“Es hat auch der CDU geschadet“

Koch im Interview

„Ich habe auch CDU-Wähler irritiert“

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat eingestanden, sich und der CDU mit seinem Wahlkampf geschadet zu haben. In einem Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ spricht er außerdem über die Identität seiner Partei und eigene Fehler.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Februar 2008 20:13

Herr Koch, wann treten Sie zurück????????????

Zoltan Kircsak (renitent)

Herr Koch, Sie sind nicht nur uneinsichtig zudem part sich auch noch Borniertheit. Einerseits räumen Sie Fehler ein aber im gleichem Atemzug erdreisten Sie sich, die SPD als den eigentlichen Sündenbock für Ihr katastrophales Wahlergebnis hinzustellen. Ein solches Verhalten ist in meinen Augen engstirnig. Wer hat den Ihren Wahlkampf geführt wenn nicht Sie Herr Koch. Sie hätten mal lieber auf all jene hören sollen die es gut mit Ihnen meinten auch wenn es nur sehr wenige von denen gibt. Nein Herr Koch, Sie wollten ihr Ding durchziehen, koste es was es wolle-die Macht ist ja so Geil-. Ein weiterer Beleg Ihrer Engstirnigkeit. Von wegen die SPD hätte gegen Sie gehetzt, gehetzt in diesem Wahlkampf Herr Koch haben nur Sie und nicht die SPD und schon garnicht die Linke. Erschwerend kommt ja noch hinzu, das Sie diesbezüglich ein Wiederholungs-"täter"- sind.

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05. Februar 2008 13:18

@ Herr Ermecke

Boris Gruschenko (boris_gruschenko)

Ich verstehe: Die linke Kampfpresse und die SPD haben Koch den Dolch von vorne reingerannt und seine Partei von hinten. Der arme Cäsar aus Eschborn. Das gibt ne dolle Legende.

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04. Februar 2008 20:22

Koch-Demontage

Christian Ermecke (ChristianErmecke)

Offenbar hat einer meiner Vorredner die Zeit des Wahlkampfes nicht mitbekommen. Denn die Hetzkampagne gegen Koch war in der Tat durchsichtig.

Allerdings kann von einer Reparaturkampagne keine Rede sein - Koch ist als Spitzenpolitiker offensichtlich in der eigenen Partei abserviert worden, anders ist sein jetziges eigenes Auftreten für mich nicht zu erklären.

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04. Februar 2008 16:03

Die Koch-Reparaturkampagne

Boris Gruschenko (boris_gruschenko)

läuft auf vollen Touren: Hier die these von der "SPD-Verhetzung", heute in der WELT die Behauptung, die CDU sei von den Median runtergemacht worden.

Das ist doch sehr durchsichtig, Damen und Herren!

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03. Februar 2008 22:15

"Erfolgreiche" und "glaubwürdige" Politik bitte fortsetzen

Hans Meier (guenti1)

36 Schüler in einer Gymnasiumsklasse im reichen Hessenland.
Eine der höchsten Jugendkriminalitätstraten.
Gekonnt die hessische Bevölkerung zum Narren gehalten (Beeinflussung freie Wähler, Fraport-Ausbau).
Eine durch und durch wirtschaftliche Betrachtungsweise: Jeder Hesse muss halt seinen Deckungsabeitrag bringen (z.B. halt mehr Fluglärm ertragen, wenn der Fraport ausgebaut wird)

Ja. diese "erfolgreiche" und "glaubwürdige" Politik muss unbedingt und mit allen Mitteln fortgesetzt und auf die gesamte BRD übertragen werden! Immerhin ist für manche in der CDU Herr Koch einer der klügsten Köpfe, der unbedingt eine wichtige Rolle spielen muss. Weiter so, CDU!

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03. Februar 2008 21:40

Niederlage geht auf Merkels Konto

Christian Ermecke (ChristianErmecke)

Die kommunistische Kaderpartei SED, dreimal gewendet, Kreide schluckend und durch den machthungrigen Demagogen L. im Westen salonfähig geworden, hatte also nicht von Anfang an satte zweistellige Resultate im Osten und fühlt sich natürlich per se der Demokratie statt dem Sozialismus verpflichtet.

