John Green: Margos Spuren

Schon in seinem Debüt „Eine wie Alaska“ suchte John Green den Menschen hinter der Maske. Diese Mission setzt er in seinem neuen Roman „Margos Spuren“ fort. Von Tilman Spreckelsen

Andreas Schendel: Virág oder Wenn die Welt verrutscht

Andreas Schendels Roman „Virág“ erzählt von einem Mädchen, das in die Psychiatrie gebracht wird, von den Ursachen ihrer Krankheit - und vom langen Weg zurück ins Leben. Von Elena Geus

Aleksandra Machowiak, Daniel Mizielinski: Treppe, Fenster, Klo

Auffallen um jeden Preis? In ihrem Bilderbuch „Treppe, Fenster, Klo“ zeigen Aleksandra Machowiak und Daniel Mizielinskit, was moderne biomorphe Architektur vermag - und wo sie versagt. Von Dieter Bartetzko

Kveta Pacovská: Eins, fünf, viele

Wie man mit allen Sinnen rechnen kann, führt die große Illustratorin Kveta Pacovská vor: Ihr Klassiker „Eins, fünf, viele“ liegt endlich in einer neuen Prachtausgabe vor. Von Andreas Platthaus

Kirsten Boie: Ringel, Rangel, Rose

In „Ringel, Rangel, Rosen“ setzt Kirsten Boie Hamburg unter Wasser. Die Flut fördert alte Schuld zutage. In drei Momentaufnahmen aus den frühen sechziger Jahren erzählt die Autorin vom Erwachsenwerden und den Traumata der Generationen. Von Fridtjof Küchemann

Javier Sáez Castán: Das Animalarium von Professor Revillod

Spielen wir Evolution: Ein Ringbuch namens „Animalarium“ erlaubt die wildesten Kreuzungen. Der Lohn sind 4096 neue Tiere. Von Hubert Spiegel

Rachel Ward: Numbers - Den Tod im Blick

Wegschauen wäre besser: Rachel Wards Debüt „Numbers“ verbindet das populäre Mystery-Genre mit einem authentisch erzählten Jugendschicksal vom Rande der Gesellschaft. Von Eva-Maria Magel

Das Bilderbuch „Morgens früh um sechs ...“: Da hat die kleine Hexe plötzlich Schwein

„Morgens früh um sechs kommt die kleine Hex'.“ Jeder kennt den Abzählreim, der mit dem Essensruf um zwölf Uhr mittags endet. Jens Sparschuh hat erreimt, was danach passiert, und Julia Neuhaus hat daraus ein zauberhaftes Bilderbuch gemacht. Von Andreas Platthaus

Ein Bilderbuch von Peter Newell: Hundert Jahre Wartezeit zahlen sich aus

Peter Newell ist eine vergessene Größe der Comic-Frühgeschichte. Aus seiner Serie „Pollys Traumabenteuer“ von 1906 ist jetzt ein neu umbrochenes Bilderbuch-Kleinod geworden. Von Andreas Platthaus

Tanya Lieskes Kinderbuch „Krümel unterwegs“: Unter Engeln

Der kleine Engel Krümel ist in erster Linie ein Kind, das seinen Weg in der Welt finden muss und dabei so manches zu lernen hat. Damit landet Tanya Lieskes Held leichter im Kinderzimmer als manch „heiliger“ Artgenosse. Von Cordula Gerndt

Frida Kahlo für junge Leser: Votivtafeln für die Verletzungen der Seele

Drei Widersachern muss sich die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo in ihrem Leben entgegenstellen: In „Die Farben meiner Seele“ erzählt Maren Gottschalk die Stationen einer Verwandlung. Von Julia Voss

Das Jugendbuch „Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst“: Von einem, der auszog

Die Holzkassette kommt gerade rechtzeitig, obwohl ihr Absender seit fünf Jahren tot ist. „Der Sinn des Lebens - für Jeremy Fink, zu öffnen an seinem 13. Geburtstag“, steht auf ihrem Deckel: ein lustiges, trauriges, aufregendes Jugendbuch von Wendy Mass. Von Tobias Rüther

Der Kinderroman „Alice im Mongolenland“: Weil sie ein großes Herz hat

Erst war es eine bissiger Antwort, dann eine fixe Idee, und schließlich reist Alice, ein elfjähriges Mädchen mit Down-Syndrom, tatsächlich mit ihrer Familie in die Mongolei. Dort wird aus der behüteten Behinderten ein Herzen und Jurten öffnendes Häuptlingsmädchen. Von Fridtjof Küchemann

Der Jugendroman „Großer Bruder, kleiner Bruder“: Weil er ein wildes Leben führt

Wenn es eng wird für den großen Adrian, dann gibt ihm sein kleiner Bruder Halt: Sverre Henmo hat einen ebenso zärtlichen wie coolen Jugendroman über das Erwachsenwerden geschrieben. Und über die familiären Folgen einer Behinderung. Von Fridtjof Küchemann

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