihrer Schwachstellen aufgedeckt: Als Politikerin mit diesem Anspruch muss sie wissen, dass die Konjunktur gerade rückläufig ist und dass 2008/09 sehr schwierige Jahre werden und zweitens kann man ernsthafte Politik nicht auf Hoffnungen aufbauen.
Werner Lange, Eltville

Deutlich sichtbar war, wer in diesem Duell die Herausforderin und wer der amtierende MP ist. Frau Ypsilanti kam "ja ganz nett rüber" und versprach allen alles, doch genau das ist es, was sie im Grunde unwählbar macht. Verantwortung für ein Land kann nur jemand übernehmen, die/der weiß von was sie/er spricht. Deutlich sichtbar wurden ihre Schwächen ganz besonders in der Haushalts- und Finanzpolitik, wo sie auf eine "gute Konjunktur" hofft, die ihr dabei helfen soll, ihre millionenschweren Ausgabenprogramme zu schultern. Hier hat sie gleich zwei ihrer Schwachstellen aufgedeckt: Als Politikerin mit diesem Anspruch muss sie wissen, dass die Konjunktur gerade rückläufig ist und dass 2008/09 sehr schwierige Jahre werden und zweitens kann man ernsthafte Politik nicht auf Hoffnungen aufbauen.

Andrea Ypsilanti hat im hessischen TV-Duell klar gezeigt, dass sie die besseren Rezepte für ihr Bundesland hat. Kompetent, sachlich und charmant: Eine Ministerpräsidentin die in Sachen Anstand und Glaubwürdigkeit einen klaren Kontrast zu Koch setzt und damit die Herzen der Hessen und die Landtagswahl gewinnt!

Ministerpräsident Roland Koch hat sowohl inhaltlich als auch rhetorisch deutlich überzeugt. Sein brillanter Geist und seine charismatische Persönlichkeit zeichnen ihn aus und machen es dem Wähler schwer, sich Frau Ypsilanti als seine Nachfolgerin vorzustellen. Mangelt es ihr doch eindeutig an fachlicher und sprachlicher Kompetenz sowie an Ausstrahlung. Rechnet man ihr den Faktor „Nervosität“ zugute, dann muss man dennoch resümieren, dass eine Klarheit und Eindeutigkeit bezogen auf die parteipolitischen Fragestellungen fehlte, was Herr Koch dann auch unmittelbar registrierte und für sich verbuchen konnte. Ein Plus auch, dass er sich trotz Presseangriffen deutlich vor seine Kultusministerin stellt, die in ihrer Kompetenz unbestritten ist. Eindeutiger hätte das Duell kaum ausfallen können. Herzlichen Glückwunsch, Herr Koch!

Endlich wurde Frau Ypsilanti entzaubert. Mit fröhlichem Gebabbel und wenig Sachkenntnis (sofern nicht vorher einstudiert) kann man vielleicht noch eine Wahl gewinnen (was schlimm für unser Land wäre), aber zum verantwortlichen Regieren gehört mehr. Mut auch zu schwierigen Entscheidungen, überhaupt: Entscheidungen anstelle von leeren Versprechungen und vor allem präzise und seriöse Aussagen über die verantwortungsbewußte finanzielle Machbarkeit. Möge uns eine Regierung von Ypsilanti, Al Wazir und den Kommunisten erspart bleiben.

Die Bildungspolitik dieser Legislaturperiode war gezeichnet von groben handwerklichen Fehlern und einer unbeschreiblichen Arroganz und Ignoranz gegenüber Schülern, Eltern und Lehrern - und sie ist es noch immer. Doch was Frau Ypsilanti dem entgegensetzt - man mag es kaum glauben - ist fast noch schlimmer. Sie möchte SchülerInnen durch eine vertrauliche nichtgymnasiale Empfehlung nicht beschämen, aber sie nimmt es billigend in Kauf, dass diese Kinder sich dann jahrelang jeden Tag, jede Unterrichtsstunde in einer Schulform, für die Ihnen die Abstraktionsfähigkeit fehlt, durch ihre eigenen Beiträge zum Unterricht sogar öffentlich selbst "beschämen" und mit dem Ergebnis wachsender Aggressionen ihre Mitschüler am Lernen hindern. Dies möchte sie für alle Kinder, die sich nicht wie sie selbst ein Privatgymnasium leisten können. Sie schickt ihr Kind nämlich auf die Anna-Schmidt-Schule. Begründung die dort vorhandene Nachmittagsbetreuung. Die gäbe es allerdings auch an einigen wohnortnahen Frankfurter Gesamtschulen. Das habe ich ihr auch schon über ihre "Bildungsexpertin", Frau Habermann, mitgeteilt, leider folgenlos.
Unter ihr gibt es anerkannte Abschlüsse nur noch für Kinder betuchter Eltern. Das ist Verrat an der eigenen Klientel.