Chaos hat von diesen professionellen Kadern niemand ernsthaft erwartet, das wäre zu schön gewesen und hätte diese Leute schnell wieder aus ihren Positionen herauskatapultiert. Das völlige Versagen der dort etablierten rot-roten Koalitionen bleibt von Ihnen unerwähnt.

Jugendstrafrecht: Die fatale Ersetzung des Prinzips "Strafe" durch "Erziehung", welche nirgendwo als Ersatz funktioniert (außer im Kopf des einzig dauerzitierten Möchtegern-Experten P. aus H.), hat unzählige Opfer gekostet und immer größere Probleme angehäuft.

Stammtischparolen waren laut und deutlich aus dem linken Lager zu hören, täglich, ununterbrochen, immer die gleichen stupenden Sprüche - von Koch dagegen keine - er wurde, mangels Unterstützung, durch die medienunterstützte Hetzkampagne mit dem Rücken an die Wand gedrückt. Dies kostete ihn die Mehrheit. Auch diese Niederlage geht auf Merkels Konto...

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03. Februar 2008 16:23

von wegen irritiert

Petra Silie (PeSiBln)

Koch redet um den heißen Brei herum. Niemand hatte oder hat etwas gegen die Verwendung des Themas "Jugendkriminalität" (auch mit dem speziellen Hinweis auf Jugendliche nichtdeutscher Herkunft) im Wahlkampf. Nur die Stammtisch-Lösungsvorschläge der Koch-CDU waren SCHLECHT und nach Aussage fast aller Fachleute nicht erfolgversprechend. Ist denn eine beschleunigte und konsequente Bestrafung nach den bestehenden Gesetzen nicht auch eine "härtere" Bestrafung?
Seine politische Einschätzung der Linken ist auch einfach nur falsch. In der Auseinandersetzung mit denen nützt ein Rückfall in die Tonart des Kalten Krieges nichts. Überall, wo die PDS/Linke an die Macht gekommen ist, gab es vorher ein Versagen der Konservativen (z.B. Berlin, Sachsen-Anhalt). Das vorhergesagte Chaos ist erstaunlicherweise ausgeblieben.
Koch wird ja eine hohe Intelligenz nachgesagt - im Wahlkampf und jetzt ist davon nichts zu bemerken.

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03. Februar 2008 16:11

Armer, armer Roland Koch

Fabio Buttitta (FabioButtitta)

Es ist nun wirklich sehr bedauerlich, dass der politische Gegner die, von ihm angebotene "sachliche" Diskussion über Ausländerkriminalität nicht angenommen hat. Dabei hat sich doch das integrations- und erziehungwissenschaftliche Fachmagazin (Kai Diekmanns Pressblatt) sehr viel Mühe gegeben und ihrem Roland, mehrfach in großen Interviews eine Plattform gegeben, auf welcher er sich dann so richtig nett mit brauner Soße einreiben durfte ("Kommunikatinsfehler", R.K.). Die "Linken" hatten schon seit Monaten ihr Wahlkampfthema, gegen welches ja ach so schwer anzukommen ist. Demnach entschied man sich für sich das "Ali-bashing",was sonst immer gezogen hat, mit der Hoffnung den rechten und konservativen Rand mobilisieren zu können.
Nur leider ist das Gegenteil von Mindestlohn, nicht Ausländerkriminalität. Der Einzige, der einer "sachlichen" Diskussion aus dem Weg gegangen ist, ist Roland Koch.
Schön, dass die Wählerschaft, nicht nur aus BILD- und FAZ-Leser/Innen besteht, und solch einen impertinenten Angstpolitikstil, schon aus Prinzip missbilligt. Wenn die CDU die nächste Bundestagswahl gut abschneiden möchte, so sollte sie auf Angstkampagnen a la "Linksblock" verzichten, das könnte nach hinten losgehen. Wenn die CDU lernt.

