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Frauenwuensche versus Realitaet - Kind und Karriere versus Karriere oder Ausland Vielen Dank an die Redaktion fuer diesen Artikel. Meine Herren Vorredner, scheinbar ist ihnen entgangen, dass in der Studie gefragt wurde, was Frauen wollen, nicht ob Wirtschaft, Gesellschaft und Maenner es ihnen bereits moeglich machen Kind und Karriere zu vereinbaren. Ich selbst bin eine Frau aus genau dieser Altersgruppe und kann aus eigener Erfahrung nur bestaetigen, was die Studie belegt. Als Ostdeutsche bin ich in einer Gesellschaft gross geworden, wo Frau ganz selbst verstaendlich beides konnte. Das hat auch meine Einstellung gepraegt, die ich im uebrigen mit allen Frauen in meinem Bekanntenkreis teile (Frauen aus ganz Deutschland). Nur leider scheint die Politik und Firmen die Wuensche der Frauen immer noch zu ignorieren, was dann sehr wohl dazu fuehrt, dass diese sich immer oefter fuer Karriere entscheiden, oder ins Ausland gehen, wo man nicht als Rabenmutter beschimpft wird, weil man beides will. Beides bedeutet allerdings weniger Frauen, die Kinder bekommen in Deutschland. Das ist ein Problem, was uns alle angeht, "Frauenstudie" hin oder her. Im uebrigen lebe ich inzwischen in den USA, wo Frauen nach Leistung und nicht nach Geschlecht bezahlt werden und Firmen mit Kindergarten und flexibler Arbeitszeit werben.  Wir haben nichts anderes erwartet Die Umfrage einer deutschen Soziologin für eine Frauenzeitschrift hätte kein anderes Ergebnis hervorbringen können, oder? Überraschung! Eine Soziologin untersucht für eine Frauenzeitschrift, und heraus kommt, daß 99% Superfrauen nur durch die Männer an der Traumkarriere gehindert werden und die Hälfte von ihnen am liebsten auswandern würde, um sich im Ausland beruflich zu verwirklichen. Ein anderes Ergebnis wäre für die Karriere der Soziologin auch kaum förderlich gewesen.
In solchen Frauenzeitschriften scheint es eine Art virtuelle Realität zu geben, über die der - möglicherweise sogar männliche - Bewohner des üblichen Raum-Zeit-Kontinuums nur staunen kann. Hilfreich bei der vorliegenden Untersuchung war sicher, daß in den befragten Altersgruppen fast alle die Familiengründung und viele auch das Berufsleben nur vom Hörensagen bzw. aus Frauenzeitschriften kennen. Ein schlimmer Irrtum der jungen Frauen ? Frau Allmendingers Analyse ist problematisch, wo sie quasi moralische Schluesse zieht aus den Ergebnissen der Umfrage. Liegen nicht trotzdem die richtig, die realistisch einschaetzen, dass Karriere und Kind eben nicht wirklich zusammengehen ? Wohlgemerkt: Karriere, nicht ein kleinerer Job nebenbei ! Gibt es wirklich glueckliche junge Familien, in den beide auch noch Karriere machen ?
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