
Werter Wulf Wiederhold, es geht nicht darum, Andrea Ypsilanti die Ehre zu nehmen. Es geht darum, mal zu überlegen, wes Geistes Kind eine Politikerin ist, die sich selbst als linke Sozialdemokratin betrachtet, aber den Namen einer bekannten griechischen Adelsfamilie annimmt- und den nach der Scheidung vom griechischen Prinzgemahl beibehält, obwohl längst wieder verheiratet mit ihrem heutigen Ehemann Klaus-Dieter Stork. Da wäre die Assoziationskette aber nur ein Schokoladenbonbon. Der für deutsche Ohren exotische Name "Ypsilanti"wird zu ihrem Markenzeichen, man könnte meinen zum "Alter Ego". Da darf sie sich aus ihrer Namensgebung heraus "Prinzessin" nennen lassen. Aber es scheint ihr derzeit zu reichen, sich ungestraft so gerieren zu dürfen. Politiker gerade in hervorgehobenen Positionen sollen Identität stiftend sein und im besten Fall selbst zur Identifikationsfigur werden. Wie aber steht es da mit der eigenen Identität? Die Frau, die sich selbst "täglich energetisch selbst erneuert", also das Perpetuum mobile der hessischen SPD, birgt in meinen Augen zuviele personale Widersprüche. Ihre "Rüsselsheimer Opelianer-Herkunft" würde sie zur Ministerpräsidentin qualifizieren, ihre "Prinzessinnen-Allüren" nicht!

wird in erster Linie der Wähler, egal wie die Wahl ausgeht. Und bis dahin kann YPS den Friedenstauben noch tief in die Augen blicken. Fragt sich nur, wie tief war es bei den Linken. "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht", sagt der Volksmund, aber nicht die Politiker, denn diese sind vom Volk schon zu weit entfernt. Das eigene Hemd ist bei denen schon immer am nächsten. Nach einem eventuellen Regierungsdesaster sollten sie aber dann auch das Volk mit den Phrasen, wie: "Man müsste jetzt eingehend analysieren....wieso....weshalb....warum" verschonen. Aber wie dem auch sei: Dummheit zahlt sich in der Politik aus...verantwortlich sind die Wähler.

und von Frau Ypsilanti. Andererseits gehen mir die Vorhaltungen der CDU langsam auf den Keks. Was das Einhalten von Wahlversprechen angeht, hat sich noch nie eine Partei mit Ruhm bekleckert. Und wenn es so kommen sollte, wie die CDU prophezeit, dann wird doch alles gut: die CSU in Bayern kommt über 50 %, die SPD sackt dort und im Bund unter 20 %. Ich glaube, die CDU hat einfach nur Panik vor der traurigen Gewissheit, dass es eine strukturelle linke Mehrheit in Bund und Ländern gibt (leider!). Rot-rot-grün hat in der Regel eine Mehrheit gegenüber Schwarz-gelb, da führt kein Weg daran vorbei. Und Politik bedeutet immer auch Machtspiele ohne Rücksicht auf Verluste (deshalb gehe ich auch nur noch segr ungern wählen).

Daß Politiker ein gehöriges Quäntchen Schauspielkunst in sich entwickeln müssen, um erfolgreich zu sein, ist ja bekannt. Wenn die Grenze zwischen Realität und Theater verschwimmt, beschäftigt sich damit die Psychiatrie. Bei der „histrionischen Persönlichkeitsstörung“ (Histrionen, lat. für Schauspieler) wird die Neigung von Menschen zur dramatischen Selbstdarstellung, theatralischen Auftreten, die ständige Suche nach aufregenden Erlebnissen und Aktivitäten, in denen die Betreffenden im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, zur patho-logischen Entgleisung („Internationale Klassifikation psychischer Störungen“ ICD-10, F60.4). Die betroffenen Menschen sind meist ungemein charmant, ja verführerisch und legen ein andauerndes manipulatives Verhalten an den Tag, das das klinische Bild für die Psychiater komplettiert. Wer dabei an Andrea Ypsilanti denkt, auch wenn der Gedanke -zugegeben- ungemein reizvoll wäre, honi soit qui mal y pense.Therapeutisch wirksam ist auf alle Fälle, den betreffenden Menschen wieder mit der Realität zu konfrontieren, ihm die Rolle im selbst verfassten Drehbuch zu entziehen. Wie auch immer, ein bisschen Ypsilanti- Karenz täte allen gut. Daher: Stellt Euch vor, es ist Ypsilanti- und keiner geht hin!