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03. Februar 2008 15:41

Charakterloser Opportunist

Dieter Fritz (didi07)

Das Interview spricht Bände - wer bei der Wahl noch nicht kapiert hat wes Geistes Kind das ist, wird spätestens jetzt beim Lesen des Beitrags eines besseren belehrt. Solche Charaktere dürfen kein politisches Mandat mehr ausüben: Schluss, Aus, ab in die Wüste!

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03. Februar 2008 14:53

Koch, Hessen-CDU und die "schweigende Mehrheit"

Paul H. Peiseler (paolo5)

In jedem Falle waren die fehlenden Prozente ausschließlich aus der ggf. aus generellem Verdruß über die Politik dieser Tage "schweigenden Mehrheit", die gerne CDU und FDP vorne gesehen hätten. Herr Koch hat mehr Freunde, als er annimmt. Sie alle schätzen Menschen, die auch unbequeme Wahrheiten so bennen, wie sie nun einmal sind. Ob die Linken nun quieken oder nicht!!! Nur Mut, auch gegen eigene Partei-Soldaten. Machen Sie weiter, Herr Koch.

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03. Februar 2008 13:14

@StathisT u. @ walterbrieke

Detlef Stark (wool-web)

Ich lasse mir als Deutscher ohne Migrationshintergrund sicher nicht von ehemaligen Ausländern, die in das von mir mit aufgebaute Wohlstandsland Deutschland dieser Vorteile willen eingewandert sind, erklären, wie ich die gesellschaftspolitische Wirklichkeit im 21. Jahrhundert in meinem eigenen Vaterland wahrzunehmen habe.

Dieses ist geprägt von der christlich-abendländischen Kultur und deshalb schätze ich einen wertkonservativen Politiker wie Roland Koch, weil auch er sich dazu bekennt und sich nicht dem Zeitgeist unterwerfen will, den man uns einzudreschen versucht.
Auch seine wirtschaftspolitischen Vorstellungen garantieren, dass Hessen ein moderner Standort bleibt und nicht zum Experimentierfeld von Phantasien wird.

Sollte mich jemand für ausländerfeindlich halten, so verweise ich erneut darauf hin, dass ich mich sicher mehr als mein halbes Leben lang (40 Jahre) berufsbedingt auf der ganzen Welt ohne Probleme und mit Freude aufgehalten habe, weil ich überall die jeweilige Kultur und dortige Gesetze geachtet habe.
Detlef Stark

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03. Februar 2008 12:53

Nicht Roland Koch hat die Wahl verloren, sondern Hessen.

SArah Heinz (sarahheinz)

Dass weder die Parteien noch die Medien in Deutschland fähig sind, ein schwieriges Thema wie Jugendkriminalität und Bildungspolitik differenziert zu diskutieren, anstatt in das alte Schema "Ausländerfeind" zu zurückzufallen, zeigt, wie es um den mündigen Bürger und damit um die Demokratie bestellt ist. Beide Themen werden uns erhalten bleiben. Wer sich die Jugendgerichtstermine anschaut, weiß, woher die Täter kommen und wie stark die Brutalität zugenommen hat, und wer sich viele Verhandlungen in Jugendgerichten anschaut, weiß, dass die Jugendrichter keine Pädagogen sind, aber dass sie maßgeblich daran beteiligt sind, dass die Verfahren nicht schnell genug statt finden.
<br>Ähnliches gilt von der Bildungspolitik. Sicher hat die Kultusministerin Wolff der Lehrerschaft viel zugemutet, aber wer eine leistungsfähige Schule will, muss die Reformen wollen. Allerdings braucht man dazu eine reformwillige Lehrerschaft - und eine GEW, die dazu Mut macht, statt rückwärts gewandt auf die Scheinlösungen der 70er zu warten.
<br>Nicht Roland Koch hat die Wahl verloren, sondern Hessen.
<br>

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03. Februar 2008 12:40

Mehr Abwägen

Lars Uhlson (Uhlson)

