13. Oktober 2008

intensiv

Meine Firma: Alles, was Gründer wissen müssen



Immer mehr junge Akademiker träumen davon, ihr eigener Chef zu sein. Was braucht man aber, um wirklich ein eigenes Unternehmen zu gründen? Was sind die Erfolgsfaktoren, und was verdient man als Unternehmer? Wo gibt es Fördergelder und Beratung? Und: Mit welchen Risiken und Nebenwirkungen müssen Gründer rechnen? Im nächsten Hochschulanzeiger werfen wir einen Blick auf die Gründerszene in Deutschland. Wir stellen erfolgreiche junge Unternehmer vor, erklären das Einmaleins des Businessplans und machen Lust aufs Chefsein. Daneben geben wir eine Einführung in verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten, zeigen mögliche Gesellschaftsformen und beschreiben die rechtlichen Rahmenbedingungen. Und für alle, die sich eine eigene Firma dann immer noch nicht vorstellen können, werfen wir einen Blick auf die Chancen und Risiken von Franchise-Systemen und beschäftigen uns auch mit dem Thema Unternehmensnachfolge.

Bildmaterial: Labor
 
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Start-up nach dem Studium
Meine Firma

 


So kommen Gründer ans Geld
Alles auf Pump

Wenn es um die Anschubfinanzierung geht, steht die staatliche Förderbank KfW an erster Stelle. Risikokapitalgeber steigen erst ein, wenn der Laden bereits läuft. Doch in jedem Fall gilt: Je besser die Idee und je handfester die Argumente, umso größer der Geldsegen. 


Gründung auf die sanfte Art
Franchising

Keine Idee, etwas Startkapital und jede Menge Lust auf ein eigenes Unternehmen? Wie wäre es dann mit Franchising? Hierbei erwirbt man ein bereits am Markt erprobtes Geschäftskonzept und profitiert von den Dienstleistungen und dem Know-how des Franchise-Gebers. Klingt ideal, ist es in der Regel auch - wenn man die schwarzen Schafe meidet. 


Raus aus der Garage
Erfolgsstorys

Existenzgründer starten meist mit kleinem Anfangskapital und einer Handvoll Mitarbeitern. Und dann? Dümpeln vor sich hin, gehen pleite - oder werden zu Shootingstars. Hier einige Beispiele von Gründerzellen, die ganz groß rausgekommen sind. 


Freie Berufe haben Hochkonjunktur
Ganz speziell: Freie Berufe

Von 1995 bis 2006 ist die Zahl der Freiberufler um mehr als 40 Prozent in die Höhe geschnellt. Weil hier vor allem viel Wissen gefordert ist, stellt die Freiberuflichkeit insbesondere für Akademiker eine interessante Option dar. 


Gründerporträts

 


Er ist die Visitenkarte eines jeden Gründers
Ohne Plan geht gar nichts


Kurz, knapp und präzise bildet der Businessplan die gesamte Entwicklung eines Wirtschaftsunternehmens in spe ab: Leistungsangebot, Zielgruppenanalyse, Wettbewerbssituation, Marketing, Standortanalyse und Personalplanung - alle Aspekte, die den Geschäftsverlauf beeinflussen, gehören in das Dokument. Für den Start-up ein wichtiges Controlling-Instrument und das entscheidende Werbeinstrument, um Kapitalgeber zu überzeugen. 

Über Geld wird geredet
Das Gespräch mit der Bank


Bankberater sind unberechenbar, hat ein Gründerteam die Erfahrung gemacht. Gründer machen den Fehler und erwarten Orientierungsgespräche, lautet der Vorwurf einer Bankenberaterin. Zwei Erfahrungsberichte aus unterschiedlicher Perspektive. 

Pleite, Pech und Pannen
Warum Gründer scheitern


Gute Noten im Studium machen noch keinen guten Unternehmer. Rund 50 Prozent der Existenzgründer geben in den ersten sechs Jahren wieder auf, ein Fünftel von ihnen sind Hochschulabsolventen. 


Test: Sind Sie für die Existenzgründung geeignet?


 

Unternehmensnachfolge
Rein ins gemachte Nest


Auch Unternehmer kommen in die Jahre und wollen sich zur Ruhe setzen. In Deutschland ist es gar eine ganze Generation, die in den nächsten Jahren das Zepter aus der Hand legen wird. Wo Kinder fehlen, die das Erbe antreten können, werden Chefsessel samt Firma zum Verkauf angeboten. Eine schwierige, aber lohnende Variante der Existenzgründung - sogar für frisch examinierte Hochschulabsolventen.