Klarer Sieger des Fernsehduells ist m.E. Roland Koch. Souverän, sachlich und gut vorbereitet konnte er alle "Angriffe" parieren.
Das fängt schon bei der Bildungspolitik an. Ja, auch wir müssen die Zähne bei G8 zusammenbeissen - schließlich haben wir uns mit unserem Sohn dafür entschieden. Wenn nun Frau Ypsilanti G8 so schlimm findet, warum hat sie ihrem Sohn nicht die Möglichkeit gegeben, sich in der Förderstufe zu entfalten? Oder gab es die hochgelobte Förderstufe an der erwählten Privatschule nicht? Gleiche Möglichkeiten für alle?
Wo sollen die ganzen Windräder stehen, die die alternative Energie liefern? Vielleicht bei uns in Nordhessen - Zaun drumherum und Naturschutzgebiet ohne berufliche Zukunft für uns (Steuerzahler) und unsere Kinder draus gemacht. Zum Thema Straßenbau möchte ich nur erwähnen, dass es mind. 6km sein müssen - bei uns ist nämlich nach gefühlter ewiger Planung unter Rot-Grün eine Buckelpiste wieder in eine Straße verwandelt worden. Aber, was interessieren Frau Ypsilanti schon nordhessische Dörfer?!

Roland Koch war bei den wichtigen Themen Bildung, Wirtschaft, Verkehr und Finanzen eindeutig kompetenter und auch sachlicher als Frau Ypsilanti. Sie blieb unpräszise und hatte vor allem keine Antwort auf die Frage, wie sie alle ihre Versprechungen finanzieren will. Sie lebt vom Prinzip Hoffnung. Damit kann man allerdings eine Land wie Hessen nicht regieren. Deshalb muss Roland Koch Ministerpräsident bleiben.

Frau Ypsilanti wirbt mit populistischen Aussagen für ihren Wahlerfolg – bei konkreten Nachfragen wird sie sehr Unscharf.
Klare Aussage: Roland Koch ist der glaubwürdigere und fähigere Ministerpräsident für Hessen.

Man mag CDU und SPD adeln und tadeln, wie man das für richtig erachtet. Als gebürtiger und wahlberechtigter Hesse wähle ich lieber jemanden, der in den Themen sattelfest ist, anstatt jemanden, der Vorhaben nicht mit Finanzierungsoptionen untermauert. Alleine der Kommentar von Koch "da haben sie die 60 Mio. EUR vom Vorjahr wohl nicht mitgerechnet", ist für mich ein gutes Beispiel, dass die Zahlen von Koch wohl eher zutreffen, als die von Frau Ypsilanti.
Das so genannte Fernsehduell war ja fair und sachlich. Für mich hat es an meiner Wahlentscheidung nichts geändert, mich eher noch in meiner Auffassung bestärkt. Trotzdem ist es für die Wählerinformation eine wirklich tolle Sache. Würde das gern dauerhaft sehen. War doch das erste auf Länderebene, richtig?

Kein Zweifel, Koch ist der bessere Redner; rhetorisch konnte sie ihm -erwartungsgemäß- nicht das Wasser reichen; allerdings kommt man nicht umhin auch festzuhalten, daß Koch -regelwidrig- mehrfach Statements von Frau Ypislanti durch kurze rhetorische Fragen unterbrach ohne von den HR-Journalisten zurechtgewiesen zu werden.
In der Sache selbst hat Koch gut daran getan dem Rat seiner Berater zu folgen, er hatte merklich Kreide gefressen und gab sich handzahm. Ypsilanti hat zwar alle Schwächen der Koch-Bilanz nach 9 Jahren angesprochen, allerdings hätte man das deutlich effektvoller machen können. insbesondere die Kapitulation der Regierung Koch in der Bildungspolitik, wie auch das Versagen beim Thema Innere Sicherheit hätte Frau Ypsilanti besser "ausschalchten" können. Herr Koch beschränkte sich größtenteils darauf zu resümieren,daß alles im Land toll ist und zukünftig (unter seiner Führung) sogar noch besser wird. Koch brachte eine Seifenblase nach der anderen. Auch diese Schwäche vermochte Frau Ypsilanti nicht für sich zu nutzen.
Bleibt nach alledem ein Unentschieden, eventuell mit leichten Vorteilen für Koch. Für die rhetorisch wenig begabte Ypsilanti auf jeden Fall ein Erfolg. Der klare Koch-Sieg blieb aus.

