21. August 2008

unterwegs

Entwicklungspolitik



15. Juli 2005 Entwicklungspolitik ist ein Job für Leute mit Überzeugung. Gerade wer Menschen in Krisenregionen vor Ort helfen will, muß die meisten seiner gewohnten Bequemlichkeiten aufgeben. Wir stellen Berufseinsteiger in der Entwicklungspolitik vor und nennen Adressen, bei denen Interessierte weitere Informationen finden können.

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Arbeitsplatz Entwicklungspolitik
Verantwortlich für die Welt

Entwicklungspolitik ist ein Überzeugungsjob. Wer hier arbeitet, will immer auch ein bißchen die Welt retten. Und weil Deutschland in internationalen Organisationen immer noch unterrepräsentiert ist, stehen auch die beruflichen Chancen nicht schlecht. Der Arbeitsplatz Entwicklungspolitik am Beispiel Madagaskar. Eine Reise in eines der ärmsten Länder der Erde. 

Damit schon Kinder die Bedeutung des Regenwaldes begreifen, werden sie in Aufforstungsprojekte eingebunden.
Asa-Programm
Entwicklungspolitik probeweise

Gespräche mit Flüchtlingen, Reisen in wackeligen Bussen und reihenweise Heiratsanträge - eine Studentin aus Berlin war mit dem „ASA-Programm" (Arbeits- und Studienaufenthalte) drei Monate in Bosnien. Die Teilnahme an dem Austauschprogramm bietet seit Jahren die besten Chancen für einen Einstieg in die Entwicklungszusammenarbeit. 

Jadranka Kursar verteilt Schulbüchher an die Kinder im Roma-Viertel.
Krisentraining
Eine Ausbildung zur Friedensfachkraft

Im Seminar "Friedenseinsatz" lernen die Kursteilnehmer, wie sie bei einem Überfall reagieren sollten.

Wer als Friedenshelfer bei Kurzeinsätzen in Missionen internationaler Organisationen wie der UNO, der EU oder der OSZE tätig werden will, braucht eine gute Ausbildung und ein bißchen Glück. Der Grundkurs „Friedenseinsatz" des Berliner Zentrums für internationale Friedenseinsätze öffnet die Tür in die Krisengebiete. Die Nachfrage nach diesem Seminar ist allerdings genauso groß wie das Renommee und der Lerneffekt. Eine Reportage aus der Krisenregion Berlin.