Segeln

Puma mit eigenem Boot beim Volvo Ocean Race

So könnte die Yacht aussehen

So könnte die Yacht aussehen

05. Mai 2007 Sportartikelhersteller Puma wird mit einem eigenen Boot beim 10. Volvo Ocean Race im Oktober 2008 starten. Das gab das Unternehmen aus Bayern bei der Präsentation des Puma Racing Teams in Boston bekannt. „Das Volvo Ocean Race ist für uns das Top-Event und wird nicht umsonst als der Mount Everest des Segelns bezeichnet. Wir wollen auf jeden Fall ganz vorne mitmischen“, sagte Geschäftsführer Jochen Zeitz, der in die Kampagne nach eigener Aussage einen zweistelligen Millionenbetrag investiert. Heimathafen des Bootes wird Newport im amerikanischen Bundesstaat Rhode Island sein.

Skipper ist der Amerikaner Ken Read, der bereits zwei Mal beim America's Cup gestartet ist. Wie sich die Crew zusammensetzt, ist noch unklar. Zeitz deutete jedoch bereits an, dass es sich um ein internationales Team handeln werde, „zu dem hoffentlich auch ein deutscher Segler gehört“. Bislang war erst ein Mal ein deutsches Syndikat beim Meeres-Marathon dabei. 2002 gewann die Leverkusener Yacht „Illbruck“ das Volvo Ocean Race.

Dessen zehnte Auflage beginnt im Oktober 2008 im spanischen Alicante und führt anschließend knapp zehn Monate über voraussichtlich zwölf Stationen und 39.000 Seemeilen einmal rund um die Welt. Wie am Freitag bekannt wurde, ist Boston das einzige Etappenziel in Nordamerika. Mitte Mai 2009 werden die Teams am Boston Harbour erwartet. Ziel ist zwei Monate später ein Hafen im Ostseeraum. Laut Glenn Bourke, dem Präsidenten des Rennens, haben Kiel und St. Petersburg die größten Chancen. Kiel war bereits im Juni 2002 Endstation.

Text: dpa
Bildmaterial: AP

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