Es kann jedem Politiker mal passieren dass er zu hoch pokert – gerade im Wahlkampf. Auch Herrn Koch, der eigentlich sehr genau weiß und kalkuliert, was er tut.
Auch wenn ich nicht der Meinung bin, dass diese Art des Wahlkampfs das Thema Jugendgewalt weitergebracht hat: Erst werden Emotionen erst mal geschürt, dann ist es um so ist es schwieriger, das Thema wieder auf eine Sachebene zu bekommen, in der es möglich ist wirklich Lösungen zu finden – sofern ,am denn will.
Dass man einen solchen Umgang mit einem schwierigen und wichtigen Thema nicht gutheißen kann, ist richtig. Aber dass Politiker dieses Vorgehen immer wieder versuchen, ist auch den jenigen Wählern anzurechnen, die wie pawlowsche Hunde auf Reizwörter anspringen, auf emotionalisierte Aussagen, die nicht nachdenken und sich so einfangen lassen.
Man kann unterschiedlicher Auffassung sein in der Bewertung von Problemen, auch die Ursachen unterschiedlich gewichten, aber in aller Regel sind Probleme mehrdimensional. Es reicht nicht einen Schuldigen auszumachen. Einfache Rechnungen klingen zwar so schön einfach, gehen aber fast immer an der Sache vorbei.
Also kann man von einem mündigen Wähler gleich welcher politischen Richtung doch mehr Abwägen, genauer Hinsehen und weniger Schwarz-Weiß wünschen.

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03. Februar 2008 12:03

"Uch habe auch CDU Wähler irritiert"

Rolf Manthe (oller_bengel)

Lieber Roland Koch, wer als wertkonserative und wirtschaftsliberale Partei einen so provilierten Politiker wie Friedrich Merz ohne erkennbaren Widerstand in die innere politische Immigration ziehen lässt und anschließend noch diesen Mindestlohn - Unsinn mitträgt, der
muss nicht uns Profil fürchten, der hat es auf dem Altar der großen Koalition schon längst verloren.

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03. Februar 2008 11:09

Koch wie eine Fahne

Markos Papadoloulos (plethon)

Tja, dieses Interview hätte es nicht gegeben, hätte Koch die Wahlen "eindeutig" gewonnen.

Hat er noch immer nicht begriffen, dass nicht alle Menschen im Lande blöd sind und ihm sein "bla-bla" abnehmen?

Nach dem Hochmut kommt der Fall.

Gut so!

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03. Februar 2008 06:49

Politische Glaubwürdigkeit-Danke Roland

Walter F Brieke (walterbrieke)

Bravo Herr Stark, man sollte Ihren Kommentar landesweit plakattieren mit dem Kommentar: Danke Roland

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02. Februar 2008 23:13

Keine wirkliche Veranlassung Asche übers Haupt zu streuen.

Stanislaus Swerd (Olympionike)

Keine wirkliche Veranlassung Asche übers Haupt zu streuen. Noch entschlossener diesen außer Rand und Band gelaufenen Stier an die Hörner fassen. Und ernsthaft parteischädigend, finde ich, waren die 17er Linkisch-Linken, nicht Sie. Sollten dieser in der Union zu viele sein... dann notfalls eine neue, wertkonservative Partei gründen! Zuspruch bekäme sie zu genüge!

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02. Februar 2008 21:06

Tue Gutes und sprich darüber und denke daran die Leute merken wenn geschummelt w

Helmut Hartmann (hel.hartmann)

Es gibt ein Problem in der Hessischen Verwaltung man beschäftigt sich nicht mit Veränderungsprozessen und die Führungskräfte sind nicht willens professionelles Veränderungsmanagement zum Erfolg zu führen.

1. Unterichtsgarantie Plus, grundsätzlich ein guter Ansatz doch es gab keine Weiterentwicklung und die Schulen wurden bei der Umsetzungsqualität nicht begleitet und damit gab es keine kontienuirliche Verbesserung. Die Probleme die es gab wurden schön geredet aber nicht angegangen.

