Immer wieder wird der Ruf nach mehr Regulierung an den Finanzmärkten laut. Dabei geht es auch ohne: Mit einem Volumen von täglich etwa 3.000 Milliarden Dollar ist der Devisenmarkt der größte globale Finanzmarkt - doch höchstens die Zentralbanken üben ein gewisses Maß an Kontrolle aus. Den Rest regeln die Marktteilnehmer weitgehend unter sich.
Das scheint zu funktionieren, denn am Devisenmarkt sind vor allem Professionals unter sich. Sie handeln mit Währungen, also Euro gegen Dollar, Dollar gegen Yen oder Dollar gegen Schweizer Franken. Marktteilnehmer sind die großen Privatbanken, aber auch Zentralbanken, institutionelle Anleger, private Händler und Unternehmen.
Privatanlegern wird der Markt zwar gelegentlich unter teilweise dubiosen Renditeversprechungen schmackhaft gemacht. Allerdings sollten sie sich gerade hier sehr skeptisch zeigen. Denn wer auch immer überdurchschnittliche Erträge erzielt, der wird sie garantiert nicht mit dem kleinen Mann teilen wollen.
Text: @cri
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