Ypsilanti ist nicht nur Marionette sondern Vorhut der Kommunisten in den Reihen der SPD. Was ja auch nicht schwierig ist. Eine vom Ehrgeiz zerfressene Frau ist von den Avancen der Linken so besessen, dass sie jedes Maß verliert. Ein vollkommen machtloser Partei-Vositzender gibt der Dame Feuer frei. Einen Tag später warnt er durch die Medien und befürchtet Schlimmstes. Lafontaine und seine Genossen haben schon die Tore geöffnet und erwarten die Genossen um sie in ihre Reihen aufzunehmen. Im Erfinden von neuen Parteinamen haben sie ja Erfahrung. Am besten wäre es, sie würden zu der Wurzel zurückkehren und den Ursprungsnamen SED wieder einführen. Da wüssten auch die Einfältigen, was die Stunde geschlagen hat. Aber vielleicht geschieht doch noch ein Wunder und Frau Y. rudert zurück. Allerdings müsste sie dann total in der Versenkung verschwinden und Beck gleich mitnehmen. Damit in diese einstmals ehrwürdige Partei wieder Linie reinkommt.

Wenn Frau Ypsilanti nicht kategorisch abgelehnt hätte, sich mit Abgeordnetenstimmen der Linke zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen, dann hätte sie wohl nicht fast so viele Stimmen bekommen wie Herr Koch. Die Linke wäre dann wohl deutlich stärker gewesen. Aber auch Herr Koch und die anderen. Außerdem hat sie noch Herrn Koch und den FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn beschuldigt, sie würden mit schmutzigen Tricks die Wähler ängstigen. Eben gerade damit, dass sie ihre persönliche Integrität mit der Erfindung angreifen, sie würde ggf. auch ''mit Kommunisten'' regieren, wenn es anders nicht reicht. Mit diesen Lügengeschichten hat sie es erst soweit geschafft und allen anderen Stimmen abgejagt. Ein bisschen Glück hatte sie sicher auch noch damit, dass Herr Koch im Tonfall bei der Jugendgewalt ein wenig zu laut geworden war. Das war aber wohl nicht so sehr bedeutend, wie ihre Darstellung der Linke. Und jetzt will sie sogar zum 2. Mal mit diesen erschwindelten Stimmen Ministerpräsidentin werden. Sogar mit den Stimmen derjenigen, die sie selbst quasi bestohlen hat, also die Linke. Vermutlich hätte es andernfalls für Schwarz-Gelb gereicht. Vielleicht aber für Rot-Rot-Grün. Das wäre in Ordnung gewesen. Jetzt kommt der Polit-Gau.

In Berlin und Hessen ist jeweils die Konstellationen zwischen der SPD und der Die Linke so unterschiedlich wie sie nur sein kann. In Berlin hat Herr Wowereit die Möglichkeit mit den Grünen (Alternative Liste) zu koalieren, falls er es will und es für notwendig erachtet. Er ist nicht auf die Zustimmung durch Die Linke angewiesen und die können keine Forderungen stellen. In Berlin ist die SPD der Hund der mit dem Schwanz wedelt. In Hessen dagegen ist die SPD auf Die Linke vollkommen angewiesen und deshalb von ihr abhängig. Frau Ypsilanti könnte jeden Tag durch Die Linke gestürzt werden. Nicht die SPD führt, sondern Die Linke führt Frau Ypsilanti an der Leine und hoffentlich auch vor (also doch Marionette, allerdings mit Pensionsanspruch, der alles erträglicher macht). In Hessen ist zwar die SPD immer noch der Hund, aber der wedelt nicht mit dem Schwanz sondern.... Zusammengefaßt, die Machtposition von Die Linke ist in Hessen ungleich größer als die in Berlin.