Eine zentrale Aussage von Koch während dem Gespräch war: "Reformen ja, aber -mit Augenmaß-" Das kann ich nur unterstreichen. Er hebt sich damit klar von Frau Ypsilanti ab, die allen Ernstes glaubt, dass man mit erneuerbaren Energien Kohlekraft und Atomkraft problemlos ersetzen könne.
Auch hat er den berechtigten Vorwurf formuliert, dass das Programm der SPD nicht zu bezahlen ist. Man kann schließlich viel Geldgeschenke versprechen, das kommt auch bei der Bevölkerung immer gut an. Hauptsache man wird gewählt, hinterher fehlt dann das Geld, aber dann kann man sich ja noch umentscheiden.
Oder neue Schulden machen..

Ich weiss nicht, was Sie für eine Brille tragen, aber der Artikel ist alles in allem doch wohl unerwatet objektiv.
Schlussendlich muss sich Frau Ypsilanti die Fragen stellen lassen: Wo soll Ihrer Meinung nach die Energie herkommen, wenn man weder Kohle noch Atomkraft will? Wie will sie all das bezahlen, was sie da verkündet? Wie kann Sie den Leuten einen Mindestlohn versprechen, wobei dieser wenn überhaupt Bundespolitisch entschieden werden müsste? Wie will sie ein Nachtflugverbot am Flughafen durchsetzen, wenn dies offensichtlich bei anderen Flughäfen vor Gericht keinen Bestand hatte? Alles Fragen, die Frau Ypsilanti nicht glaubhaft beantworten konnte. Im Grunde gibt sie zu jedem Thema die Meinung ab, von der sie sich den meisten Zuspruch in der Öffentlichkeit verspricht. Mal sehen, was davon nach der Wahl noch Bestand hat. Sogar jemand wie ich, der Koch nicht wirklich mag, bekommt Sorgenfalten, wie er hier noch das kleinste Übel identifizieren soll.

„Wind, Wasser, Sonne - das kostet nichts. Um diese Energiequellen zu nutzen, braucht es nur eine vernünftige Technologie. Da stecken 100.000 neue Arbeitsplätze drin“. Frau Y. ist nicht nur in punkto Energiepolitik völlig beratungsresistent. Zahlen und Fakten, die das begrenzte Potential von Wind- und Sonnenenergie belegen, kennt sie wohl nicht oder will sie gar nicht erst zur Kenntnis nehmen. Allein um einen Kernkraftwerkblock vom Biblis-Typ durch Windkraft zu ersetzen, müßten theoretisch 7000 Windmühlen mit je 1 MW Leistung errichtet werden- das sind riesige Anlagen, von denen jede über 100 m hoch ist. In der Praxis kann durch einen noch so intensiven Ausbau kein einziges konventionelles Kraftwerk (egal ob Kohle-oder Atom) ersetzt werden, weil die Leistungsabgabe sehr stark schwankt und Strom nicht in nennenswerten Umfang gespeichert werden kann. Auch der klangvollste südhessische Dialekt und ein tiefgefrorenes Dauerlächeln kann die harten Fakten nicht ändern. Und wenn dann noch der Hinweis kommt, das niemand seine Waschmaschine dank Frau Ys. Energiepolitik abschalten muß, demonstriert sie doch nur überdeutlich, daß sie keine Ahnung von dem Energiehunger eines modernen Industriestaats hat!

