07. Oktober 2008

intensiv

Arbeitsmarkt für Akademiker - Jobtrends 2007



Gute Zeiten, schlechte Zeiten? Klar ist: Der Aufschwung hat in diesem Jahr viele neue Jobs gebracht. Wie geht es 2007 weiter? Fachleute äußern sich vorsichtig. Wie wird das neue Jahr für Hochschulabsolventen und Young Professionals? Die Erfahrung zeigt, dass am Arbeitsmarkt für Akademiker besondere Gesetze gelten. Nach wie vor suchen die großen Unternehmensberatungen nach den Jahrgangsbesten. Und auch die Wachstumsmotoren der deutschen Wirtschaft - Logistik und Verkehr, Nachrichten und das Gesundheitswesen - können auf akademischen Nachwuchs nicht verzichten. Einen Ausblick auf 2007 gibt der Hochschulanzeiger im Januar in seinem glasklaren Jobreport: Experten zeigen die wichtigsten Trends. Unternehmen sagen, wen sie suchen. Und auf den Prüfstand kommen alle Branchen, die Absolventen technischer Fächer, jungen Geisteswissenschaftlern und WiWis, Juristen, Medizinern und Naturwissenschaftlern - allen Unkenrufen zum Trotz - richtig gute Jobs zu bieten haben.

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Außerdem: Wer nicht zu den Top-Talents mit den Superexamen und den gefragten Fächern gehört, muss sich auch in diesem Jahr ordentlich herausputzen, um seinem Arbeitgeber in spe zu imponieren. Damit das aber gelingt, müssen neue Spielregeln beachtet werden. Wir haben die wichtigsten zusammengestellt:

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Bildmaterial: Labor
 
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Daumen hoch oder runter
Jobtrends 2007

Der Bau boomt, die Industrie brummt, Dienstleister haben gut zu tun und für Hochschulabsolventen und Young Professionals gibt es so viele Jobs wie schon lange nicht mehr. Doch einige Wirtschaftsexperten sehen am Horizont schon wieder schwarze Wolken. Auf was also müssen sich Berufseinsteiger und Jobwechsler im neuen Jahr einrichten? 


Auf schwieriger Wegstrecke
Fahrzeugindustrie

Die Branche präsentiert sich derzeit als durchwachsener Jobmarkt. Während klassische Autobauer Verluste melden, kommen neue Impulse aus dem Nutzfahrzeugsegment, der Luft- und Raumfahrt sowie dem Schiffbau. 


Chancen in Vertrieb und Handel
Energiebranche

Die Energiebranche ist dabei, sich neu aufzustellen. Wer bereit ist, zwischen verschiedenen Stellenprofilen zu wechseln, dem bieten sich gerade jetzt viele interessante Jobmöglichkeiten. 

Mordsappetit auf Nachwuchs
Consultingbranche

Weil die Nachfrage nach Beratungsprojekten sprunghaft ansteigt, kommen die Unternehmensberatungen bei der Rekrutierung kaum hinterher. 


Spürbarer Aufwind
Medien, Werbung & PR

Agenturchefs und Medienunternehmer sind voller Zuversicht: „2007 wird ein gutes Jahr“, schallt es vereint aus der Branche. 


Zu früh gefreut
Logistikbranche

2006 sollte eigentlich das Jahr des Aufschwungs werden. Doch dann kam alles ganz anders. Der wachsende Konkurrenzdruck führte bei vielen Logistik-unternehmen zu Preisdumping und Entlassungen, und in der einst gefeierten Branche entstanden 2006 nur 2 Prozent mehr Jobs. Die Stagnation hält bei Großlogistikern weiter an, während Mittelständler neuen Personalhunger entwickeln. 

Deutschlands Gesundheitsbranche geht es blendend - noch
Pharma & Co.


Akademikern bietet sie überdurchschnittlich viele Jobs. Wie sich aber die jüngste Drehung des Übernahmekarussells im Pharmamarkt auf die Personalpolitik der Unternehmen auswirkt, ist offen. 

Zukunft mit vielen Unbekannten
Nahrung, Konsumgüter, Handel


Die um drei Prozentpunkte dickere Mehrwertsteuer macht Händlern und Herstellern von Konsumgütern Sorgen. Entsprechend vorsichtig stellen sie neue Leute ein. 

Jede Menge Jobs
Informations- und Kommunikationstechnologie


Weil es an Absolventen fehlt, können ITK-Unternehmen ihre Stellen nicht besetzen. Verbände prophezeien: Die Lage wird sich 2007 noch verschärfen. 

Die Krise ist überwunden
Bauindustrie


Wegen der Bauflaute fragte lange Zeit kaum jemand nach ihnen: Jetzt erleben die Bauingenieure ein Comeback. 

Profiteure der Rationalisierung
Finanz- und Versicherungsbranche

Die Geldwirtschaft steht unter massivem Spardruck. Das zieht 2007 weitere Entlassungen nach sich - aber auch mehr Chancen für Akademiker. 

Überzeugungsarbeit
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Wer nicht zu den Top-Talents mit den Superexamen und den gefragten Fächern gehört, muss sich auch in diesem Jahr ordentlich herausputzen, um seinem Arbeitgeber in spe zu imponieren. Damit das aber gelingt, müssen neue Spielregeln beachtet werden.