"Wer seine Vergangenheit verleugnet, verliert seine Zukunft" (Konfuzius), dies gilt derzeit in besonderem Maße für die deutsche Sozialdemokratie, die die Prinzipien auf denen sie gegründet wurde, verleugnet und verrät. Alles zum Wohle des "Volkes" oder ehrlicher des einzigen "Götzen" der in der Politik noch zählt: der MACHT. Das deutsche Volk und die Sozialdemokratie sollten sich glücklich und geehrt schätzen, Menschen wie Frau Metzger unter sich zu haben, die Ihrem Gewissen und Ihrem Wort verpflichtet sind und nicht der skrupellosen Machtgier. Nicht umsonst haben die Väter des Grundgesetzes es wohlwissend in der Verfassung verankert, daß der Abgeordnete nur seinem Gewissen verpflichtet ist . Frau Metzger kann man für die kommenden Tage nur wünschen: Bleibe standhaft und möge die MACHT mit Dir sein !
Ich hatte großen Respekt vor Frau Ypsilanti, daß sie es gewagt hatte den unglaublich schwierigen Weg einer Minderheitsregierung zu gehen um ihre Inhalte durchzusetzen welche sie den Wählern versprochen hat.
Sie wäre vom ersten Tag an das Zielobjekt jeglicher Anti-Rhetorik des politischen Gegners und großer Teile der Presse gewesen. Es war Ihr klar, daß sie damit politisch nur verlieren konnte denn jeder Politiker weis , daß er in einem solchen Medienfeuer früher oder später verbrannt wäre.
Respekt vor einer Politikerin, welche mal die Sache vor ihre eigene Karriere stellt !!
Jetzt hat sie großes Glück gehabt. In der Opposition lebt es sich angenehm und ungefährlich. Dort kann sie auch die hessische Politik bestimmen und an den Fäden ihrer Mehrheit (die ja inhaltlich nach wie vor bei den Sachthemen gegeben ist) Herrn Koch wie eine Marionette tanzen lassen.
Es ist jetzt der einfachere Weg, ich hätte ihr aber gegönnt ihren Mut auch beweisen zu können.
"Der ein oder andere Genosse erklärte seinen Stimmungsumschwung ganz offen damit, dass nach einer Regierungsübernahme eine Reihe von Posten in Ministerien und in der Fraktionsführung frei würden." heißt es in dem Beitrag. Warum muß ich bloß immer an Erich Honecker denken, wenn ich das Wort "Genosse" höre. Dieser "Topmanager" der DDR, der sich in der Waldsiedlung in Wandlitz so spießbürgerlich eingerichtet hat, wie es spießbürgerlicher kaum mehr geht. Immer wohlversorgt mit den Waren aus dem KDW. Dieser überzeugte "Sozialist", der bei jeder passenden Gelegenheit dem feudalen Hobby der Jagd frönte. Für mich sind die Mehrheit der "Genossen" charakterschwache Menschen. Frau Y. gehört sicherlich dazu.
In Hessen besteht zum Glück eine Rot-Rot-Grüne Mehrheit....
Gemeinsame Politikvorhaben der Parteien werden von einer künftigen Rot-Rot-Grünen Mehrheit durchgesetzt.
Dazu braucht man den Posten des Ministerpräsident/In nicht.
In Hessen ist Rot/Rot/Grün an der Macht. Und zwar mit einner Mehrheit von 4 Stimmen im Paralment.
Realpolitik ist sich auf die beine zu stellen und dem Volk zu sagen was es wissen muß! Und damit den Menschen die Gelegenheit geben selber zu entscheiden. Wer nicht den Mut hat, sich auf die Seite der Wahrheit zu stellen ist nicht mehr als ein rieseger Feigling - und davon gibt es leider zuviele zur Zeit in unserem Lande.
Realpolitik ist die unerträglichen Zustände ("Realitäten") zu ändern.
Wer bisher vonder Nachkriegszeit nocht nichts in Sachen Realpolitik gelernt hat, sollte weiter schlafen.