Das Duell ist beendet, die Spitzenkandidaten schütteln sich die Hände und der Wahlkampf geht in die heiße Phase. Ob die jeweiligen Parteien ihren Wahlkampf umstrukturieren werden, ist fraglich, aber sicher ist, dass Frau Ypsilanti nicht wirklich weiß, was Sache ist. Auf den Punkt gebracht,- Frau Ypsilanti ist wirklichkeitsfremd! Wer sagt, dass die Einheitsschule hessische Bildung stärken wird, hat sich eindeutig nicht mit dem Thema Bildung beschäftigt. "In Finnland funktioniert solch ein Bildungssystem wunderbar", so SPD-Stimmen. Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass das in Deutschland absurd ist! Wir sind hier in Deutschland und nicht in Finnland. In Deutschland ist der Migrationsanteil und die Bevölkerungsdichte erheblich höher als in Finnland. Unsere Gymnasien müssen gestärkt werden! Eine Schule, in der man nicht sitzenbleiben kann ist doch eine Art Streichelzoo! Gute Schüler werden von schlechten Schülern aufgehalten, sodass das Niveau sinkt und wir uns leider wieder dem peinlichem "Hessen Abitur" nähern! Das können Poltiker, welchen Hessen am Herzen liegt nicht verantworten!
Am 27. Januar sind Landtagswahlen. Jede Stimme zählt!
Oliver Jedynak

Es ist schon interessant zu sehen, dass Frau Ypsilanti es wohl nicht für notwendig gehalten hat, sich vor diesem Duell oder sogar vor diesem Wahlkampf ausreichend mit Fakten zu versorgen.
Wie sonst kann man es sich erklären, dass sie sich selbst beim Thema Flughafenausbau widerspricht? Wie kann sie ernsthaft glauben, dass sie mit einem grünen Koalitionspartner Strassenbauprojekte in großem Ausmaß fortgeführt werden kann?
Die Aussage, es werde keine Zusammenarbeit mit der Linken geben, kann man wohl zusammenbrechen sehen, wenn es hierfür eine Möglichkeit gibt, Herr Börner, damlas mit den Grünen, lässt grüßen!
Die Aussagen zur inneren Sicherheit, dass Polizisten entlassen worden sind, sollte man auch einmal kritisch hinterfragen. Herr Koch hat zusätzliche Polizisten eingestellt! Wer hat die Hausaufgaben hier nicht gemacht? Polizisten sind nicht zu kündigen. Herr Koch hat Recht, es wäre nett zu sehen wieviele Polizisten Frau Ypsilanti WIEDER EINSTELLEN möchte.
Lediglich beruhigt hat mich die Feststellung, dass ich wohl unter beiden möglichen Ministerpräsidenten weiter meine Wäsche waschen kann. Diese Aussage, ist wohl die einzige, die man von Frau Ypsilanti als suverän bezeichnen kann!
Viel Erfolg Herr Koch!

mag sein dass fr. ypsilanti verspricht, dass keiner seine wm abschalten müsse, letztendlich werden es die bürger sich nicht mehr leisten können, denn wind und sonne sind zwar noch kostenlos, die energie die daraus gewonnen wird, jedoch nicht. da hat sogar der "atombüttel" clement recht, rot grün ist keine alternative sondern eine utopie. schon jetzt subventionieren wir alle diese "erneuerbaren energien" massiv. als weggezogener kann ich nicht mehr in hessen wählen, aber die vergangene legislaturperiode war nicht die schlechteste für hessen und hessinen.
mag sein, dass fr. ypsilanti beste absichten hat, aber kann sie auch mehr?, denn gut gemeint, war bisher doch stets das gegenteil von gut gemacht.

Koch hat klar gewonnen: gewohnt souverän, klare Ansagen, keine Versprecher! Ypsilanti: Heulsuse, kaum klare Ansagen, häufige Sprach-Aussetzer! Linksblock verhindern!!!

Es ist eine fantastische Meisterleistung von wem auch immer, daß man solche Sätze mittlerweile sogar im TV von sich geben kann und es wahrscheinlich eine Mehrheit der Menschen glaubt. Ich finde das nicht weniger als bemerkenswert.

"Kochs Plädoyer für einen vernünftigen „Energiemix“, das er im Stil eines erfahrenen Wirtschaftspolitikers vortrug."
Noch Fragen zur Brille des Autors ?
Ist ja o.k. !
Holl für Koch - warum nicht ! Das ist Pressefreiheit in der Demokratie !