Die Hessenriege der SPD mit Ypsi....., Scheer und Co. ist in einem Vergleich mit Wowereit und Co. deutlich unterlegen, was die Fähigkeiten anbelangt. Dazu tragen alleine schon Thilo Sarazzin (Finanzen) sowie der Senator für Wirtschaft bei. Dagegen haben die Anwärter aus Hessen außer flotten Sprüchen nichts entgegen zu setzen. mfg

Bei aller Kritik an Frau Ypsilanti sollten Sie doch so fair sein, ihr wenigstens ihren Namen, den sie rechtmäßig trägt, zu lassen. Was Sie da über "bürgerlichen Namen" schreiben, ist ehrenrührig und hat mit Politik nichts zu tun. Und eines sollte man, wie Sie es taten, noch ein wenig herausarbeiten: Die Mitglieder des SPD-Landesvorstandes sind für diese Misere - die sogar Herr Gabriel beklagt - genau so verantwortlich zu machen. Die können sich nicht einfach hinter Frau Y. verstecken. Oder sind die alle vom Weg ihrer Vorsitzenden so verzückt, daß sie den Mund nicht mehr aufkriegen? Nicht mehr "nein" sagen können, nur noch "ja"? Wenn die ganze Sache später schief geht, sind das die ersten, die dann ihre Hände in Unschuld waschen und Frau Y. in die Wüste schicken.

… ab zumindest ich habe keine Energie dort Berufsfunktionären aus Gewerkschaften und Stiftungen, Lehrern, die oft allerdings sich ins ruhigere und karrierefördende Schulamt/KultMin versetzten ließen, Beamten, Angestellte des Öffentlichen Diensts und unfehlbaren Päpsten zu erklären, daß man nur das Geld verteilen kann, das man hat und nicht immer uns und vor allem unseren Kindern neue Schulden aufdrückt, und die auch noch meist für den Konsum drauf gehen. Obwohl, so mancher (Versorgungs-)Posten, wenn's denn klappen sollte, mich schon reizen würde.

Wenn Frau Ypsilanti nicht kategorisch abgelehnt hätte, sich mit Abgeordnetenstimmen der Linke zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen, dann hätte sie wohl nicht fast so viele Stimmen bekommen wie Herr Koch. Die Linke wäre dann wohl deutlich stärker gewesen. Aber auch Herr Koch und die anderen. Außerdem hat sie noch Herrn Koch und den FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn beschuldigt, sie würden mit schmutzigen Tricks die Wähler ängstigen. Eben gerade damit, dass sie ihre persönliche Integrität mit der Erfindung angreifen, sie würde ggf. auch ''mit Kommunisten'' regieren, wenn es anders nicht reicht. Mit diesen Lügengeschichten hat sie es erst soweit geschafft und allen anderen Stimmen abgejagt. Ein bisschen Glück hatte sie sicher auch noch damit, dass Herr Koch im Tonfall bei der Jugendgewalt ein wenig zu laut geworden war. Das war aber wohl nicht so sehr bedeutend, wie ihre Darstellung der Linke. Und jetzt will sie sogar zum 2. Mal mit diesen erschwindelten Stimmen Ministerpräsidentin werden. Sogar mit den Stimmen derjenigen, die sie selbst quasi bestohlen hat, also die Linke. Vermutlich hätte es andernfalls für Schwarz-Gelb gereicht. Vielleicht aber für Rot-Rot-Grün. Das wäre in Ordnung gewesen. Jetzt kommt der Polit-Gau.

Funktioniert eine solche Zusammenarbeit nicht, dann fällt das auch auf die SPD zurück und das bürgerliche Lager ist der lachende Dritte. Aber: wenn eine solches Bündnis gut funktionieren sollte: dann wird auch im Westen die Linke als "wählbare Alternative" wahrgenommen und das SPD-Lager zwischen Linken und CDU immer kleiner.

Lassen wir doch die SPD nach Links abdriften! Warum denn nicht? Deutsch sein heisst doch, man tut eine Sache um der Sache willen! Und da wir ja den Kommunismus erfunden haben, wollen wir das tolle Konzept ja auch umsetzten. Und da lassen wir uns auch nicht von negativen Erfahrungen, die Andere gemacht haben, abbringen. Die Russen und Chinesen, die das Kommunistische Manifest einst rückwärts auswendig konnten, haben sich davon verabschiedet. Die DDR ist grandios untergegangen! Kuba ist ein Armmenhaus, bankrott und wartet nur darauf bis Fiedel endgültig abgetreten ist! Aber Deutschlands Linke marschiert - die Reihen fest geschlossen - auf den längst verlassen Pfaden. Wir wollen der Welt mal zeigen wie man das richtig macht! Wenn es nicht so traurig wäre, man könnte sich auf dem Boden wälzen vor Lachen! Hoffentlich vergeht es uns das Lachen nicht noch.