2. G8, für die Umsetzung gab es kein Konzept. Wie der Landeselternbeirat feststellte ist nicht die Verlängerung auf G9 das Problem sondern die Umsetzung. Es wäre vielleicht hielfreich gewesen die Klassenstärke bei G8 auf 25 Schüler zu begrenzen um dann flexibel auf die Probleme der Schüler zu reagieren. Man hat Schulen, Schüler und Lehrer im Regen stehengelassen und die Klassenstärken um 10 % auf ca. 33 Schüler erhöht. Ausage von Herrn Koch im Wahlkampf die anderen Länder verkürzen auch er hat das G8 Problem nicht begriffen genauso wie seine Gegnerin.
3. Jugendkriminalität, es wird ein Fass auf gemacht Hessen liegt bei der Problemlösung an letzter Stelle Toll.

4. NVS es wird SAP vom feinsten eingesetzt die QM der Prozessen stammt von Rot/Grün

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02. Februar 2008 20:51

Warum tun Sie sich das an Herr Koch?

Marcel Meier (MarcelMeier)

Roland Koch ist der Typ Politiker welchen ich imens schätze.
Nur warum ärgert er sich mit diesen halbqualifizierten Roten und ideologisch verwirrten Grünen herum?
Geldverdienen und Deutschland den Rücken kehren, hier wird das Licht eh bald ausgehen. Die leistende Schicht ist den roten (und grünen) Umverteilungszwang leid und wird Konsequenzen ziehen. Nationalstolz und Vaterlandsliebe könnten der Auswanderung im Weg stehen, aber welche Zukunft hat der leistende Deutsche in einem Land mit unkontrollierter Zuwanderung in dem die Transferzahlungsempfänger ihre Gönner selbst wählen dürfen???

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02. Februar 2008 20:44

Die Täuschung mit dem Nachtflugverbot

harry Emmerlich (harryrg)

Die größten Verluste der CDU kommen aus den Anliegergemeinden des Frankfurter Flughafens. Der Grund ist einzig und allein die Täuschung der Menschen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Flughafens. Die Zumutbargrenzen durch den rapide angestiegenen Flugverkehr in der Region sind bei weitem schon heute überschritten. Es sind nicht nur die Flieger von und nach Frankfurt, die uns mit Lärm und krebserregenden Schadstoffen überschütten, sonder auch die Maschinen, die in großer Höhe eine unvorstellbare Luftverschmutzung verursachen. Oft ist der schöne blaue Himmel übersäht von hässlichen Kondensstreifen die sich zu Klimaschädlichen Zirruswolken ausbilden und, neben der CO2-Belastung, den Treibhauseffekt erheblich verstärken. Die ganze Welt macht sich Sorgen um das Klima und wir in Deutschland mit dem größten Luftverkehrsaufkommen weltweit bauen einen Flughafen nach dem anderen aus. Der vollmundige Spruch der Politiker „Deutschland ist Vorreiter im Klimaschutz“ ist genauso verlogen wie das Nachtflugverbot in Frankfurt. Dass besonders auch junge Menschen sich von der CDU abgewandt haben zeigt, dass die Sorge um die Gesundheit und die Zukunft der Kinder wichtiger ist als wirtschaftliche Interessen der profitgierigen Luftfahrtindustrie.

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02. Februar 2008 20:10

Koch und kein Ende

Efstathios Triantafillidis (StathisT)

Sehr geehrter Herr Stark, Ihre Meinung kann bei mir nur Verwunderung auslösen und zeigt im übrigen auch, weshalb nicht nur viele Ausländer, sondern auch viele Deutsche ein Problem mit derIntegration haben. Wenn Sie Ausländer, die teils seit vierzig oder dreissig Jahren in Deutschland leben und arbeiten als "Gäste" bezeichnen, muss man Ihnen vorwerfen, daß Sie gesellschaftspolitisch wohl in den sechzigern und siebzigern stecken geblieben sind und die Realität des 21. Jhr. nur partiell wahrzunehmen bereit sind. Im übrigen hat Herr Koch das angebliche Tabu um Ausländerkriminalität erfunden um sich als "Sprecher der schweigenden Mehrheit" zu gerieren. Es gibt kein Tabu; dieses Thema wurde auf kommunalpolitsicher Ebene schon immer "gehandelt". Koch hatte nach neun Jahren eine miese Regierungsbilanz zu bieten und hat schlichtweg versucht durch Ausgrenzung und Angriffe auf eine Minderheit von dieser abzulenken; und sie Herr Stark sind ihm ganz offensichtlich auf den Leim gegangen; die Mehrheit der Hessen indes glücklicherweise nicht. Wenn Koch es ernst gemeint hätte mit dieser Finte, dann hätte er bei Polizei und Justiz keine Einsparungen vorgenommen. Wer mies regiert wird halt abgewählt, und das ist gut so!

