
Wir wissen spätestens seit dem Münchner Schläger "Mehmet", dass es auch Intensivstraftäter gibt, die den 14. Geburtstag noch vor sich haben und die für sozialpädagogische Maßnahmen nicht empfänglich sind. Das sind gewiss nicht viele Personen, aber sie begehen zahlreiche Straftaten, so dass über das notwendige Strafrecht zweifellos diskutiert werden sollte, zumal das Problem bislang ja nicht zufriedenstellend gelöst wurde. Wenn sich SPD und Grüne hinter verschlossenen Türen verweigern, brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn Koch das Thema im Wahlkampf verwendet.

Klar will Roland Koch es jetzt wissen und der ganzen Union vorführen, wie einfach es ist, sich sogar gegen eine absolute Mehrheit von Sozialromantikern durchzusetzen.
Doch muss auch eins dazu gesagt werden, dass sich im Manchesterkapitalismus Kinderkriminalität nämlich wieder epidemisch ausbreiten dürfte. Koch selbst hat es ja bereits angedeutet, dass strafunmündige Kinder oft von Erwachsenen angestiftet werden, die einfach zuwenig zum Leben haben.
Der Kanzlerin, die mit dem Motto mehr Freiheit wagen antrat, erweist Koch mit seine Forderungen einen Bärendienst nach dem anderen.

... fürchtet das Verlieren der Wahl, wie der Teufel das Weihwasser.
Jetzt hat es Koch sogar geschafft, dass Richter bedroht werden. Unglaublich!