05. September 2008

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Jura studiert und dann?



14. April 2005 Rechtsanwalt oder Richter lauten die Berufswünsche derjenigen, die ein Jurastudium absolvieren. Doch der Arbeitsmarkt ist gesättigt, und die Zahl arbeitsloser Juristen steigt. Immer mehr Universitäten reagieren mittlerweile auf die Misere und bieten praxisnahe Studiengänge an, die die Gesetzeshüter auf Tätigkeiten in der Wirtschaft, in Verbänden oder der Verwaltung vorbereiten. Wir fragen nach, wo Juristen gebraucht und welche Qualifikationen von ihnen verlangt werden.

Bildmaterial: Labor
 
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Jura studiert?
Wenig Jobs für die Hüter des Rechts

Jura steht bei deutschen Studenten hoch im Kurs. Knapp 100.000 Studierende sind hierzulande in Rechtswissenschaften eingeschrieben. Jährlich drängen 11.000 examinierte Juristen auf einen Arbeitsmarkt, der deutliche Sättigungserscheinungen zeigt. 


Patentrecht
Rechtsgelehrte Techniker mit Spürsinn

„Patentanwalt" ist nicht gleich „Patentrechtsanwalt". Während die einen normal Jura studieren und sich erst danach spezialisieren, absolvieren die anderen zunächst ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium und schließen dann eine juristisch-praktische Ausbildung an. Im Alltag arbeiten beide oft Hand in Hand. 


Bundesministerien
Wunscharbeitgeber Nummer eins

Eine Tätigkeit in Bundesministerien streben viele angehende Juristen an. Doch die Auswahlverfahren sind streng, und nur wer sich intensiv auf die Einstellungstests vorbereitet, hat überhaupt Chancen, einen der begehrten Plätze zu erlangen. 


JuraXX
„Rechtsberatung im Minutentakt"

JuraXX ist der Discounter unter den Rechtsanwälten. Wie arbeitet es sich in einer Gemeinschaftskanzlei mit großen Schaufenstern und Honorarordnung nach Minutentakt? Nicht viel anders als in den meisten anderen kleinen Kanzleien auch. 


Großkanzleien
Hohe Anforderungen an High Potentials


Ein Drittel aller Jurastudenten strebt eine Karriere in Großkanzleien an. Die Kanzleien haben freie Auswahl und stellen hohe Anforderungen an Bewerber. Für Einsteiger liegt der Reiz in spannenden Fällen, dem internationalen Flair und in Topgehältern. 

Humanitäres Völkerrecht
Spielregeln für Krieger


Ihr Einsatzgebiet sind die Schlachtfelder dieser Welt: Als Expertin für humanitäres Völkerrecht trägt Heike Spieker mit dazu bei, daß Kriege humaner werden. 

Juristen in Unternehmen
Mehr als nur Verträge prüfen


Gerichte und Verwaltungen haben ihre Einstellungen zurückgefahren und der Arbeitsmarkt für Rechtsanwälte ist angespannt. Gute Gründe für Juristen, über Perspektiven in der Wirtschaft nachzudenken. Und siehe da: In Unternehmen gibt es viele spannende Tätigkeiten. 

Weiterbildung
Spezialisieren statt resignieren

Die Zahl zugelassener Rechtsanwälte steigt und steigt. Für viele Anwälte wirft der Markt kaum noch Einnahmen ab. Arbeitsmarktexperten raten deshalb Juristen zu einer Fortbildung - ob zum Fachanwalt oder Magister Legum.