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02. Februar 2008 19:04

Politische Glaubwürdigkeit

Detlef Stark (wool-web)

Ich danke Herrn Koch, dass er als Politiker bereit ist, Dinge zu vertreten, die er für richtig hält.
Man hätte ihm zuhören und nicht nur über ihn reden sollen!
Auch ich möchte mir als geborener Deutscher ohne Migrationgrund, der nach dem zweiten Weltkrieg mein Vaterland in einer Weise mit aufgebaut hat, dass es für viele aus anderen Ländern wirtschaftlich zum Magneten wurde, das Recht nehmen dürfen, kriminelle Ausländer als solche zu bezeichnen und widersetze mich einem Zwang zur Tabuisierung, wie es mir von linker Seite eingeredet wird.

Uebrigens: Ich selbst habe mich 40 Berufsjahre lang als Flugzeugführer ohne irgendwelche Probleme in der ganzen Welt aufgehalten, weil ich mich überall nach meiner Grundauffassung verhalten habe:
Als Ausländer bin ich in einem anderen Land Gast und habe die Kultur, Sitten und Gesetze des Gastlandes zu achten!
Das verlange ich auch von allen Ausländern und Pass-Deutschen mit Migrations-hintergrund in meinem Vaterland.
Detlef Stark

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02. Februar 2008 18:23

Koch soll als Ministerpräsident weitermachen, Herr Baader

Friedrich Lorenz (LOCONS)

Eine beglückende Möglichkeit.
Er würde kein Gesetz mehr durchbringen im Landtag.
Hessen ohne Haushalt 2009 ?

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02. Februar 2008 17:51

Glauben kann man alles...Und auch das Gegenteil von allem...

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

Mit Glauben kann man keine Probleme loesen.
Koch hat lange genug regiert.Er sollte anderen Politikern den Weg freigeben,sich zu beweisen.Auch die anderen - auch die juengeren - duerften ja nicht alle Dummkoepfe sein.
Es ist keine echte Demokratie,wenn manche Politiker fast"ewig" regieren...
Es ist keine schlechte Sache,dass z.B. in den USA der Praesident nur zweimal gewaehlt werden kann.

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02. Februar 2008 17:38

Es bleibt rätselhaft

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

weshab zwei Nicht-Landesthemen wie Mindestlohn und Energiepolitik als Wahlkampfaussagen von der Öffentlichkeit angenommen wurde, wohingegen ein klassisches Landesthema wie innere Sicherheit zurückgewiesen wurde. In diesem Zusammenhang, sowie unter Berücksichtung einer Wahlbeteiligung von ca. 66% muss man von einer Niederlage für die politische Kultur sprechen.
Jetzt aber, wie es mein Vorkommentator Jürgen H. Lietz (kritiker3) getan hat, Politikverdrossenheit zu propagieren wäre jedoch eine völlig falsche Schlussfolgerung.

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02. Februar 2008 17:21

Brutalstmögliche Aufklärung der Schwarzgeldaffäre

Detlef Esser (Detlef_Esser)

DAS wäre mal was. Alles andere sind Nebelkerzen, egal, ob Wahlkampf oder nicht!

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02. Februar 2008 16:56

Respekt, Herr Koch!