Wenn Frau Ypsilanti nicht kategorisch abgelehnt hätte, sich mit Abgeordnetenstimmen der Linke zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen, dann hätte sie wohl nicht fast so viele Stimmen bekommen wie Herr Koch. Die Linke wäre dann wohl deutlich stärker gewesen. Aber auch Herr Koch und die anderen. Außerdem hat sie noch Herrn Koch und den FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn beschuldigt, sie würden mit schmutzigen Tricks die Wähler ängstigen. Eben gerade damit, dass sie ihre persönliche Integrität mit der Erfindung angreifen, sie würde ggf. auch ''mit Kommunisten'' regieren, wenn es anders nicht reicht. Mit diesen Lügengeschichten hat sie es erst soweit geschafft und allen anderen Stimmen abgejagt. Ein bisschen Glück hatte sie sicher auch noch damit, dass Herr Koch im Tonfall bei der Jugendgewalt ein wenig zu laut geworden war. Das war aber wohl nicht so sehr bedeutend, wie ihre Darstellung der Linke. Und jetzt will sie sogar zum 2. Mal mit diesen erschwindelten Stimmen Ministerpräsidentin werden. Sogar mit den Stimmen derjenigen, die sie selbst quasi bestohlen hat, also die Linke. Vermutlich hätte es für Schwarz-Gelb gereicht. Vielleicht aber für Rot-Rot-Grün. Das wäre in Ordnung gewesen. Das ist Demokratie. Jetzt kommt der Polit-Gau!

Das ist wohl wahr.... aber hätte Berlin nicht 2,8 Milliarden EUR aus dem Länderfinanzausgleich erhalten, wäre die rot-rote Periode in Berlin schon vorbei. Aber da brauch man sich als Hesse dann ja gar keine Sorgen mehr machen. Bald werden wir auch Empfänger unter rot-rot-grün....

Das Roland Koch mit seiner frühzeitigen Blockade gegen eine Grosse Koalition mit Petra Roth als Ministerpräsidentin ganz entscheidend mit dazu beigetragen hat, dass sich die Dinge nun anscheinend endgültig gegen ihn zu wenden scheinen, hat die halbe Republlik natürlich längst wieder vergessen. Gesetzt dass es im November wirklich für den grossen Ruck in Hessen reicht, hätte er aber zu akzeptieren, dass seine Sturheit seiner CDU einen MP-Sessel gekostet hat.

zu wählen! Jeder Protest-Wähler muss wissen, was er mit seiner Stimmabgabe anrichten kann. Insofern habe ich für die Bundestagswahl 2009 ein ganz flaues Gefühl! Ypsilanti ist, von der Aussicht die Macht in Hessen zu erringen, jedliches Gespür für die Realität abhanden gekommen. Man kann nur hoffen, dass die Genossen in Hessen doch noch die Kurve kriegen, denn die LINKS-Partei wird Bedingungen stellen, die eigentlich unannehmbar sind. Und was tun die angeblich unternehmerfreundlichen GRÜNEN? Bisher halten sie still, doch auch sie sind tangiert und werden sich entscheiden müssen.

und die Welt ist bisher weder untergegangen, noch kann man Herrn Wowereit eine "Marionette von Gysi und Lafontaine" nennen...

Das weiß jeder Koch, auch der in der hessischen Staatskanzlei: Zuviel Dill verdirbt so manche Speise. Andrea Dill, so der bürgerliche Name der "Dame" Ypsilanti, ist aber schon längst über die Phase des schlechten Geschmacks hinaus, wenn man mal davon absieht, daß sie sich mit ihrer Namenswahl mit den fremden Federn ehrenwerter griechischer Freiheitskämpfer schmückt. Freiheitskämpfer sind mutig, offen und ehrlich. Letzteres kann man spätestens nach ihrem Wählerbetrug anläßlich der jüngsten hessischen Landtagswahlen wirklich nicht von ihr behaupten. Doch diesmal geht sie wirklich einen Schritt zu weit: Da scheint sie gestern ihren Vorstands-Kollegen halluzinogene Pilze ins Essen gemischt zu haben. Nur so ist es zu erklären, daß der SPD-Landesvorstand kollektiv vor die Wand rennen will. Laut Umfragen sind´s zur Zeit 20%, die der SPD noch bleiben. Aber nur Mut, mit Ypsilanti kommt die neue Zeit. Die 5-Prozent-Hürde schafft sie auch noch, aber als Limbo-Tänzerin- akrobatisch unten durch. Da kann man schon langsam mal den Abgesang anstimmen:...nicht good bye und nicht adieu, diese Worte tun so weh....