Thomas Baader (TBaader)

Herr Koch hat in diesem Interview auf eine sehr intelligente und anständige Art und Weise Stellung bezogen. Ja, die von angesprochenen Fehler im Wahlkampf wurden gemacht. Ja, natürlich muss nun weiter über Integration, Jugendkriminalität und Migrantenkriminalität gesprochen werden. Ja, eine Partei wie die CDU darf ihre Identität nicht verwischen.

Frau Ypsilanti kann eine Mehrheit, mit der sie Ministerpräsidentin werden kann, nur um den Preis des Wortbruchs herstellen. Daher sollte Herr Koch Hessen weiterregieren. Die CDU ist die stärkste Partei, Koch hat den Regierungsauftrag - das ist ausschlaggebend. Wie viel Prozent eine Partei im Vergleich zum letzten Wahlergebnis verloren hat, ist hingegen nur für die Statistiker interessant und hat auf die Machtverhältnisse im neuen Landtag keinen Einfluss.

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02. Februar 2008 16:53

Meinungsbildung nur an der Quelle betreiben.

Sebastian Gläser (SeFrGl)

Hätten mehr Menschen ihre Wahrnehmung auf das gerichtet, was Herr Koch selbst gesagt und geschrieben hat und weniger auf das, was über ihn (und seine angeblichen Thesen) gesagt und geschrieben wurde, dann sähe das hessische Wahlergebnis sicher anders aus.

Leider ist die dahingehende Hoffnung wohl auch für die zukünftigen Wahlen so unrealistisch wie wünschenswert.

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02. Februar 2008 16:09

und die Moral von der Geschicht

jutta starke (grabbi)

Ole von Beust wird die Wahl verlieren, weil er windelweich einen Abklatsch-Wahlkampf von Wulff machen möchte und macht, und wenn die CDU insgesamt den Wählern klargemacht hätte, dass sie das Thema Jugendgewalt mit Migrationshintergrund schon lange vorher im Programm hatte, dann wäre die Wahl für Koch besser ausgegangen; denn dieses Thema wird uns noch sehr beschäftigen. Herr Koch sollte aber mal nach Hausen schauen, da haben CDU-Stammwähler Die Freien Wähler gewählt, weil die CDU(Petra Roth)mit Rot/Grün gegen den Willen der Hausener eine dritte Moschee durchdrückt. Außerdem hat die thematisierte Jugendgewalt einen islamischen Hintergrund. Wo werden denn diese Jungen Leute erzogen, und wozu? Kommen Sie alle bloß nicht mit Bildung usw., wir werden noch viel Geld dafür ausgeben - der Koran aber bleibt für sie maßgebend. Warum eigentlich wird nicht thematisiert, dass unsere Nachbarländer ganz genauso unter diesen gewissen Jugendlichen leidet? Schauen Sie doch mal in dänische, schwedische,norwegische,holländische, französiche, österreichische und schweizer Zeitungen.

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02. Februar 2008 15:26

Dank an Roland Koch

Jürgen H. Lietz (kritiker3)

Es ist Unsinn und eine böswillige Diffamierung, Menschen, seien es Politiker oder Wähler, zu unterstellen, sie seien ausländerfeindlich, wenn auf die überproportional hohe Kriminalitätsrate Jugendlicher mit Migrationshintergrund (MH) hingewiesen wird. Es ist ein Maulkorb-Verhalten, eine gewollte Unterdrückung der Meinungsfreiheit wie in Diktaturen, wenn verlangt wird, dass nicht mehr über solche Jugendlichen gesprochen werden darf, die körperlich oder zahlenmäßig unterlegene Mitbürger halbtot prügeln.

Es ist nicht hinnehmbar, dass Senioren, wie in Würzburg, Selbstverteidigungskurse machen müssen, um sich sicher zu fühlen. In solch einem Staat möchte ich als Rentner nicht leben. Solche Politiker kann ich nicht wählen. Ich wähle überhaupt nicht mehr.

Mein Dank gilt Herrn Koch, dass er unerschrocken, trotz seiner Glaubwürdigkeitslücke, die mir auch nicht gefällt, dieses Thema der Gewalt zum Wahlkampfthema gemacht hat. Wahlkampfthema ist alles, was die Bürger hautnah angeht.

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